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ᐅ Erfahrungen mit Fermacell im Innenausbau


Erstellt am: 30.11.19 17:59

W
Winniefred
30.11.19 17:59
Hallo liebe Forengemeinde!

Wir haben 2017 unser 1921 gebauten Altbau gekauft und überwiegend saniert. Leider war damals keine Zeit und kein Geld, um auch den Innenputz zu erneuern, also wurde er nur ausgebessert und die neue Elektrik da reingelegt. Nun möchten wir Raum für Raum noch nachholen, was wir verpasst haben. Der Altputz ist noch das Original, frei nach dem Motto "viel Wasser und Sand gibt auch ´ne Wand" . Sieht nicht schlimm aus, aber eben auch nicht gut und wehe man will da ein Loch reinbohren, dann kommt einem die halbe Wand entgegen. Der Putz ist halt einfach zu alt.

Das Kinderzimmer unserer jüngeren Tochter soll dabei zuerst gemacht werden. Im selben Zug soll auch die Holzbalkendecke (in diesem Fall: der Boden) ausgeglichen und mit Fermacell-Trockenestrichplatten schwingungsfrei gemacht werden. Im Moment ist das alles noch schön in Bewegung, wenn die Kinder herumspringen. Da wir kein übriges Schlafzimmer haben, soll die Kleine für die Zeit bei der Großen mitschlafen und der Umbau daher möglichst schnell gehen. Daher die Trockenvarianten; auch, um unnötigen Dreck zu vermeiden und um das Ganze möglichst leicht zu gestalten. Das Haus ist von außen mit etwa 20cm gedämmt plus ca. 2cm Außenputz (ca 1992), die Ziegelwände sind ca. 25cm dick plus ca. 2cm Innenputz (aus Kies, Sand, Wasser). Insgesamt also aktuell 49cm Wandaufbau. Es gibt keine Schimmelprobleme, Energiekosten sind sehr gering. Den Altputz an den Wänden und die alte Schlacke im Bodenaufbau möchten wir entfernen, aber das soll dann auch der einzige größere Schmutzanfall sein. Decke ist bereits mit neuem Trockenbau abgehängt.

Wir möchten an den 2 Außenwänden mit Fermacell-Verbundplatten und an den 2 innenliegenden Innenwänden mit Fermacell-Gipsplatten arbeiten. Die Elektrik ist ja schon neu und wird wiederverwendet. Es wird noch ein Heizkörper ausgetauscht und auch der Fenstersims (Fenster ist schon neu). Also schon eher ein Rundumschlag.

Wer hat hier schon konkrete Erfahrungen mit diesen Produkten? Vor allem in der Do-It-Yourself-Variante? Wie ist eure Langzeiterfahrung besonders an Außenwänden bezüglich Taupunkte, evtl. Feuchtigkeit usw.? Im Dachgeschoss und im Bad und bei einer neuen Innenwand haben wir mit Trockenbau grundsätzlich gute Erfahrungen gemacht. Das Ganze wollen wir dann so ab Frühjahr angehen. Das Laminat wollen wir dann wieder verlegen, die Zarge möchte ich während des Umbaus drin lassen und am Ende sollen die Wände wieder kindgerecht tapeziert werden oder mit Rollputz, je nach Wunsch der kleinen Maus. Wenn das alles gut klappt, kommt danach das Zimmer der Großen.

Würde mich über Erfahrungen und Tipps freuen!
R
Reudnitzer
10.12.19 22:16
Über Fermacell an den Wänden kann ich Dir nichts sagen, wir hatten ja ein Schimmelproblem, deshalb kam das bei uns natürlich nicht in Frage. Allerdings haben wir bei der Sanierung der Veranda (die war lange Kinderzimmer Nr.2) Fermacellplatten für den Fußboden verwendet. Da die "auf Stelzen" steht, also keinen Kontakt mir dem Erdreich hat, haben wird dort wie folgt gearbeitet:
- Schlacke raus, bis es eine ebene Fläche war (alles raus ging nicht, da der Unterbau ein Tonnengewölbe ist)
- Folie rein (könnt ihr ja weglassen)
- Fermacellschüttung darauf
- Styropordämmschicht und Fußbodenheizungselemente darauf (könnt ihr auch weglassen, bei uns ist unter der Veranda "Außenwelt")
- Fermacellplatten darauf
- am Ende Linoleum als Fußbodenbelag
Bis auf den Linoleumboden konnten wir alles problemlos selbst machen

Über Trittschalldämmung kann ich nichts sagen, drunter wohnen nur Katzen, die da ihre Kinder kriegen, aber als Fußboden hat sich das schon mal bestens bewährt. Ob es 150 Jahre, wie der ursprüngliche Boden, hält, wage ich aber zu bezweifeln

Unrenovierter Innenraum: staubiger Boden, weiße Wände, links Tür, Bauwerkzeuge.


Raumecke: schwarze Plastikabdeckung liegt auf dem Boden, neben einem Schleifgerät mit Kabel.


Große Menge weißes Granulat liegt als Pulver auf dem Boden, Türöffnung und Schuhe im Flur.


Renovierungsraum: weiße Unterbodenplatten mit schwarzem Klebeband, gelber Bleistift und Tape-Rolle.


Unterbodenheizung: Heizrohre liegen auf Kunststoffplatten auf dem Bauboden eines Zimmers.


Renovierungsraum mit Dämmplatten auf dem Boden, Werkzeug, Kabel und Heizgerät.
D
Dr Hix
14.12.19 19:56
Der Putz bildet die luftdichte Schicht, wenn ihr den entfernt, müsst ihr eine Dampfbremse verbauen.
W
Winniefred
15.12.19 17:09
Danke für eure Antworten! Wir haben uns nach längerem Hin und Her nun aber doch fürs Verputzen entschieden, um auf Nummer sicher zu gehen an den Außenwänden - und wenn ich da eh einmal 2 Wände verputze, kann ich gleich alle 4 verputzen. Uns ist das nun doch bisschen zu unsicher wegen Feuchtigkeit und Co...auch wenn Putz erst mal mehr Arbeit macht. Für den Boden nehmen wir aber dennoch Fermacell, damit haben wir in einem kleinen Bad schon gute Erfahrungen. Denn schwingungsfrei und mehr Trittschalldämmung brauchen wir auf dem Boden auf jeden Fall.
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