ᐅ Dampfbremse erhalten ohne Installationsebene
Erstellt am: 20.04.20 15:35
W
Wurstsalat20.04.20 15:35Hallo zusammen,
wir sind aktuell am Bauen und "abreißen und neu machen" ist keine wirkliche Option. Problemsituation ist folgende:
- Elektroinstallation in der Außenwand
- Erhaltung der Dampfbremse
- Wandaufbau ist diffusionsoffen

Wie man sieht, Installationsebene ist nicht existent, es gibt aber vorgefertigte Kabelkanäle in den Außenwänden.
- Nach Absprache mit der Bauleitung kann aus den Kanälen "ausgebrochen" werden (gleich weitere Bilder)
- Es werden ausschließlich Winddichte Dosen verwendet
- Elektroinstallationsverkabelung wird von mir gemacht
- Die Kabelkanäle in den Außenwänden sind hinten und seitlich durch Holzbalken bzw OSB Platten "geschlossen"
In Wirklichkeit sieht das wie folgt aus:
- Wandeinführung

- "Ausbruch" aus dem Kabelkanal aufgrund der Dosenzahl


Ich habe diesen "Ausbruch" aus dem Kabelkanal nicht häufig aber es gibt ihn. Zusätzlich gibt es noch die Situation dass 2 Dosen nebeneinander sind und die passen in den Kabelkanal ohne dass ich aus dem Kanal rauskomme (also ich schneide nur den "Führungsbalken" an).
Nun ist es auch so dass ich den Kanal selbst nicht zwingend als Dampfbremens sehe da es manche stellen gibt wo die "Führungsbalken" (so nenne ich einfach die senkrechten Balken die nicht tragend sind) nicht direkt an der OSB Platte innen anliegen...da das alles getackert wurde, wurde da auch nichts an die wand gezogen.
Nun stellt sich für mich die Frage, wie schließe ich die (zwingend) durchbrochene Dampfbremse vernünftig sicher? Laut Bauleiter sollen die Wandeinführungen einfach mit Bauschaum aus geschäumt werden und sonst eben Winddichte Dosen verwendet werden und alles wird gut. Das scheint mir aber nicht richtig zu sein. Ehrlicherweise ist bei uns aber so viel falsch dass ich bei der Aussage auch ein gewisses Vertrauensproblem habe.
Andererseits, die "Kanaleinführungen" kann ich ja wohl kaum alle komplett mit sowas wie Isover DoubleFit füllen, da presse ich ja pro Einführung locker einer Kartusche rein damit das ringsrum dicht ist
Die Dosenlöcher habe ich gedacht werde ich noch zusätzlich ringsrum mit DoubleFit (o.ä.) abdichten und dann eben die Winndichten Dosen reindrücken (ja die bleiben dann da wo sie sind)
Für Bohrungen/Wandbefestigungen werde ich das Bohrloch auch mit DoubleFit (o.ä.) füllen und dort einen Dübel einführen bzw wo möglich die Befestigung an einem senkrechten Balken vornehmen.
Jemand andere Empfehlungen? Gibt es einen Schaum o.ä. der mich hier unterstützt? Gibt es da speziell zu Empfehlende Produkte?
Danke schon mal vorab
Viele Grüße
wir sind aktuell am Bauen und "abreißen und neu machen" ist keine wirkliche Option. Problemsituation ist folgende:
- Elektroinstallation in der Außenwand
- Erhaltung der Dampfbremse
- Wandaufbau ist diffusionsoffen
Wie man sieht, Installationsebene ist nicht existent, es gibt aber vorgefertigte Kabelkanäle in den Außenwänden.
- Nach Absprache mit der Bauleitung kann aus den Kanälen "ausgebrochen" werden (gleich weitere Bilder)
- Es werden ausschließlich Winddichte Dosen verwendet
- Elektroinstallationsverkabelung wird von mir gemacht
- Die Kabelkanäle in den Außenwänden sind hinten und seitlich durch Holzbalken bzw OSB Platten "geschlossen"
In Wirklichkeit sieht das wie folgt aus:
