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ᐅ Flachdach ohne Gefälle ok? Wasser steht doch dann darauf


Erstellt am: 23.09.18 21:21

D
Doublebubble
23.09.18 21:21
Hallo,
bei unserem Anbau (Holzständerbau) war ein Flachdach mit Gefälledämmung vorgesehen. Der Architekt hatte später entschieden, die Gefälledämmung nicht zu bauen. Nun ist das Dach fertig und als "Null-Grad-Dach" ausgeführt. Nach dem Regen steht das Wasser in der Mitte großflächig ca. 2 cm tief, obwohl am Dachrand an 2 Seiten Überläufe vorgesehen sind. Das Wasser verdunstet dann irgendwann und es entstehen die typischen Dreckränder, was unschön ist, da man vom OG genau darauf guckt.
Der Architekt sagt, es sei alles in Ordnung mit dem Dach, Ein Null-Grad-Dach ist zulässig und das Wasser darauf stehen bleibt ist unproblematisch.
Ich frage mich jetzt nur, da es auch ein Holzbau ist, wie lange hält so ein Dach oder ist diese Ausführung sogar unzulässig?
A
Alex85
23.09.18 22:10
Flachdächer mit Nullgefälle sind zulässig, sofern sie dafür ausgelegt wurden (K1/K2).
Doublebubble schrieb:
Ich frage mich jetzt nur, da es auch ein Holzbau ist, wie lange hält so ein Dach oder ist diese Ausführung sogar unzulässig?

Die Frage ist absolut berechtigt, da die Kombination Flachdach mit Holz zumeist auch noch Dämmung mit Faser/Wolle bedeutet. Im Fall von Wassereintritt ist das der GAU.
W
Wickie
24.09.18 10:40
Ist die Frage, wieso das Dach anders ausgeführt wird, als vorher offenbar vereinbart wurde? Wenn man mal nach einem Nulldach googelt, würde ich so etwas nicht haben wollen...
Gefunden so auf die Schnelle...

Als Nulldach oder auch Wasserdach wird eine Sonderkonstruktion des Flachdachs bezeichnet, die ohne Gefälle ausgebildet wird. Eine solche 0°-Konstruktion ist sehr schadensanfällig, da eine einzige undichte Stelle dazu führen kann, dass das gesamte Dachschichtenpaket durchnässt wird. Infolge des fehlenden Gefälles ist es folgenden zusätzlichen Beanspruchungen ausgesetzt:
  • Höhere statische Belastung durch stehendes Wasser
  • Großflächige Eisbildung im Winter
  • Verstärkte Ablagerungen von Schmutz und Laub
  • Rotalgenbildung in den Übergängen zwischen feuchten zu trockenen Bereichen
und weiter heisst es:

Nach zahlreichen Problemen und Schadensfällen in der Vergangenheit sollte das Nulldach nach Möglichkeit nicht mehr gebaut werden. Bedingt durch eine vorhandene Dachkonstruktion kann bei einer Sanierung die Ausführung eines Nulldachs jedoch im Einzelfall die einzig mögliche Variante sein. Dann muss auf eine entsprechende Abdichtung geachtet werden. Besser ist der Einbau einer Gefälledämmung, damit die oben beschriebenen Beanspruchungen nicht zu Schäden führen.

Aus welchem Grund meint der Architekt denn, dass das jetzt besser ist als eine Gefälle-Dämmung?
L
Lumpi_LE
24.09.18 10:55
Völlig richtig was du da gefunden hast.
0° über Wohnraum und dann auch noch Holz ist so dämlich, dass man den Architekten dafür verklagen sollte...
Z
Zaba12
24.09.18 11:19
Doublebubble schrieb:
Hallo,
bei unserem Anbau (Holzständerbau) war ein Flachdach mit Gefälledämmung vorgesehen. Der Architekt hatte später entschieden, die Gefälledämmung nicht zu bauen. Nun ist das Dach fertig und als "Null-Grad-Dach" ausgeführt. Nach dem Regen steht das Wasser in der Mitte großflächig ca. 2 cm tief, obwohl am Dachrand an 2 Seiten Überläufe vorgesehen sind. Das Wasser verdunstet dann irgendwann und es entstehen die typischen Dreckränder, was unschön ist, da man vom OG genau darauf guckt.
Der Architekt sagt, es sei alles in Ordnung mit dem Dach, Ein Null-Grad-Dach ist zulässig und das Wasser darauf stehen bleibt ist unproblematisch.
Ich frage mich jetzt nur, da es auch ein Holzbau ist, wie lange hält so ein Dach oder ist diese Ausführung sogar unzulässig?
Ehrlich bezweifle ich, dass der Architekt, dass ohne deine Freigabe entschieden hat. Ein Architekt kann nur Vorschläge machen und diese Dir dann zur Freigabe vorlegen. Entscheiden kannst nur Du. Wenn der Architekt es tatsächlich eigenmächtig ohne deine Zustimmung oder abnicken entschieden/ angewiesen hat dann ist er nur "Dumm" bzw. Du hast ihn an den Eiern.

Hole dir einen Sachverständigen und lass die Situation bewerten. Wenn du es freigegeben hast wirst du auf den Rückbau/ Sanierungskosten sitzen bleiben. Wenn du von nichts wusstest, dann Einigung. Wenn keine Einigung dann Anwalt.

Du weißt ja Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! Ich weiß das schreibt sich so leicht. Du bis halt als Bauherr/ Laie in den Glauben dir einen Fachmann eingekauft zu haben. Aber bei so einem sensiblen Thema wie Flachdach in Bezug auf Gefälle & Abdichtung nicht zu reagieren war dein Fehler.

Mein Sanitär-Mensch wollte mir für die Lüftungskanäle bzw. für den Adapter der Kanäle den halben 36,5cm Außenziegel rausschlitzen. Ich habe Ihn solange nach einer Alternative suchen lassen, dass es nun nicht dazu kommt.
W
Wickie
24.09.18 11:27
Wir haben auch ein Flachdach (Holz) auf einem gemauerten Haus. Allerdings wollten wir in erster Linie die Optik von der offen liegenden Balkenkonstruktion haben (wie für Holzständerwerk typisch wäre).
Wir haben mit unserem Architekten und auch mit dem Dachdecker lange diskutiert. Mit einem Dach, wie es bei Dir gebaut wurde, würde ich mir - gelinde gesagt - die Hose vollsch... dass da dauerhaft nichts schiefgeht.

Aber lass doch mal hören, ob der Architekt das allein entschieden hat, oder woher das nun kommt...

Btw... Das Dach kommt ja auch nichts plötzlich angeflogen. Da sieht man doch schon während dem Bau, was passiert. Hast Du da nicht schon Zweifel gehabt?
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