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ᐅ Projekt Stall zu Werkstatt umbauen. Welcher Bodenbeläge


Erstellt am: 14.08.20 17:47

S
Säsch85
14.08.20 17:47
Hallo zusammen,

Ich hab mir ein Haus gekauft, welches einen stillgelegten Schweinestall als Nebengebäude hat. Diesen Stall mit 58qm möchte ich zu einer Werkstatt umbauen. Den Trog habe ich bereits entfernt, in der Mitte des Raumes ist ein Podest aus Beton welches an der niedrigsten Stelle um 2cm und an der höchsten Stelle 12cm hoch ist. Nun möchte ich den Boden am liebsten mit Beton oder ähnlich ausgießen / lassen.

Wobei sich mir folgende Fragen stellen.
1. Welches Material verwenden? Beton, Estrich oder Beton Estrich?
2. Selbermachen oder Firma beauftragen?
3. Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Einen Betonmischer könnte ich von einem Bekannten leihen, bei der Menge vermute ich allerdings, daß ein LKW der das Zeug rein Pumpt deutlich einfacher wäre..

Hier ein Foto der aktuellen Situation:
Kellerbaustelle: rauer Betonboden, Graben in der Mitte, Schutt rechts, Wheelbarrow im Hintergrund.

Die Reste des Trogs werden ich noch einigermaßen eben entfernen.
S
Säsch85
14.08.20 17:53
Sorry wollte welcher Bodenbelag schreiben, kann es aber scheinbar nicht mehr ändern...
K
KlaRa
16.08.20 15:10
Hallo Fragesteller.
Das von Dir geschilderte Problem, damit der Umbau, ist relativ einfach zu lösen. Vor einigen Jahren hatte ich einem hiesigen Winzer bei identischer Ausgangslage einen Vorschlag unterbreitet, um aus einem vorherigen Schweinestall eine Probierstube mit Bewirtungsmöglichkeit zu schaffen. Das funktioniert bis heute (erwartungsgemäß) fehlerfrei.
Wie ich auf dem Bild erkenne, liegt ja bereits eine Bodenplatte, wahrscheinlich erdberührt, vor. Die Ausbrüche, welche durch Rückbau der Tröge entstanden sind, stören erst einmal nicht.
Der Raum wird zunächst ausnivelliert, um erkennen zu können, ob sich die Bodenplatte irgendwo abgesenkt hat oder in der Fläche Buckel existieren.
Die Fläche wird entweder kugelgestrahlt oder intensiv geschliffen, danach die Ausbrüche (nach Grundieren der Flanken) mit einem Estrichmörtel verfüllt, die Gesamtfläche vorgenässt, mit einer mineralischen Haftbrücke Stück-für-Stück versehen und gesamtflächig ein zementärer (naturgemäß diffusionsoffener) Verbundestrich CT-C35-F5 in einer mittleren Dicke von 25mm bis 30mm aufgebaut.
Da später ein rückseitiger Feuchteaufstieg nicht auszuschließen ist sollte als Belag im einfachsten Fall ein Farbanstrich oder ein Fliesenbelag eingebracht werden.
Da wir hier mit einem Verbundestrich arbeiten und sich die Bodenplatte trocknungsbedingt nicht verwölben kann verlieren wir auch keine Zeit, wenn hierauf nach 2 Wochen mit Fliesenarbeiten begonnen wird.
Von elastischen (dampfdichten) Bodenbelägen oder irgendetwas in Richtung Holzwerkstoffen (z.B. Laminat etc.) ist dringend abzuraten. Das funktioniert ohne Zweifel nicht!!
Mit einem "Betonmischer" zu arbeiten, wie er für Mauerwerksmörtel eingesetzt wird, ist ebenfalls abzuraten!! Hier wäre von einem Totalschaden des späteren Aufbaus auszugehen, weil das Mischprinzip (hier: Fallmischer) für Estriche nicht geeignet ist und die notwendige Estrichfestigkeit sehr wahrscheinlich nicht erreicht wird.
Den Vorgang würde ich einem Estrich-Verlegebetrieb übergeben, da sich in dem vorbeschriebenen Aufbau eine Menge "Fallstricke" verbergen, welche der Laie einfach nicht kennen kann. Abgesehen von der notwendigen, doch dem Laien fehlenden Technik für jeden der Schritte.
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Welchen Weg Du wählen wirst, bleibt Dir überlassen. Für einen "Alleingang" trägst Du allerdings auch das Risiko.
Ich hoffe, dass diese Zeilen auf fruchtbaren Boden fallen, Dir ein Schaden in Zukunft erspart bleibt.
Ach ja, die Kostenfrage vergass ich.
rechne einmal mit ca. 50,--€/m², hierin beinhaltet ist auch eine Gewährleistung für das Gewerk.
Gruß: KlaRa
S
Säsch85
18.08.20 21:37
@KlaRa
Vielen Dank für deine Einschätzung und den Tipp einen Profi zu beauftragen. Das werde ich auch tun, mir war das von Anfang an nicht geheuer.
K
KlaRa
19.08.20 09:12
@Säsch85: Du kannst mir/uns ja demnächst einmal mitteilen, wie sich nach dem ersten Gespräch mit dem Estrich-Fachbetrieb die weitere Planung darstellt. Ich wiederhole noch einmal: So, wie beschrieben, sollte sich das Ganze tatsächlich problemlos lösen lassen! Insbesondere dann, wenn sich an Höhenbezugspunkten (heißt: von der Werkstatt übergehend zu anderen Räumen oder gar Treppenanlagen) keine Anforderungen ergeben.
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