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ᐅ Erdung SAT-Anlage


Erstellt am: 11.10.16 21:21

T
tecker2010
11.10.16 21:21
Hi,

meine Frage passt eigentlich sehr gut zum Thread "Installation einer SAT-Anlage" https://www.hausbau-forum.de/posts/132884/

Ich möchte gern selbst unsere SAT-Anlage auf dem Dach unserer Stadtvilla installieren. Das Verlegen der Koaxialkabel im gesamten Haus ist im Vertrag inklusive und wird mir bis in den Dachstuhl gelegt. Dort würde ich einen 5/8 Multischalter installieren wollen und entsprechend mit dem LNB verkabeln.

Die größte Hürde für mich ist wohl das Thema Erdung / Potentialausgleich. Ganz darauf verzichten möchte und sollte man wohl nicht.
Was würdet ihr mir empfehlen? Grundsätzlich die Erdung außen machen an der Fassade ableiten und mit entsprechenden Erdungsstab in den Boden (würde ich wohl Fachmann lassen)? Oder ist es ausreichend die SAT-Anlage an die PA-Schiene im Hauswirtschaftsraum anzuschließen? Wie würdet ihr das Thema PA umsetzen?

@Sebastian79 schrieb im anderen Post:
Sebastian79 schrieb:
Wofür braucht man beim PA nen Profi? 16mm2 zur PA-Schiene ziehen und fertig...?

In dem Fall wird wohl das Kabel innen an der Wand entlang in entsprechenden (eigens dafür gefrästen) Kanälen entlang gelegt oder? Zusammen mit anderen Kabeln verlegen widerspricht ja dem Sinn einer Erdung. Ich würde auch später einen Elektriker die Erdung machen lassen, allerdings sollte man das wohl eher während der Bauphase so weit wie möglich umsetzen / vorbereiten.

Noch ein Bild wie es aktuell bei uns auf dem Dach aussieht:


Danke vorab.

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Hallo tecker2010,

schau mal hier: Erdung SAT-Anlage. Da wird jeder fündig!
D
Dipol
14.11.16 19:57
Ich gebe mal mit Verspätung meinen Senf dazu.
tecker2010 schrieb:
meine Frage passt eigentlich sehr gut zum Thread "Installation einer SAT-Anlage" https://www.hausbau-forum.de/posts/132884/
Da wurden die Fragen doch schon behandelt.
tecker2010 schrieb:
Was würdet ihr mir empfehlen? Grundsätzlich die Erdung außen machen an der Fassade ableiten und mit entsprechenden Erdungsstab in den Boden (würde ich wohl Fachmann lassen)? Oder ist es ausreichend die SAT-Anlage an die PA-Schiene im Hauswirtschaftsraum anzuschließen? Wie würdet ihr das Thema PA umsetzen?
Im deutschen Normengremium DKE K/735 wurde 2014 der Beschluss gefasst, dass die klassischen Blitzableiter verboten werden sollen. Auch wenn das bis heute in keine gültige Normausgabe eingeflossen ist, würde ich niemals Erdungsleiter von Antennen mit gefährlichen Näherungen innen ableiten.
tecker2010 schrieb:
In dem Fall wird wohl das Kabel innen an der Wand entlang in entsprechenden (eigens dafür gefrästen) Kanälen entlang gelegt oder? Zusammen mit anderen Kabeln verlegen widerspricht ja dem Sinn einer Erdung.
So erleichtert man Blitzen das Überspringen. In der VDE Schriftenreihe # 6 heißt es: Davor muss gewarnt werden.

Das sollte man auch bei Gebäuden mit Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen beherzigen, welche normativ nur bei Gebäuden mit einer Blitzschutzanlage geschützt werden müssen. Ein Direkteinschlag wird in der Regel alle Dachaufbauten betreffen, die man dagegen nur mittels getrennter Fangstangen zuverlässig wappnen kann. Bei weißer oder schwarzer Wanne ist dann eine Maschenweite von Ringerdern mit maximal 10 x 10 Meter gefordert.
tecker2010 schrieb:
Ich würde auch später einen Elektriker die Erdung machen lassen, allerdings sollte man das wohl eher während der Bauphase so weit wie möglich umsetzen / vorbereiten.
Ein guter Planer hätte für die Antennenerdung, als es noch problemlos und kostengünstig möglich war, eine eigene Anschlussfahne an den Fundament-/Ringerder vorgesehen. Alle Erder müssen untereinander und mit dem Schutzpotezialausgleich (HES) blitzstromtragfähig verbunden sein, siehe ABB Merkblatt # 10 (zurzeit wegen neuer Homepage nicht aufrufbar) oder DEHN Blitzplaner Kapitel 5.5.6 Vermaschung von Erdungsanlagen. Ein Separaterder wäre auch in NIRO-Ausführung ein Beweis von Inkompetenz.

16 mm² Kupferdraht hält vorbehaltlich dafür geeigneter Klemmen auch Blitzstromstärken bis 200 kA stand. Anschlussbauteile am Antennenträger und die HES selbst müssen gemäß Prüfnorm für die verwendete Drahtart Klasse H = 100 kA geprüft sein.

Entspricht denn ausnahmsweise diese Erdungsanlage der DIN 18014:2014-03 oder wurde auch die normwidrig und ohne Mess- und Foto-Dokumentation von den Rohbauern eingebaut?
din 18014erdungsatdachhes