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ᐅ mit Latex gestrichene Fassade und Einblasdämmung Erfahrungen


Erstellt am: 07.09.25 22:24

J
Junkman
07.09.25 22:24
Hallo zusammen,

ich plane unsere zu kaufende Doppelhaushälfte (BJ 1928, zweischaliges Mauerwerk, Holzbalkendecke) mit einer Einblasdämmung versehen zu lassen. Hierfür waren auch bereits zwei Fachunternehmen da und haben Angebote vorgelegt. Von Bekannten habe ich erfahren, dass sie davor zurückschrecken, bei sich eine Einblasdämmung vorzunehmen, da sie die Fassade zunächst schleifen lassen müssten, um die dort aufgebrachte Latexfarbe zu entfernen, da es sonst zu Problemen mit der Einblasdämmung kommen könnte.

Gibt es hierzu im Forum bei euch Erfahrungen? Wenn es so ist, welche Verfahren sind dann neben Schleifen noch möglich, um die Latexfarbe abzunehmen? Kann man einschätzen, wie teuer das bei ca. 350 qm Fassade wäre (ohne Gerüst, da das Dach ohnehin neu gemacht wird und das Haus hierfür eingerüstet wird).

Vielen Dank!
N
nordanney
10.09.25 14:33
Junkman schrieb:

Von Bekannten habe ich erfahren, dass sie davor zurückschrecken, bei sich eine Einblasdämmung vorzunehmen, da sie die Fassade zunächst schleifen lassen müssten, um die dort aufgebrachte Latexfarbe zu entfernen, da es sonst zu Problemen mit der Einblasdämmung kommen könnte.
Sagt wer?
Welche Probleme ganz konkret?
Was sagen die beiden Fachunternehmen, die bereits vor Ort waren?
J
Junkman
21.09.25 15:41
Meine Bekannten hatten das von einem beauftragten Dämmungsunternehmen gehört, die dann auch direkt die Fassade neu bearbeitet hätten (insg. 65T€ für eine 3-Parteien-Doppelhaushälfte vor 5 Jahren). Ich habe mittlerweile mit meiner Energieberaterin gesprochen, die das gänzlich anders sieht und meinte, dass selbst wenn es eine komplett abdichtende Latexfarbe wäre und dadurch die zunehmende Diffusionsoffenheit der Wand nach außen nicht gegeben wäre, nur dann ein Problem aufkommen könnte, wenn Feuchtigkeit in die Wand eindringen würde. Das wiederum wäre vor dem Hintergrund, dass das Dach komplett neu aufgebaut wird, die Fenster getauscht werden und das Mauerwerk im Keller monolithisch aufgebaut ist und etwaig aufsteigende Feuchtigkeit zwischen Erdkante und Beginn des zweischaligen Aufbaus noch einen Meter zum Ablüften hat, eher sehr unwahrscheinlich.
Ich habe das Thema für mich mittlerweile abgehakt und akzeptiert, dass ich gerade bei einem Altbau nicht alles im Vornherein planen/ausschließen/vorsorgen kann.
N
nordanney
21.09.25 16:02
Junkman schrieb:

Ich habe mittlerweile mit meiner Energieberaterin gesprochen, die das gänzlich anders sieht
Wir erwartet. Eine andere Aussage hätte mich sehr gewundert
J
Junkman
21.09.25 16:24
Fairerweise muss ich ergänzen, dass ich hier auch einen Energieberater in der Nachbarschaft habe, der diese Annahme stützt. Aber mei, ich kann es im Vornherein nicht wissen und einfach in der Annahme, es könnte vielleicht irgendwann irgendwie unter bestimmten Umständen Probleme geben, die zu vermeiden nochmal vielleicht 20- 30k€ kostet - das geht halt nicht mehr... Danke für deine Antwort! 🙂
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