ᐅ Erschliessungsfirma fährt Mutterboden weg und lässt Lehmboden
Erstellt am: 21.07.16 13:49
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Musketier21.07.16 13:49Wem gehört denn das Grundstück. Vermutlich nicht dir.Insofern kann der Besitzer mit dem Grundstück machen, was er will.
Jetzt kannst du dir aussuchen, ob du trotzdem bereit bist den KP zu zahlen oder nicht.
Jetzt kannst du dir aussuchen, ob du trotzdem bereit bist den KP zu zahlen oder nicht.
P
partyarti21.07.16 14:23Als ich das Grundstück reserviert habe, war der Mutterboden noch vorhanden.
Den Kaufvertrag für das Grundstück habe ich letzte Woche unterschrieben. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt (höchstwahrscheinlich) der Mutterboden schon weg und der Lehmboden aufgeschüttet. Wäre mir das vor dem Kauf aufgefallen, hätte ich diesen Punkt natürlich noch vor dem Kauf angesprochen.
Den Kaufvertrag für das Grundstück habe ich letzte Woche unterschrieben. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt (höchstwahrscheinlich) der Mutterboden schon weg und der Lehmboden aufgeschüttet. Wäre mir das vor dem Kauf aufgefallen, hätte ich diesen Punkt natürlich noch vor dem Kauf angesprochen.
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Masipulami21.07.16 14:28Dann wirst du wohl - auch wenn es verständlicherweise ärgerlich ist - mit der Situation leben müssen. Zumindest wenn die Aufschüttung schon vor Kauf stattgefunden hat. So zumindest meine laienhafte Meinung.
Natürlich kannst du dich auch noch mal an den Verkäufer wenden zwecks Nachlass, wobei das wohl nichts bringt. Aber ok, fragen kostet ja nix.
Natürlich kannst du dich auch noch mal an den Verkäufer wenden zwecks Nachlass, wobei das wohl nichts bringt. Aber ok, fragen kostet ja nix.
partyarti schrieb:
Als ich das Grundstück reserviert habe, war der Mutterboden noch vorhanden.
Den Kaufvertrag für das Grundstück habe ich letzte Woche unterschrieben. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt (höchstwahrscheinlich) der Mutterboden schon weg und der Lehmboden aufgeschüttet. Wäre mir das vor dem Kauf aufgefallen, hätte ich diesen Punkt natürlich noch vor dem Kauf angesprochen.Sofern Zustand nicht kurz vor Abschluss von dir überprüft und gerügt wurde und nichts über Bodenaufbau vereinbart wurde, sieht es rechtlich eher Mau aus. Ansatzpunkt könnte rechtlich allenfalls die Verletzung von (Aufklärungs-) Pflichten im sog. vorvertraglichen Schuldverhältnis sein (c.i.c) sein.
Ist aber dünn...
partyarti schrieb:
Ein frisches Moin aus dem Norden,
kann mir jemand folgende Frage beantworten:
Neubaugebiet, >40 Grundstücke, soll erschlossen werden. Eigentümer der Grundstücke während der Erschließung ist die Tochtergesellschaft der Sparkasse.
Grundstücke würde bereits vor der Erschließung reserviert von Interessenten / potentiellen Käufern, u.a. von mir.
Erdboden: 40 cm Mutterboden, drunter 1 m Lehmboden
Nun habe ich (nach dem Kauf des Grundstückes) festgestellt, dass der Mutterboden auf meinem Grundstück quasi nicht mehr vorhanden ist, sondern nur noch aufgeschütteter Lehmboden, der höchstwahrscheinlich über bleib, weil für Straßen (des Neubaugebietes) der Erdboden ausgetauscht werden musste.
Meine Vermutung ist folgende:
Die Entsorgung des Lehmbodens teuer, daher hat die Erschließungsfirma einfach den Mutterboden weggefahren und den Lehmboden auf die Grundstücke verteilt. Dies ist jedoch nun ein enormen finanzieller Nachteil für uns.
Ist dieses Vorgehen seitens der Erschliessungsfirma rechtens?
Gruß
ArtiPuh, als Laie zu urteilen schon ein starkes Stück.
Lässt sich recherchieren, wann genau der Austausch erfolgte?
Lehmboden ist quasi nicht zu gebrauchen und muss teuer entsorgt werden. Wenn du Pech hast, kannst du darüber hinaus noch ca. 80 cm Bodenaustausch (ohne Keller) vornehmen.Dazu dann noch den zusätzlich auf deinem Grundstück gelagerten Lehmboden.
Lässt sich recherchieren, wann genau der Austausch erfolgte?
Lehmboden ist quasi nicht zu gebrauchen und muss teuer entsorgt werden. Wenn du Pech hast, kannst du darüber hinaus noch ca. 80 cm Bodenaustausch (ohne Keller) vornehmen.Dazu dann noch den zusätzlich auf deinem Grundstück gelagerten Lehmboden.
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