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ᐅ Heizung Nieder- oder Hochttemperatur?


Erstellt am: 21.10.18 19:38

M
Meini76
21.10.18 19:38
Hallo,

ich möchte das Haus meiner Eltern, in dass wir in 2 Jahren einziehen, erneuern. Derzeit ist eine Ölheizung eingebaut, diese wurde ca. 2005 erneuert. Die Heizkörper sind allerdings so alt wie das Haus selbst (1972). Ich nehme mal an, dass die Heizung als Hochtemperatur läuft.
Fragen:
1.Wie kann ich feststellen, ob diese Hoch- und Niedertemperatur -fähig ist?
Ich würde gerne die Heizkörper ausbauen lassen, und durch eine Fußbodenheizung ersetzen.
2. Ich habe etwas gefunden, bei der eine Fußbodenheizung nachträglich eingebaut werden kann. Kann sowas einen Heizkörper ersetzen?
3. Es gibt ein paar Räumlichkeiten, die keine Fußbodenheizung erlauben. Lassen sich da einfach die alten Heizkörper durch neue, Niedertemp. Heizkörper ersetzen? Voraussetzung ist natürlich, dass Frage 1 mit JA beantwortet werden kann.
D
dertill
21.10.18 23:34
So etwas wie "Nieder-" und "Hochtemperatur" gibt es bei 2005 gebauten Ölheizungen nicht mehr. Heizungen aus diesem Baujahr werden normalerweise alle mit gleitender Vorlauftemperatur gefahren. Die Vorlauftemperatur wird dabei entsprechend der gemessenen Außentemperatur angepasst. Ohne Außentemperaturfühler wird die Temerpatur im Führungsraum (meist Wohnzimmer) gemessen und anhand dieser Temperatur der Vorlauf reguliert.

Was du wahrscheinlich hast, sind relativ hohe Vorlauftemperaturen (70°C bei -10°C Außentemperatur ca.). Die Frage ist eher, ob du eine Ölheizung mit Brennwertnutzung hast, oder nicht. Das Erkennst du am Typenschild und Google oder den Emissionsmessungen vom Schornsteinfeger (Abgastemepratur).

Wenn du ein von 1972 unsaniertes Haus hast, ist der Einbau einer Fußbodenheizung das letzte was du machen solltest. Durch den hohen Wärmebedarf pro m² bräuchtest du hohe Vorlauftemperaturen in einer Fußbodenheizung und du bekommst kochende Füße oder das Haus wird nicht warm.
Außerdem wird die Bodendämmung im EG mit ca. 2cm Mineralwolle ausgeführt sein. Eine Fußbodenheizung darauf heizt einen Großteil in die Erde, nicht in den Raum.

1. Dach dämmen
2. Fenster tauschen
3. Wände evtl. auch dämmen, aber eher nachrangig, je nach Aufbau
4. Estrich erneuern mit dickerer Bodendämmung und da dann eine Fußbodenheizung rein, wenn du magst. Da gibt es Systeme auch mit geringem Aufbau Dämmung einzubringen.

Heizkörper und Fußbodenheizung zusammen gehen. Bei Ölheizung kein Problem nur bei Wärmepumpen. Du brauchst allerdings zwei Heizkreise mit getrennten Vorlauf-Temperaturen.
K
Kekse
22.10.18 00:53
dertill schrieb:
Wenn du ein von 1972 unsaniertes Haus hast, ist der Einbau einer Fußbodenheizung das letzte was du machen solltest. Durch den hohen Wärmebedarf pro m² bräuchtest du hohe Vorlauftemperaturen in einer Fußbodenheizung und du bekommst kochende Füße oder das Haus wird nicht warm.
So pauschal kann man das nicht sagen. Mein Elternhaus ist von 1975 und läuft mit sehr angenehmer Fußbodenheizung. Natürlich wärmer als heutige Neubauten - aber eben auch weit von „heiße Füße“ entfernt. Die haben für die Zeit halt ziemlich gut gedämmt.
C
Caspar2020
22.10.18 10:04
Kekse schrieb:
So pauschal kann man das nicht sagen. Mein Elternhaus ist von 1975 und läuft mit sehr angenehmer Fußbodenheizung. Natürlich wärmer als heutige Neubauten - aber eben auch weit von „heiße Füße“ entfernt. Die haben für die Zeit halt ziemlich gut gedämmt.

Da ist aber von vorneweg die Fußbodenheizung einplant gewesen, oder?
K
Kekse
22.10.18 13:27
Ja (im Wohnbereich, die Schlafzimmer haben Heizkörper). Weil das ganze zu neu und zu wenig etabliert war, gab es noch zur Sicherheit einen Heizkörper im Wohnzimmer, um die Bodentemperatur auf jeden Fall angenehm und in gesundem Rahmen halten zu können. Der ist aber exakt gar nie gelaufen und irgendwann im Zuge einer Renovierung rausgeflogen.
M
Meini76
22.10.18 22:10
Danke für die antworten! Zum Vorhaben:

Die Fenster werden auf jedenfall erneuert, auf der Nordseite mit Jalousie (jetzt sind keine vorhanden), auf der Südseite mit Jalousie und Wärmeschutzglas, alle Fenster mit 3-Fachverglasung. Mit der Erneuerung der Heizung auf Fußbodenheizung sollen die Vertiefungen der Heizkörper auch verschwinden (Wärmebrücken!). Dass sollte in Sachen Wärmedämmung schon was bringen. Ob der Estrich raus muss, weiß ich noch nicht. Ein Freund von mir renoviert gerade sein Elternhaus, und im Bad ist bei Ihm der Estrich rausgeflogen (Haus ist Bj. 65, es war etwa 8 cm dicker Estrich drin, ich nehme jetzt an, dass es in meinem Elternhaus nicht anders sein wird). Was ich allerdings noch nicht weiß, wie aufwändig es ist, den Estrich zu entfernen. Weiß hierzu jemand was?
Dann sollen noch neue Zimmertüren rein und eine neue Haustüre.
Das Dach brauche ich nicht Dämmen, daß wurde im Zuge des Ausbaus bereits von meinen Eltern gründlich gedämmt.
Ich habe heute nachgeschaut: Die Heizung ist von 1997, der Brenner wurde ca. 2010 erneuert. Ob es eine Ölheizung mit Brennwertnutzung ist, weiß ich nicht, da ich es versäumt habe, nach der Abgastemp. zu schauen. Im Internet habe ich für diese Heizung eine Montage- und Wartungsanleitung gefunden, und da steht was von ~ 180° Abgastemperatur drin.
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