ᐅ Detailplanung Grundriss Einfamilienhaus mit Keller und Einliegerwohnung
Erstellt am: 29.12.20 15:11
H
Harakiri
Hallo alle,
ich hätte gern mal die Schwarmintelligenz über unseren Grundriss schauen lassen wollen (ich hatte ihn schon mal hier in einer Detailfrage und in einer etwas älteren Fassung gezeigt - siehe hier, dort ging es mir aber hauptsächlich um die Trennung zwischen Garage und Haus).
Vorwarnung, da dies bereits Thema war: leider ist der Grundriss EG und OG in Stein bzw. Holz gemeißelt, da es ein Typhaus eines Fertighausherstellers ist, welcher nicht abgeändert werden darf (bzw. schon, allerdings dann nicht mehr zu dem Preis, der uns ins Budget passt). D.h., dort nehme ich gern vernichtende Kritik entgegen, aber werden kaum was damit anfangen können. Wir glauben, der Grundriss würde zu unseren Wünschen und Bedürfnissen gut passen.
Wo wir jedoch noch Spielraum haben, ist im Kellergeschoss, welches wir in Einzelvergabe gesondert bauen dürfen (müssen).
Dort sind wir in bestimmten Grenzen noch flexibel, und da hätte ich auch meine Hauptfragen:
Lageplan ist übrigens genordet, die anderen zwar leicht gedreht, aber auch dort ist im Grunde Norden oben.
Der Vollständigkeit halber habe ich auch der Fragebogen ausgefüllt.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 1018 qm
Hang: ja
Grundflächenzahl: keine Vorgaben
Geschossflächenzahl: keine Vorgaben
Baufenster, Baulinie und -grenze: so wie Lageplan
Randbebauung: nein
Anzahl Stellplatz: 2
Geschossigkeit: keine Vorgaben, nach Umgebungsbebauung
Dachform: -
Stilrichtung: -
Ausrichtung: -
Maximale Höhen/Begrenzungen: -
weitere Vorgaben: Retentionszisterne, Vollbiologische Kleinkläranlage
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Satteldach, eher klassisch
Keller, Geschosse: KG + EG + OG
Anzahl der Personen, Alter: 2 x Anfang 40er, 2 x Kleinkinder, ggf. dann 1/2 x Rentner in Einliegerwohnung
Raumbedarf im EG, OG: so wie geplant
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice?: eventuell, falls Einliegerwohnung nicht wie beabsichtigt genutzt
Schlafgäste pro Jahr: 10 bis 20 (solange Einliegerwohnung als Gästewohnung bleibt)
offene oder geschlossene Architektur: offen
konservativ oder moderne Bauweise: gemischt
offene Küche, Kochinsel: offene Küche, Halbinsel
Anzahl Essplätze: 6
Kamin: nein
Musik/Stereowand: nein
Balkon, Dachterrasse: ja
Garage, Carport: Garage, in KG integriert
Nutzgarten, Treibhaus: nein
Besonderheiten: KFW 55 Standard
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Architekt für KG, Typhaus Fertighaushersteller für EG und EG
Was gefällt besonders? Warum? Nutzung begrenzte Baufenster und Grundstück-Breite
Was gefällt nicht? Warum? siehe Fragen
Preisschätzung lt Architekt/Planer: nicht relevant
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: nicht relevant
favorisierte Heiztechnik: S-W Wärmepumpe
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Begrünung Garagendach, evtl. Garage
-könnt Ihr nicht verzichten: Einliegerwohnung
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? ZB
Gemisch Standardentwurf + Eigen- bzw. Architektenplanung, weitestgehend wie gewünscht umgesetzt.
Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!





ich hätte gern mal die Schwarmintelligenz über unseren Grundriss schauen lassen wollen (ich hatte ihn schon mal hier in einer Detailfrage und in einer etwas älteren Fassung gezeigt - siehe hier, dort ging es mir aber hauptsächlich um die Trennung zwischen Garage und Haus).
Vorwarnung, da dies bereits Thema war: leider ist der Grundriss EG und OG in Stein bzw. Holz gemeißelt, da es ein Typhaus eines Fertighausherstellers ist, welcher nicht abgeändert werden darf (bzw. schon, allerdings dann nicht mehr zu dem Preis, der uns ins Budget passt). D.h., dort nehme ich gern vernichtende Kritik entgegen, aber werden kaum was damit anfangen können. Wir glauben, der Grundriss würde zu unseren Wünschen und Bedürfnissen gut passen.
