ᐅ Schwimmende Verlegung bei Fußbodenheizung wegen geringer Schadstoffemission?
Erstellt am: 12.03.15 17:10
Hallo,
Wir übernehmen bald unser gerade im Bau befindliches Haus.
Wir werden eine Fußbodenheizung im Zusammenhang mit Erdwärmeheizung haben. Nun habe ich beim bisherigen Lesen der Beiträge verstanden, dass bei den niedrigen Vorlauftemperaturen der Fußbodenheizung empfohlen wird, das Parkett zu verkleben, um eine bessere Wärmeleitfähigkeit zu erreichen.
Ich überlege doch schwimmend zu verlegen, da ich ganz gern auf eine Ausdünstungsquelle von mehr oder weniger gesunden Stoffen verzichten würde (es gibt wohl keinen schadstofffreien Kleber). Haro z.B. hat eine Trittschalldämmung ökoline, die mir von der Art her zusagen könnten.
Nun zu meiner Frage, da ich auf dem Gebiet der Thermodynamik nicht sonderlich bewandert bin: Wenn die Trittschalldämmung einmal durchgewärmt ist, gibt es dann noch einen Unterschied zur klebenden Verlegung (bei dieser Art der Fußbodenheizung wird doch relativ wenig geregelt und eher mit konstanter Temperatur gearbeitet) - oder ist die Dämmwirkung dauerhaft und es wird mehr Wärmeenergie unnötig in die andere Richtung (sprich: Bodenplatte) geleitet?
Danke im Voraus für Eure Erfahrungen / Meinungen.
Wir übernehmen bald unser gerade im Bau befindliches Haus.
Wir werden eine Fußbodenheizung im Zusammenhang mit Erdwärmeheizung haben. Nun habe ich beim bisherigen Lesen der Beiträge verstanden, dass bei den niedrigen Vorlauftemperaturen der Fußbodenheizung empfohlen wird, das Parkett zu verkleben, um eine bessere Wärmeleitfähigkeit zu erreichen.
Ich überlege doch schwimmend zu verlegen, da ich ganz gern auf eine Ausdünstungsquelle von mehr oder weniger gesunden Stoffen verzichten würde (es gibt wohl keinen schadstofffreien Kleber). Haro z.B. hat eine Trittschalldämmung ökoline, die mir von der Art her zusagen könnten.
Nun zu meiner Frage, da ich auf dem Gebiet der Thermodynamik nicht sonderlich bewandert bin: Wenn die Trittschalldämmung einmal durchgewärmt ist, gibt es dann noch einen Unterschied zur klebenden Verlegung (bei dieser Art der Fußbodenheizung wird doch relativ wenig geregelt und eher mit konstanter Temperatur gearbeitet) - oder ist die Dämmwirkung dauerhaft und es wird mehr Wärmeenergie unnötig in die andere Richtung (sprich: Bodenplatte) geleitet?
Danke im Voraus für Eure Erfahrungen / Meinungen.
Hallo.
Uns wurde gesagt, dass die Fußbodenheizung einen Tick länger braucht um warm zu werden, danach aber gleich wärmt wie bei verklebtem Parkett.
Meine Schwester hat z.B. auch schwimmend verlegten Parkett und dieser ist im Winter schön warm. Eigene Erfahrungswerte haben wir aber keine da wir erst dabei sind Angebote einzuholen.
Wir tendieren derzeit aber zur schwimmenden Verlegung.
Uns wurde gesagt, dass die Fußbodenheizung einen Tick länger braucht um warm zu werden, danach aber gleich wärmt wie bei verklebtem Parkett.
Meine Schwester hat z.B. auch schwimmend verlegten Parkett und dieser ist im Winter schön warm. Eigene Erfahrungswerte haben wir aber keine da wir erst dabei sind Angebote einzuholen.
Wir tendieren derzeit aber zur schwimmenden Verlegung.
Dass es "einen Tick" länger braucht halte ich für ein Gerücht...bei hohen Vorlauftemperaturen vielleicht...aber nicht bei einer Niedriegtemperatur Fußbodenheizung wie die heutzutage in der Regel in die Häuser kommt...
