ᐅ Richtig Trocknen / Fenster kippen?
Erstellt am: 09.12.15 12:22
Hi,
vor über 5 Wochen haben wir unseren Zementestrich bekommen.
Seit fast 2,5 Wochen trocknen wir nun fleißig unser Haus. Die Heizkurve ist mittlerweile schon wieder fallend.
Leider bekommen wir die Feuchtigkeit nicht in den Griff. Mehr als 2mal am Tag Lüften ist unmöglich, die erste Woche haben wir selbst nur 1mal Lüften pro Tag geschafft.
Wir stehen daher immer noch auf 95%.
Nun wollte ich fragen wie empfehlenswert es ist, jeweils pro Etage 2 gegenüberliegende Fenster gekippt zu lassen.
Macht das Sinn oder ist das eher von Nachteil?
vor über 5 Wochen haben wir unseren Zementestrich bekommen.
Seit fast 2,5 Wochen trocknen wir nun fleißig unser Haus. Die Heizkurve ist mittlerweile schon wieder fallend.
Leider bekommen wir die Feuchtigkeit nicht in den Griff. Mehr als 2mal am Tag Lüften ist unmöglich, die erste Woche haben wir selbst nur 1mal Lüften pro Tag geschafft.
Wir stehen daher immer noch auf 95%.
Nun wollte ich fragen wie empfehlenswert es ist, jeweils pro Etage 2 gegenüberliegende Fenster gekippt zu lassen.
Macht das Sinn oder ist das eher von Nachteil?
Nach 5 Wochen sollte der Zementestrich seine Ausgleichsfeuchte erreicht haben. In Deinem Haus werden also beträchtliche Wassermengen gespeichert sein, die z.B. in der Decken- / Dachkonstruktion für eine durchleuchtete Dämmung sorgen, falls diese schon eingebaut worden ist. Sie sollte möglichst schnell austrocknen.
Unbedingt 2-3 Kondensat-Bautrockner aufstellen, mehrere Tage laufen lassen und täglich entleeren, bis eine Max. relative Luftfeuchte von 55%-60% erreicht worden ist.
Fenster auf Kipp reichen bei weitem nicht aus; außerdem müssen Regenfälle berücksichtigt werden. Im letzten Jahr ist auf einer Baustelle auf diese Weise ein Nässeschaden an Trockenbauwänden entstanden, weil die vom Bauherren gekippten Fenster auf der Wetterseite nachts massiv beregnet worden sind.
Unbedingt 2-3 Kondensat-Bautrockner aufstellen, mehrere Tage laufen lassen und täglich entleeren, bis eine Max. relative Luftfeuchte von 55%-60% erreicht worden ist.
Fenster auf Kipp reichen bei weitem nicht aus; außerdem müssen Regenfälle berücksichtigt werden. Im letzten Jahr ist auf einer Baustelle auf diese Weise ein Nässeschaden an Trockenbauwänden entstanden, weil die vom Bauherren gekippten Fenster auf der Wetterseite nachts massiv beregnet worden sind.
Ja vermutlich. Wir wollen spätestens nach Grundierung der Wände und dem Edelputz der Innenwände noch ein paar Trockner rein stellen.
Die Kontrollierte-Wohnraumlüftung wäre auch optimal zum Trocknen, uns wurde aber gesagt, dass diese erst am Ende freigegeben wird, wenn kein Baudreck mehr entsteht.
Aber grundsätzlich ist Lüften durch gekippte Fenster auch bei Temperaturen < 10 Grad jetzt nicht schädlich für Bausubstanz?
Die Kontrollierte-Wohnraumlüftung wäre auch optimal zum Trocknen, uns wurde aber gesagt, dass diese erst am Ende freigegeben wird, wenn kein Baudreck mehr entsteht.
Aber grundsätzlich ist Lüften durch gekippte Fenster auch bei Temperaturen < 10 Grad jetzt nicht schädlich für Bausubstanz?
S
Sebastian7909.12.15 13:29Dauerkipp-Fenster sorgen nicht für großen Lauftaustausch und Du bekommst Zugluft an exponierte Stellen.
Ich würde die Kontrollierte-Wohnraumlüftung jetzt nutzen - mit entsprechenden Filtern davor und geringer Drehzahl.
Ich würde die Kontrollierte-Wohnraumlüftung jetzt nutzen - mit entsprechenden Filtern davor und geringer Drehzahl.
Sebastian79 schrieb:
Dauerkipp-Fenster sorgen nicht für großen Lauftaustausch und Du bekommst Zugluft an exponierte Stellen.
Ich würde die Kontrollierte-Wohnraumlüftung jetzt nutzen - mit entsprechenden Filtern davor und geringer Drehzahl.Da schaffen dann die gekippten Fenster eine höhere Luftwechselrate als eine Kontrollierte-Wohnraumlüftung auf niedriger Stufe und noch extra Filter, die den Strom verhindern. Ach denke auch dass richtige Bautrockner besser nicht.Ähnliche Themen