ᐅ Trockenbau auf alte Wand bringen um neebene Fläche zu schaffen?
Erstellt am: 08.05.11 11:11
Hallo @Laie1981,
wenn ich es richtig verstanden habe, geht es nicht unbedingt darum, einen Vergleich Trockenbaubekleidung versus Herstellung einer tapezierten bzw. tapezierfähigen verputzten Massivwand an zu stellen, denn dann würden die den Nachteile der vorgeblendeten Wandschale (zeit-, Material- und kostenintensiver, zusätzliche Hohlraumbedämfung z.B. mit Mineralwolle angeraten, Verlagerung des Taupunktes nach innen mit Gefahr der Schimmelbildung auf der Rohwandoberfläche, Abrissrisiken an den Übergängen zu allen flankierenden Bauteilen, Dreiflankenhaftungsproblem bei Silikon- oder Acrylfugen, zusätzlicher Aufwand im Bereich der Tür und Fenster-Anbindungen, mögliche Beschädigungen im Fußboden und Deckenbereich, Verkleinerung der Nutzfläche, zusätzlicher Entsorgungs- und Verspachtlungsaufwand bei Abriss, verbleibende Rissbildungen im Innenputz und damit Beschädigung der luftdicht auszubildenden Wärmetauschenden Gebäudehülle mit Schimmelrisiko in der Außenkonstruktion des Gebäudes etc.) lediglich der Vorteil der wegfallenden Tapeziervorbereitung an der Massivwand gegenüberstehen.
Wenn Sie Ihrem Mann zumuten, die bei weitem umfangreicheren und körperlich anstrengenderen Transport- und Montageleistungen zu stemmen wäre es durchaus überlegenswert, dass er alternativ lieber die bestehenden Wände zum Tapezieren vorbereitet.
Sollten unter weiterführenden Tipps jedoch einfachere Alternativen gemeint sein, die lediglich das Wiederherstellen von tapezierten oder tapezierfähigen Verputzen Wandflächen betreffen, so wäre vielleicht eine Spalttapete ene Lösung, die aus (mindestens) 2 Lagen besteht, von denen sich die oberste mühelos trocken abziehen lässt.
Eine diesbezgl. umfassendere Fachberatung erhält man von Fachbetrieben des Maler- und Lackiererhandwerks, wie bereits erwähnt.
Mit freundlichem Gruß aus der Mitte Deutschlands
KPS
wenn ich es richtig verstanden habe, geht es nicht unbedingt darum, einen Vergleich Trockenbaubekleidung versus Herstellung einer tapezierten bzw. tapezierfähigen verputzten Massivwand an zu stellen, denn dann würden die den Nachteile der vorgeblendeten Wandschale (zeit-, Material- und kostenintensiver, zusätzliche Hohlraumbedämfung z.B. mit Mineralwolle angeraten, Verlagerung des Taupunktes nach innen mit Gefahr der Schimmelbildung auf der Rohwandoberfläche, Abrissrisiken an den Übergängen zu allen flankierenden Bauteilen, Dreiflankenhaftungsproblem bei Silikon- oder Acrylfugen, zusätzlicher Aufwand im Bereich der Tür und Fenster-Anbindungen, mögliche Beschädigungen im Fußboden und Deckenbereich, Verkleinerung der Nutzfläche, zusätzlicher Entsorgungs- und Verspachtlungsaufwand bei Abriss, verbleibende Rissbildungen im Innenputz und damit Beschädigung der luftdicht auszubildenden Wärmetauschenden Gebäudehülle mit Schimmelrisiko in der Außenkonstruktion des Gebäudes etc.) lediglich der Vorteil der wegfallenden Tapeziervorbereitung an der Massivwand gegenüberstehen.
Wenn Sie Ihrem Mann zumuten, die bei weitem umfangreicheren und körperlich anstrengenderen Transport- und Montageleistungen zu stemmen wäre es durchaus überlegenswert, dass er alternativ lieber die bestehenden Wände zum Tapezieren vorbereitet.
