ᐅ Keller mit Holzdecke und Holzinnenwände
Erstellt am: 07.06.09 01:17
Betreffend Kellerausbau und Bodenplatte sind bei unserem Einfamilienhaus erste Fragen und Unsicherheiten Aufgetaucht.
Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit einer Holzkellerdecke (Bodenplatte)
gemacht?
Ein wenig Genauer
Die Kellerhülle ist aus Betonelementen. Die Kellerinnenwände sollen aus Holzsystemelementen sein. Die Kellerdecke (Bodenplatte) soll auch aus einer
Holzkonstruktion erstellt werden.
Da wir noch nie von so einer Kombination gehört haben und im Internet nichts gefunden haben sind wir ganz unsicher ob das gut ist?!?
Hat eventuell jemand von euch auch so eine Keller-Konstruktion? 😕
Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit einer Holzkellerdecke (Bodenplatte)
gemacht?
Ein wenig Genauer
Die Kellerhülle ist aus Betonelementen. Die Kellerinnenwände sollen aus Holzsystemelementen sein. Die Kellerdecke (Bodenplatte) soll auch aus einer
Holzkonstruktion erstellt werden.
Da wir noch nie von so einer Kombination gehört haben und im Internet nichts gefunden haben sind wir ganz unsicher ob das gut ist?!?
Hat eventuell jemand von euch auch so eine Keller-Konstruktion? 😕
M
MODERATOR17.06.10 22:44Hallo zusammen,
Man muss sich vergegenwärtigen, welchen Gefahren/Angriffen die Holzbauteile dieser Keller"konfiguration" ausgesetzt sind: Kellerinnenwände? Kein Wasser, kein Erddruck - wenn alles richtig gemacht wird, d.h., die Kellerbodenplatte abgedichtet wurde, passiert hier nichts, was dem Einsatz von Holz entgegenstünde.
Bei der Kellerdecke (nicht "Bodenplatte", eine Bodenplatte liegt auf dem Erdreich) gibt es noch weniger Gefahrenstellen. Kein direkter Kontakt mit Wasser von außen, von unten schon gar nicht.
Wenn alles richtig gemacht wird, steht dieser Kellerbauweise nichts im Wege.
Die Unsicherheit besteht im Annehmen von mangelhafter Dichtung der Kellerbodenplatte; wenn hier Wasser durchkommt, hat man es mit Holzwänden in Bezug auf die Auswirkungen auf das Baumaterial schwerer, als mit Innenwänden aus Beton oder Mauerwerk. Aber das wäre dann ein kapitaler Baumangel der Baufirma; das hat nichts mit dem Baustoff Holz zu tun. Ein durchfeuchteter Keller bringt immer Schwierigkeiten und Kosten mit sich - und beruht immer auf Ausführungs- und/oder Planungsmängeln, unabhängig vom Baumaterial.
Man muss sich vergegenwärtigen, welchen Gefahren/Angriffen die Holzbauteile dieser Keller"konfiguration" ausgesetzt sind: Kellerinnenwände? Kein Wasser, kein Erddruck - wenn alles richtig gemacht wird, d.h., die Kellerbodenplatte abgedichtet wurde, passiert hier nichts, was dem Einsatz von Holz entgegenstünde.
Bei der Kellerdecke (nicht "Bodenplatte", eine Bodenplatte liegt auf dem Erdreich) gibt es noch weniger Gefahrenstellen. Kein direkter Kontakt mit Wasser von außen, von unten schon gar nicht.
Wenn alles richtig gemacht wird, steht dieser Kellerbauweise nichts im Wege.
Die Unsicherheit besteht im Annehmen von mangelhafter Dichtung der Kellerbodenplatte; wenn hier Wasser durchkommt, hat man es mit Holzwänden in Bezug auf die Auswirkungen auf das Baumaterial schwerer, als mit Innenwänden aus Beton oder Mauerwerk. Aber das wäre dann ein kapitaler Baumangel der Baufirma; das hat nichts mit dem Baustoff Holz zu tun. Ein durchfeuchteter Keller bringt immer Schwierigkeiten und Kosten mit sich - und beruht immer auf Ausführungs- und/oder Planungsmängeln, unabhängig vom Baumaterial.
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