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ᐅ "Antrag auf Inanspruchnahme öffentlicher Verkehrsflächen"-Fragen


Erstellt am: 26.02.16 18:34

J
Jochen2015
26.02.16 18:34
Hallo,

in ein paar Wochen geht es mit dem Bau unseres Fertigkellers los und ca. 4 Wochen später wird das Haus gestellt. Dazu muss wegen dem Kran und großen Lkws die Straße - eine Sackgasse - stundenweise voll gesperrt und die Zufahrt zur Straße mit einem eingeschränkten Halteverbot versehen werden. So wurde es von dem Bauleiter mitgeteilt.
Deshalb habe ich das Ordnungsamt bereits kontaktiert und einen Antrag auf Inanspruchnahme öffentlicher Verkehrsflächen erhalten.
Den Antrag könnte ich natürlich ausfüllen, Verantwortlicher bin natürlich ich und der Bauleiter möchte nicht als Verantwortlicher aufgeführt werden. Auch habe ich noch keine Ahnung wie die Vorgehensweise mit Schilder aufstellen usw wäre.
Jetzt würde mich interessieren, ob ihr Erfahrung diesbezüglich gesammelt habt und wie ihr vorgegangen seid?
Es wäre natürlich auch möglich eine Firma zu beauftragen, die wahrscheinlich nicht billig ist.
Über interessante Beiträge würde ich mich freuen.

Viele Grüße
Jochen
T
T21150
26.02.16 20:27
Hi Jochen,

den Antrag solltest Du unbedingt rechtzeitig ausfüllen.

Der Antrag muss vor Baubeginn genehmigt sein. Sonst können Dir die Leute die Baustelle sperren. Seinerzeit war ich spät dran - es kostete mich mehrere Telefonate und Engelszungen in Richtung des Bearbeiters beim OA, bis er aus Mitleid doch einlenkte.

Seinerzeit habe ich einen Vorschlag mit Zeichnung mit beigefügt, wie Parkverbote etc. aussehen könnten, wo Lkw / Kran etc. sehr wahrscheinlich stehen werden. Das OA hat das größtenteils auch so übernommen (der Vorschlag war durchdacht).

Schilder (einfach) und Schilder-Ständer (wirklich schwer/hohes Gewicht, sperrig --> Anhänger, großer Kombi) habe ich rechtzeitig am Betriebshof der Stadtwerke abgeholt. Kostete nicht viel (das Pfand war deutlich höher), ist aber eine enorme Schlepperei. Das Aufstellen ist dann doch einfacher, als die Schlepperei. Zwei - drei Leute die helfen sind insgesamt durchaus ratsam, je nach Menge.

Eine Firma, die so was macht: Gibt es überall, sie ist tatsächlich nicht preiswert (mehrere 100,- Euro). Sehe ich den Aufwand + Schlepperei, würde ich heute das Richtfest deutlich kleiner machen, dafür aber die Beschilderung vergeben.

Letztlich kommt die Vorgabe vom OA, welche Schilder genau wo stehen müssen. Diese (= genehmigter Antrag mit Vorgaben) ist auch Bedingung, um sich die Schilder auszuleihen zu dürfen.

Beste Grüße
Thorsten
J
Jochen2015
27.02.16 06:15
Hallo Thorsten,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Unser Bauleiter hat mir gestern noch geschrieben, dass er das ganze Prozedere an die Kran-Firma übergeben könnte, würde allerdings zwischen 750 und 1000 Euro kosten. Sind natürlich jetzt weitere Kosten, an die man ursprünglich nicht gedacht hat.
Wie du geschrieben hast, ist der Aufwand doch recht hoch und der wichtigere Punkt ist aber, dass du selbst keine Verantwortung trägst, sollte etwas passieren. So habe ich es zumindest verstanden.Muss mich die nächsten Tage drum kümmern. Zum Glück sind es noch mind. 6 Wochen bis Baubeginn. Etwas Puffer hab ich somit noch.

Viele Grüße
Jochen
T
toxicmolotof
27.02.16 07:39
Ich möchte zu bedenken geben, dass es schwierig sein kann, eine Sackgasse voll zu sperren und damit Anlieger und Gäste "einsperrst".

Ich empfehle dir hier dringend vorab ein Gespräch mit der Behörde zu suchen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das nicht so einfach ist, wie du es dir vorstellst.

Spätestens wenn die Feuerwehr keinen Alternativzugang hat, wird es vermutlich schwierig.

...oder aber du kommst mit einer Teilsperrung hin.
S
Stefan G.
27.02.16 07:54
Bei uns in der Gemeinde ist/war es so, dass ich als Privatperson die Straßensperrung gar nicht beauftragen konnte.

Der "Verkehrszeichenplan" muss vom ausführenden Unternehmen (Kranunternehmen) erstellt und direkt beim Ordnungsamt eingereicht und genehmigt werden.

Nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt kostet die Genehmigung ca. 70€ - 75€.
Die Kran- oder Bauunternehmen haben die Beschilderung übernommen und mit pro Sperrung zwischen 200-250€ in Rechnung gestellt. Geht sicherlich günstiger, dafür kein Stress.
T
T21150
27.02.16 11:19
Hi,

ich glaube, die Genehmigung hat bei uns auch etwa 70-80 gekostet, aus der Erinnerung heraus.

Wir wohnen am Ende einer Sackgasse.

Wegen Feuerwehr: Durchfahrt Verboten Schild so weit wie möglich am Haus....

Die damaligen Bewohner oberhalb habe ich rechtzeitig vor allen Maßnahmen immer mittels eines freundlichen Briefs in Kenntnis gesetzt, auf Behinderungen und Einschränkungen hingewiesen und vorsorglich um Verständnis gebeten.
Als der Rohbau stand, wurden alle damaligen Bewohner der Straße zum Richtfest eingeladen, wobei >90 % auch gekommen sind.

Was übrigens Grundstein für eine allseits gute Nachbarschaft war.

Seinerzeit haben alle Bewohner freiwillig in der kompletten Straße nicht geparkt, wenn bei uns gearbeitet / angeliefert wurde (natürlich nur in größerem Stil, Bodenplatte, Haus-Aufbau). Toll!

Viele Grüße
Thorsten

PS: 750-1000 Euro bei externer Vergabe Beschilderung halte ich schon für einen sehr hohen Preis. Je nach Umfang halte ich 350-700 für angemessen....
antragkranbauleiterordnungsamtbeschilderungsperrenrichtfestgenehmigung