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ᐅ Hausbau mit ausländischer Baufirma, weitere Planungsarbeiten?


Erstellt am: 21.04.22 22:45

I
Inb4_Top
21.04.22 22:45
Hallo! ich wollte mich hier einmal erkundigen ob jemand sein Bauvorhaben mit einer ausländischen Baufirma umgesetzt hat und seine/ihre Erfahrungen in der Planung und Durchführung des Projektes schildern könnte.

Konkret geht es in diesem Fall darum, dass wir ein Unternehmen gefunden haben das unser Haus schlüsselfertig bauen würde jedoch müssen z.B. die entsprechenden Unterlagen für die Baumappe erst von einem Architekten aus Deutschland angefertigt werden. Hierbei stellt sich nun für uns vor allem die Frage welche zusätzlichen Schritte und Planungsarbeiten oder auch Kontrollinstanzen wir noch hinzuziehen sollten um das Bauvorhaben gut vorzubereiten und durchzuführen.

Als Beispiel für solche Arbeiten müssten wir z.B. auch die Planung des Statikers gesondert anfertigen lassen, eine baubegleitende Qualitätskontrolle einplanen.

Welche Schritte habt ihr also unternommen bzw. welche Punkte sollte man auf jeden Fall beachten?

Vielen Dank schon einmal!
1
11ant
22.04.22 01:28
Gugele mal Mindestlohn / Entsendegesetz, bevor Du evtl. auf die Idee kommst, ausländische Firmen könnten und dürften irgendwie zaubern. Ein Haus aus Materialien wie in Deutschland günstiger zu bauen, ist nur sehr begrenzt möglich. Ein Haus aus Materialien oder nach Systemen zu bauen, die nur im Ausland geläufig sind, kann problematisch werden: finde mal einen vereidigten Dolmetscher mit bautechnischen Spezialkenntnissen, der eine lummerländische Typenzulassung ins Deutsche übersetzt. Österreich oder Schweiz ist vergleichsweise einfaches Ausland wegen der Sprache, aber Vorschriften über Wärmedämmung, Brandschutz, Druck- und Zugfestigkeitsprüfungen können dennoch anders sein. Bei vielen mittel- und osteuropäischen Auslanden kommen erhebliche Sprachbarrieren hinzu, z.B. bei Russisch dann auch noch andere Schriftzeichen. Nicht immer gibt es bilaterale Handelskammern, die unterstützen können. Grenzübergreifende Fachanwaltsexpertise in Gewährleistungsrecht ist ebenfalls kein Pappenstiel. Am besten entmystifizierst Du Deine Frage mal, indem Du Näheres zu den ggf. banalen Fakten erzählst: Österreicher Porenziegel vermauern zu lassen, wäre wohl der Rede nicht wert unexotisch. Bei Schalungssteinen aus maltesischem Maisstärkekunstharz hingegen dürfte der einschlägig erfahrene deutsche Bauingenieur vermutlich die Nadel im Heuhaufen sein ;-)
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
I
Inb4_Top
22.04.22 09:45
Hallo und danke schonmal für die Antwort!

Es geht hierbei um ein polnisches Unternehmen wobei jedoch alle Materialien/Teile baugleich sind oder bereits aus Deutschland stammen (hier z.B. Liapor angedacht), dazu dennoch die Frage: Wem/Wie muss denn in diesem Fall nachgewiesen werden, dass diese Steine baugleich sind?
Die Planungen/Angebote sind ebenfalls in deutsch verfasst und auch das Unternehmen ist hier zugelassen und hat bereits mehrere Projekte in DE abgeschlossen auch einen Dolmetscher benötigen wir nicht da wir auch polnisch sprechen können.

Im Grunde könnte man die Frage auch so formulieren: Was wird benötigt wenn man die Arbeiten die sonst oft ein Fertighaus Anbieter oder ein Anbieter mit "Komplett-Paket" übernimmt, selbst organisieren muss (also eben z.B. den Architekten/Statiker/Q-Kontrolle etc.)?

Es geht bei dem Vorhaben auch in erster Linie nicht nur um geringere Kosten sondern vor allem darum, dass man bei deutschen Unternehmen mit einer langen Vorlaufzeit rechnen muss da immer noch nahezu jeder Anbieter viele Projekte stemmt und so erst mit einigem Abstand mit dem bauen beginnen kann, dies ist hier der große Vorteil da zügig mit dem Bauen begonnen werden kann.

Ich vermute aber dass es hier dennoch einige Unterschiede gibt da es sich eben um ein ausländisches Unternehmen handelt was ja dennoch nicht gleichzusetzten ist mit einem vollständig hier beheimateten Bauträger, diese Unterschiede und Fallstricke die oft vor Baubeginn vielleicht gar nicht offensichtlich sind wollte ich durch meine Frage ausloten.

Beste Grüße! 🙂
1
11ant
22.04.22 14:30
Wenn Ihr Polnisch könnt, würde ich ebenfalls ein polnisches Unternehmen relativ selbstverständlich mit in die Auswahl der angefragten Unternehmen einbeziehen. Relativ deswegen, weil ich die Unterschiede im Gewährleistungsrecht nicht kenne - aber da gibt es glaube ich eine zweistaatliche Handelskammer mit entsprechenden Informationen. Bei dem Dolmetscher meinte ich keine Auftragskommunikation, sondern beeidigte Übersetzungen ausländischer Prüfdokumente. Wenn die Steine wirklich "baugleich Liapor" sind (also ein Lizenzprodukt von denen), sehe ich da keine Probleme.
Inb4_Top schrieb:

Was wird benötigt wenn man die Arbeiten die sonst oft ein Fertighaus Anbieter oder ein Anbieter mit "Komplett-Paket" übernimmt, selbst organisieren muss (also eben z.B. den Architekten/Statiker/Q-Kontrolle etc.)?
Wollt Ihr denn einen Bauvorschlag des Auftragnehmers bauen ? - dann würden ich den auch einen deutschen Statiker suchen lassen. Kontrolle durch einen selbst beauftragten Sachverständigen ist immer gut, auch wenn man mit den Bauarbeitern keine Sprachbarriere hat (ich weiß nicht, ob Polen braver in die Pläne schauen, nach denen sie arbeiten sollen).
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G
gutentag
23.04.22 19:28
Bauen können die polnischen Firmen auch. Es geht eher um die Einreichungsplanung beim Bauamt. Das kann Schwierigkeiten geben. Daher der Vorschlag der Firma das selber zu organisieren. Frag die Fa. doch mal welcher Architekt denen bisher in DE die Planung gemacht hat.
T
TmMike_2
23.04.22 19:58
gutentag schrieb:

Bauen können die polnischen Firmen auch. Es geht eher um die Einreichungsplanung beim Bauamt. Das kann Schwierigkeiten geben. Daher der Vorschlag der Firma das selber zu organisieren. Frag die Fa. doch mal welcher Architekt denen bisher in DE die Planung gemacht hat.
Ich wollte mal ein Blockhaus aus der Ukraine nach DE importieren.
Pläne alles auf russisch.
Wurd leider vom bauamt nicht genehmigt, da Probleme mit Energieeinsparverordnung, starik und anderen Dingen.
Versuch wars wert.
Knapp 30k für 120m2 Rohbau inkl aufbau wären es gewesen als Feriendomizil 😀
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