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ᐅ Deckendurchbruch Lüftung schließen


Erstellt am: 23.03.20 23:47

W
Wintersonne
23.03.20 23:47
Wie schließt ihr denn den Deckendurchbruch der Lüftungsrohre (am Boden verlegt, Betondecke)? Mit Beton, Estrich? Müssen die Rohre dann noch mal besonders geschützt werden?
1
11ant
24.03.20 00:23
Die Dinger mit einem Schallentkopplungskiller zu fixieren, ist immerhin eine originelle Idee. Danke für dieses humorvolle Betthupferl
Styropor, Bauschaum & Konsorten empfehlen sich da im Ernst eher.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
W
Wintersonne
24.03.20 04:37
11ant schrieb:

Die Dinger mit einem Schallentkopplungskiller zu fixieren, ist immerhin eine originelle Idee. Danke für dieses humorvolle Betthupferl
Styropor, Bauschaum & Konsorten empfehlen sich da im Ernst eher.
Ok . Auch bei Wasserleitungen? Ernst gemeinte Frage, ich habe mehrere Bauherren, den Architekten bzw. den Rohbauer gefragt und jeder sagt was anderes (also allgemein, wie die Deckendurchbrüche geschlossen werden). Hier wäre das Styropor sogar noch drinnen (was Platzhalter in der Filigrandecke war), die Leitungen wurden durchgeführt. Der gesamte Ausschnitt ist allerdings viel zu groß für die paar Leitungen (ca.. 20 x 50 cm). Kann man hier das Styropor drinlassen oder muss man ihn anderweitig ausfüllen (wegen Schall aus dem Technikraum hoch ins Schlafzimmer)?
G
Golfi90
24.03.20 07:11
Ich wollte unsere Kernbohrungen eigentlich mit Bauschaum ausspritzen
1
11ant
24.03.20 11:28
In Lüftungsrohren werden Luftmassen bewegt, dabei geraten die Rohre in Resonanz. Deshalb würde ich sie nicht an andere Bauteile koppeln, in die sie ihre Schwingungen weiterstrahlen würden. Im speziellen Fall gehe ich davon aus, daß mit den "Rohren" Flachkanäle einer Kontrollierte-Wohnraumlüftung gemeint sind, da ist das Problem schwächer. Generell ist das Problem bei Bauteiledurchführungen, wenn unterschiedliche Materialien (= Materialien unterschiedlicher Dehnungskoeffizienten) Temperaturunterschieden unterliegen: wo man sie gegeneinander fixiert, erzeugt man Stauch/Streck/Scheuerstellen, und etwas dazwischen platziertes nimmt die Temperatur Ersteinmal auf. Man nimmt also am besten etwas, das flexibel bzw. elastisch ist, Schwelbrände vermeidet etcetera. Styropor ist steif, aber andererseits auch formstabil, und Bauschaum ist für das Temperatur(schwankungs)spektrum an Außenwänden geeignet. Welcher der Fachleute nennt denn die einleuchtendste Begründung für die von ihm angeratene Vorgehensweise ?
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W
Wintersonne
24.03.20 13:18
Ja, es handelt sich um Flachkanäle. Den Bauschaum fand ich am einleuchtendsten (und am einfachsten in jede kleinste Lücke zu füllen und laut Beschreibung eines Brandschutzschaums ist wohl auch der Schallschutz gut, 59 dz), jedoch meinte der Architekt, dass der irgendwann zerfallen würde, er war für Styropor (aber wie hier der Schallschutz ist, konnte er auch nicht sagen). Dies finde ich jedoch schwierig, ohne große Lücken anzubringen.
Beim Schaum steht auch dabei, dass er für Spalten bis 40 mm geeignet ist. Es müsste aber schon mehr aufgefüllt werden. (Der Durchbruch ist übrigens nicht in der Nähe der Außenwand).

Würdest du bei den Wasserleitungen das Styropor lassen?
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