ᐅ Dachdämmung erneuern / sanieren / Sparren aufdoppeln
Erstellt am: 06.08.25 22:29
Hallo liebe Gemeinde,
ich habe ein Haus aus 1993, das ich gerade saniere. Ich habe die Deckenpaneele (aus Holz) entfernt. Die Halterungen (kleine schwarzen Clips) sind teilweise noch dran. Diese halten die "Dampfbremse", neben den wenigen Klammern. Es ist aber nur eine dickere Folie, die an den Stößen überlappend gelegt wurde. An den Wänden war sie mit eingeputzt. Beim Fenster sieht man, dass da aber auch ganze Stellen offen sind, also kein Wandanschluss oder verkleben.
Nur aus Interesse: Wurde damals so nach Vorschrift gebaut?
Mir erscheint, dass ich hier was sanieren darf.
Zu den Fakten:
Dämmung 120 mm von Isover, WLG 035 (laut Bauakte)
über dem Raum ist ein Spitzboden, der ebenso gedämmt ist.
Fragen:
1) Ich überlege an den Dachschrägen die Sparren aufzudoppeln, um an dieser Stelle die Dämmung zu verstärken. Ich würde evtl. 8 cm Lattung draufbringen, um 200 mm Dämmwolle WLG 032 einbringen. An der Decke würde ich nur die offenen Stellen ausbessern und so belassen, weil der Dachboden auch gedämmt ist und ich keinen Verlust der Raumhöhe in Kauf nehmen möchte. Ist dieses Vorgehen in Ordnung oder muss ich noch weiteres beachten oder gibt es ganz andere Vorschläge?
2) Die aktuelle Folie würde ich entfernen und eine Klimamembran von zB Isover anbringen, mit den entsprechen Wandanschlüssen und dem Verkleben der Stöße. Oder könnte man die aktuelle Folie auch belassen und die Klimamembran darunter anbringen? Ich denke eher nein, Frage aber aus Interesse.
3) Wenn jemand noch etwas anderes auf den Bildern erkennt, das ich nicht gefragt habe, ich bin dankbar über jeden sachdienlichen Hinweis.
Vielen Dank im voraus!



ich habe ein Haus aus 1993, das ich gerade saniere. Ich habe die Deckenpaneele (aus Holz) entfernt. Die Halterungen (kleine schwarzen Clips) sind teilweise noch dran. Diese halten die "Dampfbremse", neben den wenigen Klammern. Es ist aber nur eine dickere Folie, die an den Stößen überlappend gelegt wurde. An den Wänden war sie mit eingeputzt. Beim Fenster sieht man, dass da aber auch ganze Stellen offen sind, also kein Wandanschluss oder verkleben.
Nur aus Interesse: Wurde damals so nach Vorschrift gebaut?
Mir erscheint, dass ich hier was sanieren darf.
Zu den Fakten:
Dämmung 120 mm von Isover, WLG 035 (laut Bauakte)
über dem Raum ist ein Spitzboden, der ebenso gedämmt ist.
Fragen:
1) Ich überlege an den Dachschrägen die Sparren aufzudoppeln, um an dieser Stelle die Dämmung zu verstärken. Ich würde evtl. 8 cm Lattung draufbringen, um 200 mm Dämmwolle WLG 032 einbringen. An der Decke würde ich nur die offenen Stellen ausbessern und so belassen, weil der Dachboden auch gedämmt ist und ich keinen Verlust der Raumhöhe in Kauf nehmen möchte. Ist dieses Vorgehen in Ordnung oder muss ich noch weiteres beachten oder gibt es ganz andere Vorschläge?
2) Die aktuelle Folie würde ich entfernen und eine Klimamembran von zB Isover anbringen, mit den entsprechen Wandanschlüssen und dem Verkleben der Stöße. Oder könnte man die aktuelle Folie auch belassen und die Klimamembran darunter anbringen? Ich denke eher nein, Frage aber aus Interesse.
3) Wenn jemand noch etwas anderes auf den Bildern erkennt, das ich nicht gefragt habe, ich bin dankbar über jeden sachdienlichen Hinweis.
Vielen Dank im voraus!
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Hallo Mike_Ef,
schau mal hier: Dachdämmung erneuern / sanieren / Sparren aufdoppeln. Da wird jeder fündig!
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Hi Mike,
zu 1: Das Aufdoppeln der Sparren und das Einbringen stärkerer Dämmung ist ok, gerade bei älteren Häusern. Solange du dabei dafür sorgst, dass die Dampfbremse nachher luftdicht ausgeführt wird. Einen Verlust an Raumhöhe bei der Decke kannst du mit deinem Vorschlag vermeiden, das ist bei bestehender oberster Geschossdämmung in Ordnung – das Schrägendreieck ist entscheidend.
zu 2: Die alte Folie erfüllt heutige Anforderungen nicht mehr und ist unbedingt durch eine moderne, feuchtedynamische Dampfbremse zu ersetzen. Weg mit der Alten... Zwei Folien zu verbauen bringt keinen Vorteil, sorgt eher für Probleme bei der Kontrolle auf Dichtheit. Alles sauber verkleben, Wandabschlüsse mit Systemzubehör ausführen.
zu 3: Achte auf durchgehende Lagen ohne offene Fugen, kritische Bereiche sind oft an Ecken, Anschlüssen und Fenstern. Schon geprüft, ob die Dämmung bis an die Fensterlaibung ordentlich geführt ist?
Viel Erfolg!
zu 1: Das Aufdoppeln der Sparren und das Einbringen stärkerer Dämmung ist ok, gerade bei älteren Häusern. Solange du dabei dafür sorgst, dass die Dampfbremse nachher luftdicht ausgeführt wird. Einen Verlust an Raumhöhe bei der Decke kannst du mit deinem Vorschlag vermeiden, das ist bei bestehender oberster Geschossdämmung in Ordnung – das Schrägendreieck ist entscheidend.
zu 2: Die alte Folie erfüllt heutige Anforderungen nicht mehr und ist unbedingt durch eine moderne, feuchtedynamische Dampfbremse zu ersetzen. Weg mit der Alten... Zwei Folien zu verbauen bringt keinen Vorteil, sorgt eher für Probleme bei der Kontrolle auf Dichtheit. Alles sauber verkleben, Wandabschlüsse mit Systemzubehör ausführen.
zu 3: Achte auf durchgehende Lagen ohne offene Fugen, kritische Bereiche sind oft an Ecken, Anschlüssen und Fenstern. Schon geprüft, ob die Dämmung bis an die Fensterlaibung ordentlich geführt ist?
Viel Erfolg!
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