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ᐅ Wann Heizungsrohre austauschen


Erstellt am: 03.01.16 10:55

N
Neckarweg
03.01.16 10:55
Hallo,
wir sind im Begriff, die notwendigen Renovierungs-Sanierungsmaßnahmen für ein Zweifamilienhaus Baujahr 1958 zusammenzustellen.

Da stellt sich die Frage, ob die Heizungsrohre einer 1977 installierten Ölzentralheizung mit erneuert werden sollen, wenn die Wand eh schon aufgemacht wird, da die elektrischen Leitungen und die Wasserrohre für die Bäder erneuert werden sollen.

Die Ölzentralheizung (von 2001) muß nach Ansicht des Schornsteinfegers derzeit noch nicht erneuert werden, die würde "die nächsten 10 Jahre noch alle Anforderungen erfüllen".

Wir möchten prinzipiell machen was nötig ist, haben aber nicht die Absicht, hier Neubau-Standard zu erreichen. Dazu reicht das Geld leider nicht.

Also die Frage, wie lange leben wohl Heizungsrohre aus dem Jahr 1977?
W
wrobel
03.01.16 15:48
Moin Moin

Aus welchem Material sind die Rohrleitungen denn? Und wie verlegt? Auf - o. Unterputz?

1977 nachträglich installiert, da vermute ich mal Kupfer als auf Putz Installation.
Wenn du da keine tiefgreifenden Änderungen am Leitungssystem planst kannst Du alles so lassen.
Das hält so dann noch ewig.



Olli
N
Neckarweg
03.01.16 19:38
Danke für die Antwort, Olli, die Rohre sind unter Putz und wohl kein Kupfer. Was für ein Metall das ist, kann ich nicht sagen - Kupfer hätte ich erkannt.

Da die Heizung mittelfristig (in 5-10 Jahren) ersetzt werden soll (Öl ist ja nun nicht wirklich der Stoff der Zukunft) wir aber noch keine wirklich befriedigende Lösung gefunden haben, habe ich Zweifel, ob es Sinn macht, jetzt Heizungsrohre auszutauschen, ohne zu wissen, was ich dann eigentlich brauche.

Fällt die Entscheidung für Außendämmung und Wärmepumpe habe ich andere Anforderungen an die Heizkörper/Leitungssystem, als wenn wir uns für Holzpellets entscheiden.

Ich war nur unsicher, weil der Elektriker meinte, wir sollten unbedingt bei der Gelegenheit gleich die Heizungsrohre tauschen, wenn wir schon "in der Wand" arbeiten.
W
wrobel
03.01.16 21:00
Sieh noch mal genau nach.
Stahlrohr und UP Installation kann ich mir in 77 nicht mehr vorstellen.

Olli
P
Peanuts74
05.01.16 14:16
Also ich hatte letztens ein Haus aus den 60ern verkauft. Der Käufer hatte auch einen Heizungsbauer zu Rate gezogen, da an der Heizung einiges gemacht werden musste. Dort waren es keine Kupferrohre und der Heizungsbauer meinte dennoch, was man außen sieht ist meist nur Flugrost, innen würden die Rohre normal nicht rosten und halten quasi sehr lange (ewig wollte ich nicht sagen).
Insofern nur auf Verdacht die Rohre austauschen, ohne zu wissen was Du in 10 Jahren vielleicht mal brauchst, macht wohl keinen Sinn. Im schlimmsten Fall machst Du einen großen Teil doppelt. Mach lieber möglichst viele und detailreiche Fotos wo die Leitungen sind, damit Du später, wenn Du noch mal die Wand öffnen musst, nichts anbohrst. Wenn Du die Wand selbst aufhackst und später wieder verspachtelst wirst Du kaum bis nichts sparen, wenn Du jetzt beides machen lässt.
F
FrankH
05.01.16 16:02
Heizungsrohre habe ich nicht tauschen lassen (mein Haus ist Bj. 1979/80), das scheint laut Klempner nicht nötig zu sein, zumal dann auch im ganzen Haus die Wände hätten aufgestemmt werden müssen. Im Keller liegen sie unter der Decke, da kommt man sowieso jederzeit ran. Die Heizkörper selbst habe ich aus optischen Gründen gegen Flachheizkörper ausgetauscht inkl. neuer Thermostate.
Ich habe die Bäder komplett neu machen lassen und bei der Gelegenheit auch alle Steigleitungen in den senkrechten Schächten tauschen lassen. Am wichtigsten sind hier jedoch die normalen Wasserzuleitungen, da wir bei uns z. B. relativ hartes Wasser haben und diese wesentlich stärker angegriffen werden können. Im Heizkreislauf wechselt man das Wasser ja nicht ständig, da kommen also weder neue Kalkablagerungen hinzu noch Sauerstoff, der mit den Rohren reagieren könnte. Schwachstellen sind wohl meist die Lötstellen und Biegungen. Die Schläuche der Fußbodenheizung aus diesen Baujahren sind jedoch oft anfällig für Diffusion von Sauerstoff, so dass Leitungen irgendwie verschlammen können (meine sahen noch gut aus). Diese Leitungen sollte man deshalb ggf.. mal spülen lassen, wenn man solche Kunststoffrohre in der Fußbodenheizung aus der Zeit hat.
Bei mir sind bis auf die Fußbodenheizung sonst nur Kupferrohre verlegt. Das war in der Zeit wohl üblich.
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