- Wandeinführung
- "Ausbruch" aus dem Kabelkanal aufgrund der Dosenzahl
Ich habe diesen "Ausbruch" aus dem Kabelkanal nicht häufig aber es gibt ihn. Zusätzlich gibt es noch die Situation dass 2 Dosen nebeneinander sind und die passen in den Kabelkanal ohne dass ich aus dem Kanal rauskomme (also ich schneide nur den "Führungsbalken" an).
Nun ist es auch so dass ich den Kanal selbst nicht zwingend als Dampfbremens sehe da es manche stellen gibt wo die "Führungsbalken" (so nenne ich einfach die senkrechten Balken die nicht tragend sind) nicht direkt an der OSB Platte innen anliegen...da das alles getackert wurde, wurde da auch nichts an die wand gezogen.
Nun stellt sich für mich die Frage, wie schließe ich die (zwingend) durchbrochene Dampfbremse vernünftig sicher? Laut Bauleiter sollen die Wandeinführungen einfach mit Bauschaum aus geschäumt werden und sonst eben Winddichte Dosen verwendet werden und alles wird gut. Das scheint mir aber nicht richtig zu sein. Ehrlicherweise ist bei uns aber so viel falsch dass ich bei der Aussage auch ein gewisses Vertrauensproblem habe.
Andererseits, die "Kanaleinführungen" kann ich ja wohl kaum alle komplett mit sowas wie Isover DoubleFit füllen, da presse ich ja pro Einführung locker einer Kartusche rein damit das ringsrum dicht ist
Die Dosenlöcher habe ich gedacht werde ich noch zusätzlich ringsrum mit DoubleFit (o.ä.) abdichten und dann eben die Winndichten Dosen reindrücken (ja die bleiben dann da wo sie sind)
Für Bohrungen/Wandbefestigungen werde ich das Bohrloch auch mit DoubleFit (o.ä.) füllen und dort einen Dübel einführen bzw wo möglich die Befestigung an einem senkrechten Balken vornehmen.
Jemand andere Empfehlungen? Gibt es einen Schaum o.ä. der mich hier unterstützt? Gibt es da speziell zu Empfehlende Produkte?
Danke schon mal vorab
Viele Grüße
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Hallo Wurstsalat,
schau mal hier: Dampfbremse erhalten ohne Installationsebene. Da wird jeder fündig!
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W
Wurstsalat20.04.20 15:49Nachtrag noch
In Wirklichkeit sieht das wie folgt aus:
- Wandeinführung
-> wie man auch sieht, das Papier ist gerade im unteren Bereich häufig beschädigt, was der Bauträger nicht macht/machen würde aber ich, ich werde die GFK noch weiter Richtung Boden ziehen und das blaue Papier mit der Folie darunter verkleben (Innenausbau ist eh weitgehend Eigenleistung). Auf dem rechten Bild sieht man links den Ansatz den ich da verfolge - ist das sinnig? Laut Bauträger ist die eigentlich Dampfbremse die OSB Platte und das Papier nur zusätzlich aber irgendwie muss ich die Einführung ja dicht bekommen.


In Wirklichkeit sieht das wie folgt aus:
- Wandeinführung
-> wie man auch sieht, das Papier ist gerade im unteren Bereich häufig beschädigt, was der Bauträger nicht macht/machen würde aber ich, ich werde die GFK noch weiter Richtung Boden ziehen und das blaue Papier mit der Folie darunter verkleben (Innenausbau ist eh weitgehend Eigenleistung). Auf dem rechten Bild sieht man links den Ansatz den ich da verfolge - ist das sinnig? Laut Bauträger ist die eigentlich Dampfbremse die OSB Platte und das Papier nur zusätzlich aber irgendwie muss ich die Einführung ja dicht bekommen.
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