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ᐅ Material Fassade & Dach


Erstellt am: 15.12.15 17:45

W
Willem81
15.12.15 17:45
Hallo zusammen,

ich habe mal eine Frage an die Wissenden unter Euch. Wir sind gerade in der Planungsphase unseres Hauses, arbeiten mit einem Architekten zusammen. Wir bauen ein 1.5 geschossiges Satteldachhaus in Massivholzbauweise. Unser Wunsch war es, dass das Material der Fassade und das Material des Daches gleich sind. Ursprünglich hatten wir mit Doppelstehpfalz für das Dach und Winkepfalz für die Fassade geplant, aber ich stoße in meiner Literatur auch immer wieder auf Häuser wie diese hier, deren Dach die Holzverkleidung der Fassade fortführt - was ich persönlich viel schicker finde:
xxx.archdaily.com/104506/volgadacha-house-buro-bernaskon
xxx.archdaily.com/124290/8-blacks-nrja
xxx.alleideen.com/architektur/09/tolle-dacher.html
Alle Dachdecker und sonstige Praktiker, vor allem Anhänger des traditionellen Massivbaus, schlagen da immer sofort die Hände über dem Kopf zusammen - "Holz auf dem Dach? Niemals!! Die Feuchtigkeit!!!". Aber was ich mich frage: warum gibt es dann so viele Häuser, bei denen man das trotzdem sieht? Oder anders gefragt: was machen die, damit das klappt? Ich glaube nicht, dass die Architekten dieser Häuser das aus Naivität oder Unwissenheit heraus gemacht haben. Interessanterweise sind diese Dachtypen auch nur in Deutschland nicht sehr verbreitet - im angloamerikanischen Raum, in Skandinavien, aber auch in Österreich und der Schweiz findet man das sehr viel. Nun könnte man mit dem Wetter argumentieren, denn in Österreich und der Schweiz hat man vermutlich andere Niederschläge als hier. Aber in Norwegen? Schweden? Dänemark? Oder gar... England??? 😀
Also, würde mich mal sehr interessieren, was Ihr dazu sagt.

PS: mich würden jetzt weniger die Vorzüge von Dachziegeln oder Doppelstehpfalz interessieren, denn die sind mir durchaus bewusst! 😉
N
nordanney
15.12.15 18:50
Schau Dir mal die Häuser in echt an. Klar, geht nur in Russland. Wird schon seinen Grund haben ;-)
Was ist denn unter der Holzoptik vom Dach, kannst Du das sagen? Sprich mal mit den Architekten der Holzdachhäuser - such Dir welche in den von Dir genannten Ländern.
W
Willem81
15.12.15 19:01
...das wäre auf jeden Fall eine super Rechtfertigung für einen spannenden Urlaub Aber die Idee entsprechende Architekten direkt zu kontaktieren ist gut, das werde ich mal versuchen. Was unter dem Holz ist würde mich da besonders interessieren - vielleicht Bitumebahnen? Interessanterweise wird in meinen Büchern immer viel zu Wandaufbau, Heizung etc erzählt, aber die Dächer werden schön ausgelassen - vermutlich will sich niemand in die Nesseln setzen
W
wpic
15.12.15 19:10
frag doch einfach Deinen Architekten, warum er Dir in Deutschland diesen Wunsch nicht erfüllen mag.

Oder versuche solche Punkte wie Dachentwässerung an der Traufe, ohne Dachrinne, zu lösen. Oder denke über einen Punkt wie "harte Bedachung" nach in innerstädtischen Situationen, für die Anforderungen des Brandschutzes eine Rolle spielen. Oder über Dauerhaftigkeit, Reparaturfreudigkeit.

Außerhalb des Geltungsbereiches deutscher Baugesetzte und Normen mögen solche Experimente leichter durchzuführen sein. Hier sind sie bauaufsichtlich nicht zu gelassen oder bedürfen einer privaten Absprache zwischen Bauherr + Architekt, wobei das Risiko für die Abweichung letztendlich immer beim Architekten liegt. Solche Verkleidungen haben das eigentliche Dach, das allen technischen Anforderungen gerecht werden muss, unsichtbar unterhalb zur Voraussetzung. Es werden also zwei Dächer gebaut.

Zur avantgardistische Maximalforderung der Gestaltung gehört auch die Fähigkeit, alle Konsequenzen für die Umsetzung handhaben und z.B. finanzieren zu können.

Aber vielleicht gelingt es Dir ja, die konstruktiven Details perfekt zu lösen und Deinen Architekten damit zu überzeugen
W
Willem81
15.12.15 22:40
...das ist ein guter Punkt - also, dass das den Voraussetzungen entsprechende Dach unter der Verkleidung liegt. Ich habe von einem mit Holz verkleideten Dach gelesen, unter das Bitumebahnen gelegt wurden. Der Architekt hat noch nicht gesagt, dass er den Wunsch nicht erfüllen mag, er hatte nur bislang andere Vorstellungen 🙂
archdailyarchitektendachfassadeholzdächer