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ᐅ Altbau sanieren, welche Dämm-Maßnahmen sind pflicht?


Erstellt am: 26.05.17 09:11

A
Altbau1930
26.05.17 09:11
Hallo in die Runde, ich brauche euren Rat, da ich bei den vielen Energieanforderungen bei alten Häusern nicht recht durchblicke.

Wir beginnen ab Ende des Jahres mit der Sanierung eines Hauses von Bj. 1930, aus Familienbesitz. Das Dach wird komplett erneuert (Holzwurm war aktiv) und auch nach aktuellen Anforderungen gedämmt. Ebenso kommen neue Fenster und Rollläden rein, allerdings nur mit 2-Fachverglasung, aber mit einem Dämmwert von 1,0W/(m2K).

Wir haben 60cm dicke Schiefer-Außenmauern, die Fassade ist im guten Zustand. Allerdings wollen wir es unbedingt vermeiden, die Außenwände zu dämmen, aus Kostengründen.

Somit wären als energetische Maßnahmen nur Dach und Fenster vorgesehen. Reicht das für den Gesetzgeber? Oder muss man zwingend die Außenmauern mitdämmen, wenn man ein altes Haus erwirbt?

Vielleicht kann mir auch jemand sagen, was ein Energieberater ungefähr kostet, oder brauche ich den nicht zwingend? Energieausweis ist nicht vorhanden.

Vielen Dank schonmal!
N
Nordlys
26.05.17 10:30
Dienstlich haben wir ein 450qm grosses Gebäude durch einen Energiefachberater untersuchen lassen und dafür runde 3tsd. bezahlt. Das Gutachten war auf jeden Fall lohnend, weil es ergeben hat, was SINNVOLL gemacht werden kann. Ich hab das Wort xtra gross geschrieben, denn mit teurer Haustechnik, die man dir gerne verkauft erzielst du einen eher geringen Effekt. Das Ergebnis war: Alle intakten Mahagonifenster ausbauen, mit Leiste aufdoppeln, mit dreifach Verglasung versehen, neue Dichtungen einbauen. In Hohlräume zwischen Innenwand und Klinker Perlite einblasen. Dachdämmung, wo schadhaft, ausbessern. Ende. Keine Technik, kein Solar, nichts. Kosten 23tsd. Euro. Ertrag: Ölverbrauch sank von 9000l auf 6000l im Jahr.
Der Gesetzgeber gibt Dir bei alten Bestandshäusern alle Freiheit. Karsten
L
Lumpi_LE
26.05.17 11:41
Der Gesetzgeber gibt einem leider keinerlei Freiheit. IdR wird sich hier aber an wenig gehalten...
Energieeinsparverordnung Anlage3 zum §8: "Wenn du die Wand anfasst musst du sie gem. Tabelle 1 dämmen.
U=0,24, entspricht ca. 12 cm erf. Dämmung.
Wenn ihr die Wand nicht anfasst müsst ihr nichts machen - aber ob das sinnvoll ist?
A
apokolok
26.05.17 12:49
Vorgeschrieben ist die Dämmung der obersten Geschossdecke oder des Daches innerhalb 24 Monate nach Kauf. Alles andere ist Kür.
Die von Lumpi_LE vorgeschriebene Fassadendämmung kommt nur bei umfangreichen Sanierungsmaßnahmen zum Tragen.
Also, alles gut bei euch, macht es so wie geplant.
Bei der Heizung könnte noch etwas auf dich zukommen. Wenn älter als 30 Jahre und kein Brennwert- / Niedertemperaturkessel müsste der auch mal gemacht werden.
A
Altbau1930
26.05.17 13:26
Ich danke euch!

Die komplette Heizungsanlage wurde im Jahr 2000 von ehemals Elektroheizung auf Öl-Zentralheizung umgebaut, die dürfte so bleiben. Evtl. baue ich nachträglich einen WW-Speicher ein und lege entsprechende Wasserleitungen, da das WW noch über Durchlauferhitzer läuft. Sofern das mit der bestehenden Viessmann Anlage harmoniert.

Die Außenwand/Fassade wurde vor rund 6 Jahren neu gestrichen und sieht recht gut aus, also werden wir auch nichts an der Fassade ändern und hoffentlich nichts dämmen müssen.

Immerhin dürften wir alleine durch das komplette neue Dach inklusive Dämmung und den neuen Fenstern mit passenden Rollladenkasten einen besseren Energiewert erreichen und diese Dachdämmung ist ja bekanntlich nicht gerade billig, die dürfte 1/3 der Gesamtkosten des Daches ausmachen.

Bin eh mal gespannt, welche Preise die Dachdecker aufrufen, leider gibt es im Netz kaum Angaben zu den Preisen von Dächern von Leuten, die einen Altbau saniert haben.

Bei uns sind es 2 einfache Sattel-Dächer (Haupthaus und Anbau), die komplett neu müssen inklusive Gebälk. 1x 144qm Dachfläche mit 43 Grad Neigung und der Anbau 83qm Fläche mit 43 Grad Neigung. Beide Dächer werden gedämmt und bekommen je 2 normal große Veluxfenster.

Nach meinem groben Überschlagen nach Einzelangaben im Netz kam ich auf eine Summe von rund 55.000€, was in unserem Fall die Hälfte der Sanierungskosten ausmachen könnte...

Könnte das hinkommen, oder ist das doch hoch gegriffen? Leider lassen sich die Handwerkerfirmen etliche Wochen Zeit, um uns die Kostenvoranschläge zu übermitteln. Eine blöde Sache, da die Umschreibung des Hauses kurz bevor steht. Zum Glück ist der Kaufpreis gering.

Grüße
L
Lumpi_LE
26.05.17 13:48
dafür, dass das alte Dach noch runter und entsorgt werden muss, und jemand auch mal ein paar Minuten auf die Planung verwenden muss ist das meiner Meinung nach eher sehr niedrig angesetzt.
Dachstuhl, Eindeckung und Dämmung+Dichtung bist bei 250/qm Brutto, Abbruch und Entsorgung ~10-15t€
Macht in Summe eher 70t€.
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