Wo wir jedoch noch Spielraum haben, ist im Kellergeschoss, welches wir in Einzelvergabe gesondert bauen dürfen (müssen).
Dort sind wir in bestimmten Grenzen noch flexibel, und da hätte ich auch meine Hauptfragen:
- Im Einliegerwohnung im Wohnbereich bin ich mir nicht sicher, ob ich die Küche im Süd-Osten planen soll (so wie in den Plänen angedeutet), oder doch lieber im Nord-Westen, dort wo jetzt das sofa dargestellt ist? Kann mir einiges an für und wider für beide Versionen zusammentragen...
- Gegenüber dem dargestellten Grundriss habe ich mich entschieden, die zwei Fenster auf der Südseite der Einliegerwohnung zusammenzuführen und sie als eine große, breite Hebeschiebetür zu gestalten. Jetzt bin ich etwas am Zweifeln, ob es nicht Sinn machen würde, die EG Dachterrasse mit einem Balkon von ca. 1 Meter Richtung Süden zu erweitern, so das dies als kleine “Überdachung” für die Fensterfront im KG fungiert. Ich würde nämlich gern die Hebeschiebetür möglichst schwellenlos installieren und hab etwas Sorgen bzgl. Niederschlag. Würde aber bedeuten, ich muss es mit einem Isokorb an der Fassade integrieren, was natürlich etwas preisintensiv ist.
- Die Badanordnung in der Einliegerwohnung gefällt mir auch nicht besonders, hab aber erstmal keine zündenden Ideen, wie man es besser gestalten kann. Ein Wunsch bzw. Voraussetzung wäre, dass das Bad möglichst alters- bzw. behindertengerecht ist - nicht unbedingt um irgendwelche DIN Standards zu erreichen, wohlgemerkt, sondern um es möglichst nützlich zu machen für solche Personen (bzw. wir in einigen Jahrzehnten…).
- Letztens, und dies hat mehr mit der Gartengestaltung zu tun: bin mir nicht sicher, ob wir auf der Westseite eher Lichthöfe vor dem Fenster im Wohn-Essbereich & Schlafzimmer vorsehen sollen (so wie in den Plänen dargestellt), oder vielleicht doch lieber einen Weg um das Haus führen, welcher knapp unter der Brüstungshöhe der Fenster führt (-30 cm?), und die Höhenunterschiede dann mit Treppen abfangen….
Lageplan ist übrigens genordet, die anderen zwar leicht gedreht, aber auch dort ist im Grunde Norden oben.
Der Vollständigkeit halber habe ich auch der Fragebogen ausgefüllt.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 1018 qm
Hang: ja
Grundflächenzahl: keine Vorgaben
Geschossflächenzahl: keine Vorgaben
Baufenster, Baulinie und -grenze: so wie Lageplan
Randbebauung: nein
Anzahl Stellplatz: 2
Geschossigkeit: keine Vorgaben, nach Umgebungsbebauung
Dachform: -
Stilrichtung: -
Ausrichtung: -
Maximale Höhen/Begrenzungen: -
weitere Vorgaben: Retentionszisterne, Vollbiologische Kleinkläranlage
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Satteldach, eher klassisch
Keller, Geschosse: KG + EG + OG
Anzahl der Personen, Alter: 2 x Anfang 40er, 2 x Kleinkinder, ggf. dann 1/2 x Rentner in Einliegerwohnung
Raumbedarf im EG, OG: so wie geplant
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice?: eventuell, falls Einliegerwohnung nicht wie beabsichtigt genutzt
Schlafgäste pro Jahr: 10 bis 20 (solange Einliegerwohnung als Gästewohnung bleibt)
offene oder geschlossene Architektur: offen
konservativ oder moderne Bauweise: gemischt
offene Küche, Kochinsel: offene Küche, Halbinsel
Anzahl Essplätze: 6
Kamin: nein
Musik/Stereowand: nein
Balkon, Dachterrasse: ja
Garage, Carport: Garage, in KG integriert
Nutzgarten, Treibhaus: nein
Besonderheiten: KFW 55 Standard
Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: Architekt für KG, Typhaus Fertighaushersteller für EG und EG
Was gefällt besonders? Warum? Nutzung begrenzte Baufenster und Grundstück-Breite
Was gefällt nicht? Warum? siehe Fragen
Preisschätzung lt Architekt/Planer: nicht relevant
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: nicht relevant
favorisierte Heiztechnik: S-W Wärmepumpe
Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: Begrünung Garagendach, evtl. Garage
-könnt Ihr nicht verzichten: Einliegerwohnung
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? ZB
Gemisch Standardentwurf + Eigen- bzw. Architektenplanung, weitestgehend wie gewünscht umgesetzt.
Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe!
Harakiri schrieb:
Du hast sicherlich recht bzgl. Einzelvergabe, leider ist bei diesem Haushersteller immer so, dass BP oder Keller inkl. Erdarbeiten getrennt beauftragt werden müssen. Machen sie nie anders. Nun ja, wird sicherlich hier und da "lustig" werden.Da wünsche ich Dir, das Glück möge sich am Mut ein Beispiel nehmen. Nimm´ aber wenigstens einen GU für den gesamten Keller, statt daraus auch noch Einzellose zu machen !Harakiri schrieb:
geht aber leider nur dort - Vorgabe Typhaus.Schon den Keller nicht mitzunehmen, wäre für mich ein "Killerargument" gewesen. Aber wenn man bei diesem Anbieter noch nicht einmal ein Fenster versetzen kann ohne daß das als Angebotsbruch gewertet würde und den Haustraum zum Platzen brächte, dann muß vor diesem Anbieter wohl wirklich gewarnt werden (?) - das läßt ja schlimmstes Kaffeefahrtkleingedrucktes befürchten :-(https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
haydee schrieb:
Wir haben 17 gebaut. Da hat keiner gemeckert. Warum auch?Wahrscheinlich habe ich inzwischen zu viele Foren gelesen, dachte, es gab dazu eine VDE Richtlinie, aber sind ja nur Empfehlungen bzgl. Installationszonen. Wir können ja überlegen, es dann tatsächlich so zu machen, wobei wir eine KNX Installation haben werden und deswegen auch keinen „Schalter“ per se - muss ich mir überlegen, wo es Sinn macht und wie es aussehen kann.
90 cm Türen sind zu schmal. Mache 100 cm…Das macht Sinn, werde ich versuchen umzusetzen.
...und das Bad neu.Hier wiederum stehe ich auf dem Schlauch, habe keine Idee wie man das Bad sinnvoll umplanen kann. ypgs Vorschlag bzgl Dusche und WC zu switchen würde nur bedingt die Durchgangsbreiten verbessern. Einzige Möglichkeit, die ich jetzt sehe, wäre auf die Badewanne zu verzichten, aber das wäre schon ein wesentlicher Minuspunkt, was Lebensqualität angeht, würde ich sehr ungern machen. Vielleicht sehe ich aber den Wald nicht vor lauter Bäumen nicht.
ypg schrieb:
Bei einem Typenhaus wird nach meinem Wissen dennoch immer noch individuell ein Architekten-/Statikplan verfasst, und das Typenhaus bietet generell die Möglichkeiten, Wände anzupassen, Fenster zu verschieben und Nischen einzubauen, usw.
Welcher GU bietet das nicht mehr an? Mit wem baut Ihr?Wir bauen mit Danwood, und zwar ein Haus aus der Family Serie. Bei Danwood kann man grundsätzlich natürlich Typenhäuser ändern bis hin zu einer komplett individuellen Planung, allerdings nicht bei dieser Family Reihe, dort haben sie ganz enge Grenzen gesetzt.
Sicherlich nicht wegen technischer Machbarkeit, sondern um ihre Hauptreihe Today nicht zu kannibalisieren - dafür ist das Preis-/Leistungsverhältnis ziemlich gut, um nicht zu sagen unschlagbar (zumindest im Vergleich mit den anderen Anbietern, die wir in Betracht gezogen haben).
Da der Grundriss uns im großen und ganzen zugesagt hat und das, was ich ändern würde, die Mehrkosten mir nicht wert war, haben wir uns auf diesen Kompromiss eingelassen.
hanse987 schrieb:
Hat es einen Grund, warum der eingezeichnete Kamin nicht übereinander liegt?War nur als Option dargestellt, haben wir uns aber dagegen entschieden - hat die Architektin nicht ausgeblendet.
Harakiri schrieb:
Wir bauen mit Danwood, und zwar ein Haus aus der Family Serie. Bei Danwood kann man grundsätzlich natürlich Typenhäuser ändern bis hin zu einer komplett individuellen Planung, allerdings nicht bei dieser Family Reihe, dort haben sie ganz enge Grenzen gesetzt.*ROTFL* - das ist aber schon ein reichlich krasser Gegensatz zur fetten Terrasse.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
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