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ᐅ Holzständerbau -Schimmelanfällig??


Erstellt am: 02.03.11 11:28

L
lockwitzer
02.03.11 11:28
Hallo,
wir haben voriges Jahr unser Obergeschoss mit einem Holzständerbau erneuert.-Der Wandaufbau ist wie folgt von innen nach außen:
2GKB-Platte
Konterlattung/ Installationsebene
OSB-Platte 18mm dicht verklebt
200mm Mineralwolle 0,35 zwischen den Ständern(200mm)
18er OSB-Platte
Frage dazu ist die äussere OSB-Platte ein evtl. Schwachpunkt bezügl. Schimmelbefall?-weil evtl. zu dicht??- wenn ja wie könnte man dieser Sache begegnen??
evtl. eine zusätzliche Außendämmung?
oder gleich wieder abreissen?
Bin für konstruktive Tipps dankbar
E
E.Curb
02.03.11 14:39
Hallo,
ein Bauteil (in Deinem Fall die Außenwand) sollte so aufgebaut sein, dass die Diffusionsfähigkeit von innen nach außen abnimmt. Die OSB-Platte ist als Dampfbremse anzusehen, also relativ diffusionsdicht. Der Aufbau somit bauphysikalisch falsch. Es gibt aber Programme, mit denen man den Tauwasserausfall von verschiedenen Konstruktionen berechnen kann.
Eine Alternative wäre auf alle Fälle eine diffusionsoffene Holzfaserplatte von außen aufzubringen.

Gruß
L
lockwitzer
02.03.11 19:48
Vielen Dank für ihre Antwort,
also müsste die äussere OSB-Platte wieder abgerissen werden???

oder gibt es noch Alternativlösungen???

nach dem Blower-Test gabs keine Undichtheiten von innen her, aber wenn in ein paar Jahren das Klebeband evtl. "nachlässt" könnte ja die warme Luft nach außen dringen??
und dann kann die Feuchtigkeit nicht schnell genug raus??

bei den Holzweichfaserplatten ist die Diffusion wohl wesentlich besser??

dachte schon an eine einfache Dachschalung+dif.-offene Unterspannbahn??

Ich hatte gehofft mit einer Dämmung von außen den Taupunkt nach außen holen zu können, aber das müssten dann wohl so an die 20cm Dämmung werden???
E
E.Curb
03.03.11 08:35
Hallo,
natürlich gibt es Alternativlösungen. Nur muss man sehen, welche finanziellen Mittel einem zur Verfügung stehen.

Bei Deiner derzeitigen Konstruktion fällt definitiv Tauwasser an der 5. Schicht (zweite OSB-Platte) aus. Diesem kannst Du entgegenwirken, indem Du entweder die Platte abreißt und durch eine diffusionsoffene Schicht ersetzt oder Du musst von außen Wärmedämmung aufbringen um die Temperatur an der Schicht zu erhöhen.
Aus bauphysikalischer Sicht würde ich (auch wenn der BlowerDoor-Test positiv war) die OSB-Platte durch eine Holzfaserplatte oder durch eine entsprechende Folie ersetzen.
Auch von den Kosten wäre wahrscheinlich der Austausch der OSB-Platte günstiger. Muss man aber mal durchrechnen.
Theoretisch funktioniert es aber auch mit einer zusätzlichen Außendämmung

Gruß
L
lockwitzer
03.03.11 17:35
Vielen Dank erst mal,
ich habe die Sache mal in so nem Rechenprogramm durchgespielt, aber egal was ich draufgepappt habe auf die OSB-Platte..-der Taupunkt war immer in der Platte....Sch.....naja dann werden wir wohl mal wieder abreißen...
Was muss man denn so ca. pro m2 anwenden für Weichfaserplatten 40mm?

Der ausführende Zimmerer hatte sich schon während des Baus irgendwie nicht so richtig damit anfreunden können...-aber wenn der Architekt das so ausgerechnet hat wirds schon passen.....-ist halt saudumm gelaufen,-man hätte sich evtl. vorher mal richtig schlaumachen sollen:-(
jetzt wirds wieder teurer:-(
Gruß+Dank
6
6Richtige
03.03.11 17:53
Lass Dir das lieber vom Fachmann durchrechnen, die OSB Platten haben für die Wandscheibe auch eine statische Funktion. Evtl. reicht Innen zwischen der OSB und der GK Platte eine Dampfsperrfolie und außen 100 mm Neopor/Styropordämmung.
blowerdoor-testholzfaserplatteosbaußendämmungtaupunkt