ᐅ Kondenswasser an Türzarge
Erstellt am: 06.02.12 09:57
Liebe Forumsmitglieder
Da ich über die Suche nicht fündig geworden bin (sie funktioniert bei mir irgendwie nicht), erstelle ich gleich mal meinen ersten Eintrag.
Kurz zu meiner Person: ich gehe gegen die 30ig zu und wohne im Luzerner Hinterland in einer 3.5 Zimmer-Eigentumswohnung zur Miete.
Nun zu meiner Frage:
infolge der Ausnützungsziffer wurde das Treppenhaus offen gestaltet und die Wohnungen gegen das Treppenhaus hin gedämmt. Probleme bereiten jetzt aber die Türzargen: sobald der Temperaturunterschied von draußen/drinnen zu gross wird, bildet sich an den Vollmetall-Türzargen Kondenswasser und am Boden bildet sich Tag für Tag eine kleine Ansammlung von Wasser. Die Tür selber ist aus Holz und gut abgedichtet, der Türspion und das Schluss selber bilden auch ein wenig Kondenswasser, was mir noch egal wäre.
Ich nehme an es gibt verschiedene Arten von Türzargen aus Metall, oder? Ich glaube, beim Bau wurden solche für den beheizten Wohnraum verwendet, nicht jedoch solche für offene Treppenhäuser. Das Metall leitet ja nun so die Kälte komplett nach innen durch, ohne unterbrochen zu werden.
Kann mir jemand sagen, was es für Alternativen gibt resp. was falsch gelaufen ist?
Mehr Infos zu den verbauten Teilen kann ich leider nicht geben, da ich ganz und gar nicht vom Fach bin. Nur eines ergänzend: am Bau wurden diverse andere Pfuschs durch die Handwerker (aber auch durch den Architekten) verursacht, darum wundert mich nix mehr.
Danke für eure Antworten,
Grüsse aus dem Luz. Hinterland
hunki
Da ich über die Suche nicht fündig geworden bin (sie funktioniert bei mir irgendwie nicht), erstelle ich gleich mal meinen ersten Eintrag.
Kurz zu meiner Person: ich gehe gegen die 30ig zu und wohne im Luzerner Hinterland in einer 3.5 Zimmer-Eigentumswohnung zur Miete.
Nun zu meiner Frage:
infolge der Ausnützungsziffer wurde das Treppenhaus offen gestaltet und die Wohnungen gegen das Treppenhaus hin gedämmt. Probleme bereiten jetzt aber die Türzargen: sobald der Temperaturunterschied von draußen/drinnen zu gross wird, bildet sich an den Vollmetall-Türzargen Kondenswasser und am Boden bildet sich Tag für Tag eine kleine Ansammlung von Wasser. Die Tür selber ist aus Holz und gut abgedichtet, der Türspion und das Schluss selber bilden auch ein wenig Kondenswasser, was mir noch egal wäre.
Ich nehme an es gibt verschiedene Arten von Türzargen aus Metall, oder? Ich glaube, beim Bau wurden solche für den beheizten Wohnraum verwendet, nicht jedoch solche für offene Treppenhäuser. Das Metall leitet ja nun so die Kälte komplett nach innen durch, ohne unterbrochen zu werden.
Kann mir jemand sagen, was es für Alternativen gibt resp. was falsch gelaufen ist?
Mehr Infos zu den verbauten Teilen kann ich leider nicht geben, da ich ganz und gar nicht vom Fach bin. Nur eines ergänzend: am Bau wurden diverse andere Pfuschs durch die Handwerker (aber auch durch den Architekten) verursacht, darum wundert mich nix mehr.
Danke für eure Antworten,
Grüsse aus dem Luz. Hinterland
hunki
M
MODERATOR08.02.12 11:19Hallo hunki,
Sie vermuten richtig, dass für die Wohnungstüren eine falsche Konstruktion gewählt wurde. Die Tür, in Ihrem Fall ja eine Hauseingangstür - sollte einen gedämmten Rahmen haben und keine Türzarge im eigentlichen Sinn.
Dass nun bei der von außen nach innen durchgehenden Zarge Kondenswasser anfällt, ist bauphysikalisch gesehen normal, kann aber auf Dauer die Tür schädigen.
Schildern sie das Problem Ihrem Vermieter, es ist ja seine Tür, die kaputt geht; ändern kann er allein aber nichts, das müsste der Vermieter mit der Eigentümergemeinschaft klären.
Sie vermuten richtig, dass für die Wohnungstüren eine falsche Konstruktion gewählt wurde. Die Tür, in Ihrem Fall ja eine Hauseingangstür - sollte einen gedämmten Rahmen haben und keine Türzarge im eigentlichen Sinn.
Dass nun bei der von außen nach innen durchgehenden Zarge Kondenswasser anfällt, ist bauphysikalisch gesehen normal, kann aber auf Dauer die Tür schädigen.
Schildern sie das Problem Ihrem Vermieter, es ist ja seine Tür, die kaputt geht; ändern kann er allein aber nichts, das müsste der Vermieter mit der Eigentümergemeinschaft klären.
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