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ᐅ Umbau vom Altbau

Erstellt am: 09.06.09 13:55
H
Holly68
H
Holly68
09.06.09 13:55
Hallo erstmal, 😉

bin ganz neu hier und hätte da gerne mal ein Problem 😀

Wir, also mein Partner und ich, wollen einen Altbau renovieren bzw. Innenumbau durchführen an meinem alten Elternhaus.
D. h. 250m² verteilt auf Erdgeschoss, 1. OG und Speicher bzw. 2. OG!
Es müssten Böden, Decken, Wände, Heizung und Strom neu gemacht werden.
Wände durchgebrochen werden d. h. alte Türen wieder aufgemacht werden!
Das Küchenfenster zum Hof zu soll später mal unsere Eingangstür werden!
Wo früher mal Treppen waren wurden in den 70ern Holzdecken reingezogen und nun sollen wieder Treppen hin.
Fenster müssen neue rein.
Das Bad soll unters Dach und d. h. die ganzen Rohre müssen vom Erdgeschoss ins 2. OG.

Jetzt zu meinen Fragen: 😕
- Muss ich sowas beim Bauamt genehmigen lassen bzw. anmelden?
- Brauche ich zwingend einen Architekten oder wäre es besser einen zu haben?
- Einen Innenarchitekten oder ?

Für alle Rückmeldung bin ich dankbar.

Liebe Grüße
Holly
D
Danton
16.06.09 17:11
Hallo Holly68,

solange sich die Art der Nutzung des Gebäudes und die äußeren Abmessungen durch die Umbaumaßnahme nicht ändern, muß diese auch nicht dem Bauamt angezeigt und es muß auch kein Bauantrag gestellt werden.
Eine Ausnahme hiervon können allerdings Fenster darstellen, wenn diese zusätzlich neu in eine geschlossene Außenwand eingeplant werden und diese Wand den vorgeschriebenen Grenzabstand von mindestens 3,00m unterschreitet. Ein solcher Fall wäre genauer auf seine Zulässigkeit hin zu untersuchen.

Für eine solche Baumaßnahme ist ein Architekt nicht zwingend erforderlich, wenn man sich als Bauherr die Planung des Umbaus und die Leitung einer solchen Baustelle wirklich zutraut.
Ich würde aber trotzdem dazu raten, einen solchen Fachmann (Architekt oder Bauingenieur) hinzuzuziehen. Dieser kann einem Bauherren während der Planungsphase wertvolle Tipps geben, die gemeinsam entwickelten Ideen professionell zu Papier bringen und die Kosten des Umbaus einschätzen. Auch kennt er den Ablauf der späteren Baustelle mit all ihren Gewerken in der richtigen Reihenfolge.

Mit der Hinzuziehung eines solchen Fachmanns bin ich auch schon beim nächsten Punkt. Bei den von Dir geplanten Änderungen an dem Haus würde ich auf alle Fälle ein Bauingenieur (Statiker) hinzuziehen, der überblicken kann, wo eventuell notwendige statische Nachweise geführt werden müssen.
Wenn Du möchtest, kann dieser sicherlich auch die Umbauplanung und die bauleitung übernehmen.

Einen Innenarchitekten würde ich an Deiner Stelle hinzuziehen, wenn Dir selbst nicht genug eigene Ideen für die Innenraumgestalltung einfallen.

Ich hoffe, Dir hiermit ein wenig weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Osnabrücker Land
T
TomTom
18.09.09 10:22
Hallo Holly68,

Herzlichen Glückwunsch zu eurem Vorhaben. Ich kann nur jedem raten die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Man bekommt ein ganz anderes Verhältnis zu seinem Objekt und darüber hinaus macht es richtig spaß (meistens). Ich habe auch gerade ein Haus (eine alte Fabrik) saniert. Von der Fußbodenheizung bis zum Trockenbau und Elektrik alles selbst gemacht. Wichtig ist hierbei nur dass man an den richtigen Stellen einen Fachmann hinzuzieht. z.B. Fehlerstrommessung und Verdrahtung des Zählerkastens bei Elektro., einen Statiker für die Durchbrüche, kurz: bei allen Gewerken die u.U. Brände auslösen könnten, mit Gas zu tun haben oder statische Relevanz haben. Das heißt nicht dass man das nicht selbst machen kann aber es sollte vor der Inbetriebnahme von einem Fachmann überprüft werden das sind ein paar hundert Euro die gut angelegt sind.

Gruß Matthias
A
Andreas Euler
20.09.09 16:16
Hallo Holly,

Danton hat ja schon fast alles gesagt, ich möchte nur noch hinzufügen, dass, wenn du einen Architekten hinzuziehst auch jemanden hast, der für evtl. Planungsfehler haftet.
Ich würde bei einem Bauvorhaben dieser Größenordnung, vor allem Treppeneinbau dringend zu einem Architekten raten.
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