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ᐅ Bauen am anderen Standort: Wo Anwalt und Bausachverständiger?


Erstellt am: 17.01.18 10:15

M
Marcello
17.01.18 10:15
Hallo,

wir bauen unser Haus circa 300 km von unserem aktuellen Wohnort entfernt und werden auch erst mit Hausfertigstellung umziehen.

Da wir aller Voraussicht nach mit einem Fertighausanbieter bauen werden, meine Frage: An welchem Standort suche ich mir am besten einen Anwalt und Bausachverständiger? Folgende Optionen:

(1) Anwalt:
(a) Jetziger Wohnort, da vor allem zu Beginn benötigt, um Verträge zu prüfen usw. Ab Vertragsunterzeichnung hoffentlich mal nicht mehr notwendig.
(b) Zukünftiger Wohnort, weil... ?
Info: Sind Bauherren-Schutzbund-Mitglied.

(2) Bausachverständiger/ unabhängiger Baubegleiter:
(a) Zukünftiger Wohnort, da schnell vor Ort. Keine Anfanhrtgebühren usw.
(b) Standort ca. 50 km vom neuen Wohnort entfernt. Das ist die nahste Entfernung für den Bausachverständiger, der uns vom Bauherren-Schutzbund vorgeschlagen wird (Anfahrt frisst Vergünstigungen?!)

Wie seht ihr das? Ich tendiere zu (1a) und (2a).
D
Domski
17.01.18 12:04
Sachverständigen definitiv nahe bei der Baustelle. Keiner hat Lust auf ewiges rumgegurke.
Du als (vermutlich) Bauherr solltest so oder so wenigstens einmal die Woche vor Ort sein, Sachverständiger hin oder her. Das wäre meine Empfehlung. Das lässt sich bestimmt mit Abstimmungsterminen mit dem Sachverständigen koordinieren.

Für Abnahmen, Prüfungen etc. muss der Sachverständige vor allem schnell reagieren können. Nichts machen Handwerker lieber als anzurufen und "ach ich bin übrigens in ner Stunde da, dann kann ich nochmal schnell" bzw. "Der Beton kommt doch schon heute nachmittag, wir machen dann gleich alles zu".

Wenn dein Sachverständiger dann erst zwei Tage später vor Ort sein kann, wäre das kontraproduktiv.
M
Marcello
17.01.18 12:14
Domski schrieb:
Wenn dein Sachverständiger dann erst zwei Tage später vor Ort sein kann, wäre das kontraproduktiv.

Okay, danke. Schade dass der Bauherren-Schutzbund nur in den Ballungsgebieten SVs "anbietet". Dann kommt der Sachverständige vom Bauherren-Schutzbund also nicht in Betracht, da ich beim Blick auf die Kilometerpauschale mir kaum vorstellen kann, dass der preisliche Bonus als Mitglied das wettmacht.

Und Anwalt? Der ist doch eigentlich (fast) egal wo der sitzt, oder? Vielleicht ein kennenlerntreffen und rest per Mail und Telefon. Oder braucht der auch regionalen Bezug?
E
Egon12
17.01.18 13:52
Eigentlich sollte es in jeder größeren Gemeinde Bauingenieure geben von denen einige bestimmt auch sachverständig tätig werden. Erwarte dir von einem Sachverständigen aber nicht zu viel, er ist nur dein Auge auf der Baustelle nicht dein Vertreter, allein du hast die Mütze auf.

Bei einem Fertighaus kommt es sicher zu weniger Pfusch im Vergleich zum Massivhaus, das Fertighaus kommt ja soweit fertig aus der Fabrik 😉
B
berny
17.01.18 19:14
@Marcello: Wo der Anwalt sitzt, ist eigentlich egal; wichtiger ist der Sachverständige. Unserer ist auch 55 km von der Baustelle entfernt. Macht gar nix, die paar € Fahrtkosten sind lächerlich ggü. eventuell nicht entdeckten Mängeln. Vorteil wenn Du den Anwalt und Sachverständigen beide vom Bauherren-Schutzbund hast: Die kennen sich in der Regel, haben u. U. schon gemeinsam für Bauherren gearbeitet. Gutes Zusammenspiel ist da wichtig.
Btw: Ich habe weder Anwalt noch Sachverständigen bisher persönlich getroffen; klappt bisher alles prima per Telefon und Mail. Also mit den beiden, nicht mit der Baufirma...
A
Alex85
17.01.18 21:17
Die Rechtsgrundlagen sind von Bundesland zu Bundesland verschieden (Landesbauordnung etc.).
Würde daher zu einem Anwalt tendieren, der im Bundesland des Bauvorhabens residiert, da er sich mit dessen Rechtsvorschriften wohl häufiger beschäftigen dürfte.

Sachverständiger definitiv in der Nähe, außer du willst sein Honorar allein wegen der Anreise nach oben schrauben.
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