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ᐅ Fliese über Fliese bei Fußbodenheizung sinnvoll?


Erstellt am: 05.01.17 07:26

T
thesit27
05.01.17 07:26
Guten Tag,

wir haben die Möglichkeit ein Haus zu kaufen.
Im Erdgeschoss ist eine Fußbodenheizung verlegt, aber mit alten und nicht so "schönen" Fliesen.
Diese würden wir ersetzen.
Was ist nun das sinnvollste? Alte Fliesen raus oder Fliese über Fliese legen?
Wir wären definitiv eher für das zweite. Hat jemand das bei sich zu Hause gemacht?
Wird die Energie immer noch gut verteilt ?

Weiter Infos: - Die Aufbauhöhe ist nicht entscheidend, da wir die Türen tauschen würden.
- Unsere Wunschfliesen haben die Maße 600x300x10mm

Würde mich über paar Ratschläge freuen.
Danke
H
HilfeHilfe
05.01.17 07:33
dann wäre es aber kälter an den füssen. die weitere fließe dämmt eher
F
FrankH
05.01.17 08:23
thesit27 schrieb:

Was ist nun das sinnvollste? Alte Fliesen raus oder Fliese über Fliese legen?
Meines Erachtens ist das sinnvollste, die alten rauszunehmen und dann die neuen zu verlegen. Habe ich bei mir auch so gemacht. Was ist denn sonst, wenn in 20 Jahren noch mal etwas neu gemacht werden soll?
Auch bei Tapeten halte ich nichts davon, einfach die alten zu überkleben. Das verschiebt das Problem nur in die Zukunft. Also lieber gleich vernünftig machen.
Bei Fußbodenheizung würde das Drüberlegen wohl dazu führen, dass die Heizung noch träger wird, weil ja dann noch mehr Masse aufzuheizen ist. Das kann meines Erachtens nur eine Notlösung sein.
K
KlaRa
05.01.17 18:19
Hallo "thesit27".
Jeder Bauwerkstoff hat einen sogenannten Wärmedurchgangswiderstand.
Wir reden hier von einer Warmwasser-Fußbodenheizung und keramischen Fliesen. Mit zunehmender Materialdicke (der Fliesen + Fliesenklebstoff) vergrößert sich dieser Durchgangswiderstand.
Je nachdem, ob die Fußbodenheizung "grenzwertig" ausgelegt wurde oder nicht kann ein Aufdoppeln mit einer zweiten Fliesenebene dazu führen, dass die Räume nun nicht mehr ausreichend aufgeheizt werden.
Das Aufdoppeln ist damit risikoreich, ich würde es nicht empfehlen.
Ich schlage folgenden Lösungsweg vor:
Lasse die alte Fliesenebene mit Diamantscheibe anschleifen, absaugen, Grundieren und mind. 2mm dick spachteln. In die noch nicht ausgehärtete Spachtelmasse wird ein Lastenverteilungsgewebe aus Glasgewebe eingelegt, mit der Stachelwalze in die Spachtelmasse eingebunden und nochmals übergespachtelt. Dieser Aufbau verhindert, dass sich später die Fugenbilder der alten Fliesenebene in dem Oberbelag abzeichnen.
Nach erneutem Schleifen (der ausgehärteten Spachtelmasse) einen im Klebeverfahren vollflächig arretierten Designbelag Verlegen lassen.
Unter Designbelag versteht man PVC-Planken mit täuschend echt wirkenden Holz- oder auch Steindekoren.
Dann kommen wir auf eine reduzierte Aufbauhöhe von rd. 7mm.
Bei einer 10mm dicken keramischen Fliese von 10mm müssen noch einmal rd. 2mm für das Klebstoffbett berücksichtigt werden, sodass wir da auf rd. 12mm Gesamtaufbau kämen.
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Eine weitere Lösung (ohne die alten Fliesen zurückzubauen) wäre, alte Fliesen mit Diamantscheibe schleifen, absaugen und über den Fugen eine Kratzspachtelung mit einem Reaktionsharzmörtel durchzuführen.
Danach flächig grundieren mit einem EP-Harz, noch in der Nassphase mit feuergetrocknetem Quarzsand 03/1,2mm abwerfen, aushärten lassen, Sandüberschuss abkehren, mit dem Topfschleifer kurz "sauber schleifen", absaugen, spachteln 2mm dick und danach einen PVC-Designbelag hierauf verkleben.
Bei dieser Variante kämen wir auf ca. 4-6mm Aufbauhöhe.
Der notwendige Wärmedurchlass wäre damit auf jeden Fall sichergestellt.
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Viel Erfolg bei der Maßnahme: KlaRa
7
77.willo
05.01.17 19:16
Bist du dir sicher das der vorgeschlagene Aufbau mit Designboden einem niedrigeren widerstand als 2 lagen Fliesen hat? Laut meiner Tabelle liegen Fliesen sechsmal niedriger als Vinylboden.
K
KlaRa
06.01.17 10:56
@ "77.willo":
1. Gibt es nicht DEN Wärmedurchgangswiderstand und
2. ist der Gesamt-Wärmedurchgangswiderstand abhängig von dem materialspezifischen Wärmedurchlasskoeffizienten und der Dicke des Materials wie auch Übergangswiderständen zwischen verschiedenen Schichtfolgen (und die haben wir in diesem Fall)
Das Thema Wärmedurchlass in Verbindung mit der Energieausbeute zur Erwärmung eines Raumes ist hoch komplex und kann bzw. darf nicht auf empirische Angaben (des Wärmedurchgangswiderstandes) heruntergebrochen werden.
Denn am Ende zahlt der Fragesteller die Zeche (im übertragenen Sinne) für einen falsch dimensionierten Fußbodenaufbau nach einer rechtlich unverbindlichen Auskunft in einem öffentlichen Forum.
Meine Aussagen, wie oben aufgeführt, sind dagegen fachlich fundiert (da sie meinen Fachbereich betrifft) und führen den Fragesteller zumindest in die richtige Richtung. Die Entscheidung jedoch bleibt immer bei diesem.
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Gruß: KlaRa
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