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ᐅ Konflikt Drainage und Regenwassergrundleitung


Erstellt am: 16.08.21 12:19

H
Harakiri
16.08.21 12:19
Hallo alle,

wir wollen um unser Souterrain/Kellergeschoss eine Drainage legen lassen - dies muss ja ums Haus (Neubau, d.h. ist alles noch im Planung) herum gelegt und dann Richtung Zisterne geführt werden. Natürlich sollen bei jedem Richtungswechsel (Hauseck) auch Kontrollschächte eingebaut werden.

Nun ist es so, dass auch die Dachentwässerung genauso gemacht werden muss - die Leitungen (zumindest die der einer Dachhälfte) gehen ja auch rund ums Haus , d.h. die verlaufen etliche Meter parallel zu den Drainageleitungen und sollen auch Revisionsschächte bekommen.

Dies führt aber zu einer unschönen Konstellation an zwei Ecken, wo zwei Revisionsschächte nebeneinander geplant sind, einmal für Drainage, einmal für Regenentwässerung Dach.

Kann mir nicht vorstellen, dass man das wirklich so macht - gibt es irgendwelche Alternativlösungen, Kombischächte oder irgendwelche Tricks, wie man das umgehen könnte?

Danke für eure Anregungen!
N
Nida35a
16.08.21 14:39
Für die Drainage reicht ein Schacht aus, der aber so groß, dass eine Tauchpumpe reinpasst. Vlies um die Drainage Rohre und den Schacht, damit es nicht zusetzt.
Bei den Fallrohren haben wir keinen Schacht, die gehen direkt in die Zisterne.
S
Sir_Batman
16.08.21 20:25
Ich habe an der Drainage auch nur einen Kontrollschacht für die Pumpe. Die Fallrohre sind bei uns an die Kanalisation angeschlossen und haben einen Kontrollschacht auf dem Grundstück, auf dem alle Rohre unterirdisch zusammenlaufen.

Falls du eine Drainagepumpe benötigst… viel Spaß bei der Suche nach einer vernünftigen Lösung…
H
Harakiri
17.08.21 11:20
Danke für die Rückmeldungen. Bin mir aber nicht sicher ob wir nicht vielleicht von 2 unterschiedliche Dinge reden - in unserem Fall benötigen wir keine Pumpe, da wir die Drainagerohre voraus. einfach nur mit Gefälle zum Einlauf legen können.

Allerdings wird überall (im Netz) behauptet, dass die Drainagerohre bei jedem Richtungswechsel (i.d.R. dann Hauseck) Kontrollschächte (DN300 oder größer) haben sollen, um sie damit warten bzw. spülen zu können. Wäre laut DIN 4095 angeblich Pflicht.

Wurde bei euch dies nicht so umgesetzt?
S
Sir_Batman
23.08.21 13:29
Harakiri schrieb:

Danke für die Rückmeldungen. Bin mir aber nicht sicher ob wir nicht vielleicht von 2 unterschiedliche Dinge reden - in unserem Fall benötigen wir keine Pumpe, da wir die Drainagerohre voraus. einfach nur mit Gefälle zum Einlauf legen können.

Allerdings wird überall (im Netz) behauptet, dass die Drainagerohre bei jedem Richtungswechsel (i.d.R. dann Hauseck) Kontrollschächte (DN300 oder größer) haben sollen, um sie damit warten bzw. spülen zu können. Wäre laut DIN 4095 angeblich Pflicht.

Wurde bei euch dies nicht so umgesetzt?
Nein, wir hatten nur einen Schacht mit der Pumpe. Ich hätte mich mit zwei Schächten aber auch wohler gefühlt. Wir hatten nur zwei Ecken. Die Pumpe muss etwa 1,5m zur Entwässerung heben.
1
11ant
23.08.21 14:16
Harakiri schrieb:

Dies führt aber zu einer unschönen Konstellation an zwei Ecken, wo zwei Revisionsschächte nebeneinander geplant sind, einmal für Drainage, einmal für Regenentwässerung Dach.
Kann mir nicht vorstellen, dass man das wirklich so macht - gibt es irgendwelche Alternativlösungen, Kombischächte oder irgendwelche Tricks, wie man das umgehen könnte?
Meine trockenen Vorstellungen von feuchten Angelegenheiten lassen auch etwas zu wünschen übrig: nämlich Bilder ;-)
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