Unser verklebtes Parkett ist z.B. Immer definitiv kühler als die Fliesen nebenan...wenn das schwimmend verlegt wäre...dann würde es wahrscheinlich kaum noch warm werden...
Unser verklebtes Parkett ist z.B. Immer definitiv kühler als die Fliesen nebenan...wenn das schwimmend verlegt wäre...dann würde es wahrscheinlich kaum noch warm werden...
Hallo, vielen Dank für die Antworten.
Ich vermute, dass die Parkettindustrie Ihre Produkte für die immer weiter verbreiteten Niedrigtemperatur Fußbodenheizung weiterentwickelt hat. Ich habe jetzt bei unserem Heizungs-/Sanitärbauer nachgefragt, mit welchen Bodenbelägen (bzw. Wärmedurchlasswiderständen) er die Auslegung gerechnet hat. Bei einigen Parkettherstellern sind die Zahlen zum Wärmedurchlasswiderstand ja sehr übersichtlich dargestellt (z.B. Haro) und in einigen Fällen ist die Summe von Trittschall und Parkett niedriger als von z.B. eher dickerem Parkett. Man bleibt aber fast immer unter den maximal empfohlenen 0,15 m2 K/W
Ich muss da nochmal drüber nachdenken und im Rahmen der Ausschreibung auch mal bei mehreren Verlegefirmen fragen.
Ich vermute, dass die Parkettindustrie Ihre Produkte für die immer weiter verbreiteten Niedrigtemperatur Fußbodenheizung weiterentwickelt hat. Ich habe jetzt bei unserem Heizungs-/Sanitärbauer nachgefragt, mit welchen Bodenbelägen (bzw. Wärmedurchlasswiderständen) er die Auslegung gerechnet hat. Bei einigen Parkettherstellern sind die Zahlen zum Wärmedurchlasswiderstand ja sehr übersichtlich dargestellt (z.B. Haro) und in einigen Fällen ist die Summe von Trittschall und Parkett niedriger als von z.B. eher dickerem Parkett. Man bleibt aber fast immer unter den maximal empfohlenen 0,15 m2 K/W
Ich muss da nochmal drüber nachdenken und im Rahmen der Ausschreibung auch mal bei mehreren Verlegefirmen fragen.
D
daniels8713.10.15 14:38Wenn der Wärmedurchlasswiderstand höher ist, wird dadurch der Wärmefluss (übertragene Wärmemenge pro Zeit) reduziert. Das bedeutet, es kommt weniger thermische Energie im Raum an. Somit wird die Differenztemperatur zwischen Vorlauftemperatur und Raumtemperatur größer.
Natürlich ist dass von sehr vielen Faktoren abhängig (Gebäudehülle, Vorlauftemperatur, Oberfläche des Heizkreises etc).
Wäre der Wärmefluss von Heizung zur Raumluft ideal (oder die Isolation der Gebäudehülle), wäre die Temperatur des Heizkreises gleich der Raumtemperatur. Je größer hier der Widerstand, desto höher auch die Differenztemperatur.
Ob es in der Praxis eine Rolle spielt, steht auf einem anderen Blatt. Ich denke wenn man sich an die Richtwerte hält (max 0,15 m²K/W), ist das in Ordnung. Ich zweifle nur generell an den Angaben von Herstellern.
Natürlich ist dass von sehr vielen Faktoren abhängig (Gebäudehülle, Vorlauftemperatur, Oberfläche des Heizkreises etc).
Wäre der Wärmefluss von Heizung zur Raumluft ideal (oder die Isolation der Gebäudehülle), wäre die Temperatur des Heizkreises gleich der Raumtemperatur. Je größer hier der Widerstand, desto höher auch die Differenztemperatur.
Ob es in der Praxis eine Rolle spielt, steht auf einem anderen Blatt. Ich denke wenn man sich an die Richtwerte hält (max 0,15 m²K/W), ist das in Ordnung. Ich zweifle nur generell an den Angaben von Herstellern.
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