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ᐅ Zeitaufwand Estrichdämmung


Erstellt am: 24.03.16 09:12

E
elVincent
24.03.16 09:12
Hallihallo,

hat jemand von euch Erfahrung damit, wie lange es in etwa dauert, eine Estrichdämmung selbst zu verlegen? Auf der Fläche wird das wahrscheinlich sehr zügig gehen, aber wie sieht es aus, wenn Lüftungsleitungen mit eingepackt werden müssen?
Hintergrund meiner Frage ist, dass wir in Kürze ein Angebot für eine gebundene Schüttung im ganzen Haus bekommen werden und ich gerne einschätzen können möchte, wie viel Zeit man sich damit sparen könnte.

Unser Haus wird in EG und OG Lüftungsleitungen unter dem Estrich haben und über alle drei Geschosse eine Fläche von ca. 240m². Ich würde mich freuen, wenn jemand Erfahrungswerte zu dem Thema weitergeben kann.

Schöne Grüße
Holger
W
WildThing
24.03.16 09:52
Hi elVincent,

wir haben die Estrichdämmung im ganzen Haus und Keller (ca.230 qm) komplett selbst verlegt. Allerdings hatten wir keine Lüftungsrohre auf dem Fußboden sondern "nur" Elektroleerrorhe und Wasserleitungen. Und wir haben es mit Styropor ausgelegt, nur die Rohre mit einer Schüttung versehen.

War schon einiges an Aufwand, weil das ausschneiden der Rohre ziemlich viel Zeit und Bastelei in Anspruch genommen hat. Ich glaube wir haben insgesamt so 3 Wochen gebraucht. Halt nach Feierabend und an den Samstagen. (Allerdings nicht an jedem Abend, da wir zu der Zeit auch noch andere Themen zu machen hatten)
S
Sebastian79
24.03.16 10:05
Wir haben für knapp 250 qm² Dämmung auf drei Ebenen 9 volle Tage benötigt. Schüttdämmung dabei sehr wenig verwendet, dafür viel geschnitzt und im Keller vollflächig eine Folie ausgelegt.

Im Keller eine Dämmschicht, in den beiden anderen Stockwerken zwei Dämmschichten.

Eine abartige Arbeit, die ich nie wieder machen möchte...aber sorgfältiger macht das 100%ig kein Estrichleger .
O
oleda222
24.03.16 10:31
Wir haben ca. 150 Stunden gebraucht.
175 qm Wohnfläche, 2 Ebenen, 4 Lagen Dämmung
Elektro, Lüftungsrohre + Wasserleitungen.

Heute würde es wahrscheinlich in unter 120 Std gehen...
E
elVincent
24.03.16 10:32
Das sind schon mal sehr hilfreiche Antworten. Die Verarbeitung der gebundenen Schüttung, die uns angeboten wird, geht wohl relativ schnell, so dass ich hoffe, dass der Anteil an Arbeitslohn nicht allzu hoch ausfällt.
K
KlaRa
24.03.16 12:07
Hallo "elVincent".
Ich hoffe nur, dass Du da nicht etwas verwechselst.
Dämmschichten haben -ihrer Bezeichnung folgend- Dämmeigenschaften, sie werden allerdings auch häufig als (teurer) Höhenausgleich verwendet, wenn es die örtliche Situation erforderlich macht.
Bei gebundenen Schüttungen ist es so, dass diese vornehmlich einmal die Aufgabe haben, eine einheitliche Ebene zu schaffen, also solche Stellen auszugleichen, welche man mit Dämmschichten nicht ohne weiteres bewerkstelligen kann.
Auf dem Markt sind mehrere Produkte erhältlich, welche sich als Kombinationsprodukte aus Höhenausgleich und Wärme- wie auch als Trittschalldämmung darstellen.
Die Praxis zeigt allerdings; das funktioniert nur bedingt!
Liegen Installationen kreuz und quer auf der Rohdecke (befestigt müssen sie allerdings sein!), geht es nicht ohne einen Höhenausgleich wie eine gebundene Schüttung. Leider bekommen wir mit dieser Konstruktionsschicht wieder das ungeliebte freie Wasser mitgeliefert (die Schicht muss ja austrocknen, wenn kein Trockenausgleich verwendet wurde), welches in vielen Fällen nach Monaten zu Fußbodenschäden am Oberbelag geführt hat. Eine Trockenschüttung, die sich aufgrund ihrer Form miteinander verkrallt, gilt im Übrigen ebenfalls als eine "gebundene Schüttung".
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Du musst nun entscheiden, welcher Weg der sinnvollere für Dein Heim ist.
Trockenschüttungen müssen über Lehren abgezogen und sollten ab ca. 6cm Einbaudicke verdichtet werden.
Ob man da gegenüber einer Dämmschichtverlegung tatsächlich Arbeitszeit spart, das ist wirklich die Frage.
Soweit auf der Rohdecke Kabel- oder Lüftungsschächte ordentlich verbaut wurden, dann dürfte die Lösung mit Dämmschichten wahrscheinlich die sinnvollste und auch wirtschaftlichste sein.
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MfG: KlaRa
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