Sollten unter weiterführenden Tipps jedoch einfachere Alternativen gemeint sein, die lediglich das Wiederherstellen von tapezierten oder tapezierfähigen Verputzen Wandflächen betreffen, so wäre vielleicht eine Spalttapete ene Lösung, die aus (mindestens) 2 Lagen besteht, von denen sich die oberste mühelos trocken abziehen lässt.
Eine diesbezgl. umfassendere Fachberatung erhält man von Fachbetrieben des Maler- und Lackiererhandwerks, wie bereits erwähnt.
Mit freundlichem Gruß aus der Mitte Deutschlands
KPS
Hallo,
was ich nicht ganz verstehe: "In der Raumluft befindet sich Feuchtigkeit, welche durch Deine Vorwand durchdiffundiert. Die Innenseite der Außenwand kühlt sich ab, da sie ja durch Deine Vorwand vor Wärme geschützt ist."
Du sprichst von Außenwand, ich hatte nicht vor eine Wand die nach außen, sprich zur Straße hin geht zu verblenden. Es kann ja sein, dass ich nen Denkfehler habe, aber wie funktioniert das dann z.B. mit dem Zeug von parador, bringen die auch ne Dämmung dazwischen? Wenn dem natürlich so ist, dann fällt es ganz klar aus und ich kann die ganze Idee knicken, aber deshalb meldet sich der Laie ja in einem Fachforum an.
Also es sollen Innenwände, z.B. Flur oder ähnliches verblendet werden, keine Wand die nach außen geht und somit natürlich anderen Temperaturunterschieden ausgesetzt ist. Ideen? das mit der Spalttapete muss ich mir mal in Ruhe anschauen, gibts da gute Links dazu?
was ich nicht ganz verstehe: "In der Raumluft befindet sich Feuchtigkeit, welche durch Deine Vorwand durchdiffundiert. Die Innenseite der Außenwand kühlt sich ab, da sie ja durch Deine Vorwand vor Wärme geschützt ist."
Du sprichst von Außenwand, ich hatte nicht vor eine Wand die nach außen, sprich zur Straße hin geht zu verblenden. Es kann ja sein, dass ich nen Denkfehler habe, aber wie funktioniert das dann z.B. mit dem Zeug von parador, bringen die auch ne Dämmung dazwischen? Wenn dem natürlich so ist, dann fällt es ganz klar aus und ich kann die ganze Idee knicken, aber deshalb meldet sich der Laie ja in einem Fachforum an.
Also es sollen Innenwände, z.B. Flur oder ähnliches verblendet werden, keine Wand die nach außen geht und somit natürlich anderen Temperaturunterschieden ausgesetzt ist. Ideen? das mit der Spalttapete muss ich mir mal in Ruhe anschauen, gibts da gute Links dazu?
Hallo,
also nur Innenwände teuer verkleiden und Außenwände tapezieren
Lies Dir das Posting von KPS nochmals genau durch, dann weißt Du, warum Du auch die Innenwände lassen solltest wie sie sind
tut mir leid, kenne ich nicht
Laie1981 schrieb:
..... ich hatte nicht vor eine Wand die nach außen, sprich zur Straße hin geht zu verblenden.
also nur Innenwände teuer verkleiden und Außenwände tapezieren
Lies Dir das Posting von KPS nochmals genau durch, dann weißt Du, warum Du auch die Innenwände lassen solltest wie sie sind
KPS schrieb:
.....Abrissrisiken an den Übergängen zu allen flankierenden Bauteilen, Dreiflankenhaftungsproblem bei Silikon- oder Acrylfugen, zusätzlicher Aufwand im Bereich der Tür und Fenster-Anbindungen, mögliche Beschädigungen im Fußboden und Deckenbereich, Verkleinerung der Nutzfläche, zusätzlicher Entsorgungs- und Verspachtlungsaufwand bei Abriss......
Laie1981 schrieb:
wie funktioniert das dann z.B. mit dem Zeug von parador,
tut mir leid, kenne ich nicht
Ähnliche Themen