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ᐅ Weisse Wanne aus Elementwänden - hohe Risiken bei der Ausführung?


Erstellt am: 21.06.09 22:28

R
ricochico
21.06.09 22:28
Wir planen gerade ein neues Haus in Neubaugebiet. Uns liegt ein Angebot einer Firma vor, welche die Planung und Baubegleitung vornimmt/ausführt und per Werkvertrag das Haus durch verschiedene Handwerker erstellen lässt. Da das Neubaugebiet einmal teils Sumpfland war, dort mit steigendem und drückendem Wasser zu rechnen ist, muss dort mit weisser Wanne gebaut werden. Meine Frage ist, wie riskant ist es eine Weisse Wanne mit vorgefertigten Elementwänden auszuführen und gibt es Erfahrungswerte, wie oft es bei weissen Wannen aus Elementwänden zu Problemen mit der Dichtigkeit kommt?
Zur Ausführung wurde uns folgendes avisiert:
Die weisse Wanne soll nach dem System Wolf ausgeführt werden. Ich hoffe Wolf ist gut. Der Kanalanschluss liegt ca. 3 Meter unter dem Keller und ist gut erreichbar. Ein natürliches Gefälle zum Kanal besteht. Die Anschlüsse an Kanal und Haustechnik (Gas, Wasser, Strom) erfolgen durch Pressmuffen, durch die unter Druck verschlossen werden. Die Anschlussstellen bei Boden und Decke werden dann entsprechend mit Fugenbändern/Dichtungsmaterial (Überlappung des Fugenbandes 3cm) vorbereitet, damit eine maximale Dichtigkeit erzeugt wird. Unmittelbar vor dem Setzen der vorgefertigten Elementwände die senkrechten Fugenbänder als Wandanschluss von vorhandenen Aufklebern entfernt und auf absolute Sauberkeit vorbereitet werden.

Im Zuge des Betoniervorganges wird die erste Schicht mit einer 0/8 Körnung, hier feinere Korngröße ausgeführt, damit beim verdichten aufgrund des längeren Weges eine Bildung von Hohlstellen vermieden wird. Als Nachweis erhalten wir die entsprechenden Lieferscheine in Verbindung mit der Ausführung als Wasser-undurchlässigen Beton hierzu. Zusätzlich wird eine Schwindrissbewährung angewendet, wodurch eine minimale Rissbildung erfolgt.

Der Bauingenieur, der die arbeiten begleitet hat langjährige Erfahrung. Die Firma, die Keller und Rohbau ausführen wird ist ein Meisterbetrieb (Beton- und Stahlbetonbauermeister), den es schon 20 Jahre gibt. Unter anderem werden neben Hoch- Tiefbau, Fertigteilbau, auch Spezialtiefbau angeboten.
Für jeden fachkundigen Rat bzw. Hilfestellung zu diesem Thema würde ich mich sehr freuen!
D
Danton
22.06.09 19:26
Hallo ricochico,

was Du da schilderst, hört sich ausgezeichnet an. Wenn die Ausführung auf der Baustelle auch entsprechend läuft, wovon man wohl ausgehen kann, hätte ich keinerlei Bedenken.

Du scheinst eine vernünftige Firma erwischt zu haben.

Bei Elementwänden wird das innere und äußere Einschalen der Kelleraußenwände vor Ort eingespart. Dies geschieht in der Regel unter guten Bedingungen in einer Werkhalle und die Fertigteilwände werden zur Baustelle gebracht, montiert und mit Ortbeton vergossen.
Ein Nachtteil ist, das nach Fertigung der Elementwände Änderungen (Kellerfenster usw.) nur noch mit etwas größerem Aufwand durchzuführen sind.

Ich hoffe, Dir hiermit ein wenig weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Osnabrücker Land
R
ricochico
23.06.09 21:39
Danke schön! Das hilft mir sehr. Inzwischen habe ich auch noch mal Referenzen aus dem Internet über die Firma erhalten, die den Keller ausführen wird. Ausnahmslos positiv. Ich kenne den Chef der Firma selbst! Ich hatte mit ihm und dem Bauingenieur, der die arbeiten auf der Baustelle leitet und begleitet, vor einigen Wochen einen Termin auf dem Grundstück vor Ort. Ich hatte damals schon den Eindruck, dass beide solide sind und ihr Handwerk verstehen. Hierbei wurde mir dieses Ausführungsweise so erläutert. Dies war mit wichtig, weil es in diesem Baugebiet einige nasse Keller gibt, sogar mit (unkorrekt ausgeführter) weisser Wanne.

Nochmals tausend dank!!!
ricochico
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