ᐅ Dampfsperre/Klimamembran - Sommer
Erstellt am: 13.04.26 08:04
J
JakuburHallo zusammen,
in hauptsächlich Eigenleistung sanieren wir unser Haus aus den 1950er Jahren (Holzbalken, Kaltdach).
Da ich leider auf falschen Rat gehört habe, habe ich die Schrägen zunächst mit 16 cm Mineralwolle als Zwischensparrendämmung ohne Hinterlüftung eingebaut. Dadurch musste ich alles wieder entfernen, entschimmeln und abschleifen.
Jetzt hat eine Firma das Ganze neu gemacht. Allerdings meinte ein anderer Handwerker, dass hier besser eine Klimamembran statt einer Dampfsperre (PE 200) verwendet werden sollte.
Aufbau von außen nach innen:
Dachziegel mit Lattung
Bitumenbahn (genagelt, diffusionsdicht)
1,5 cm Bretter (Schalung)
3 cm Luftschicht
16 cm Mineralwolle WLG 035 (zwischen aufgedoppelten Sparren)
Dampfsperre PE 200 (blau)
Unterkonstruktion
Gipskarton
Laut Ubakus ist im Winter alles in Ordnung, im Sommer besteht aber Feuchtegefahr.
Ein Baumeister, der im System eines bekannten Dämmstoffherstellers arbeitet, meinte: unbedingt Klimamembran.
Ein anderer Handwerker sagte dagegen nur: „passt schon“.
Leider ist das Ganze auch aus finanziellen Gründen schwierig. Zusätzlich habe ich einige Fehler seitens der Firma gefunden, z. B. nicht verklebte Stellen an den Wänden (es gab noch mehrere Probleme). Diese Stellen wurden schon nacharbeitet.
Wichtig: An den flachen Deckenbereichen wurde die Dampfsperre nicht an die Wände geklebt, da es laut meinem Vater (Maurer in Rente) „damals so gemacht wurde“. Da gibt es aber kein Problem, obwohl es so schon 2 Jahre ist.
Feuchte- oder Schimmelprobleme gab es bisher nur in den Schrägen – dort, wo die Mineralwolle direkten Kontakt zur Dachhaut hatte und teilweise an den Balken.
Mir fallen aktuell drei Möglichkeiten ein:
Sommer abwarten und bei schwüler Witterung prüfen, ob die Dämmung feucht wird → ggf. Gewährleistung
Alles wieder zurückbauen und mit Klimamembran neu machen
Nachbessern (Anschlüsse, Verklebung etc.) und hoffen, dass es funktioniert
Ich danke für jeden Rat!
Gruß
Jakub
in hauptsächlich Eigenleistung sanieren wir unser Haus aus den 1950er Jahren (Holzbalken, Kaltdach).
Da ich leider auf falschen Rat gehört habe, habe ich die Schrägen zunächst mit 16 cm Mineralwolle als Zwischensparrendämmung ohne Hinterlüftung eingebaut. Dadurch musste ich alles wieder entfernen, entschimmeln und abschleifen.
Jetzt hat eine Firma das Ganze neu gemacht. Allerdings meinte ein anderer Handwerker, dass hier besser eine Klimamembran statt einer Dampfsperre (PE 200) verwendet werden sollte.
Aufbau von außen nach innen:
Dachziegel mit Lattung
Bitumenbahn (genagelt, diffusionsdicht)
1,5 cm Bretter (Schalung)
3 cm Luftschicht
16 cm Mineralwolle WLG 035 (zwischen aufgedoppelten Sparren)
Dampfsperre PE 200 (blau)
Unterkonstruktion
Gipskarton
Laut Ubakus ist im Winter alles in Ordnung, im Sommer besteht aber Feuchtegefahr.
Ein Baumeister, der im System eines bekannten Dämmstoffherstellers arbeitet, meinte: unbedingt Klimamembran.
Ein anderer Handwerker sagte dagegen nur: „passt schon“.
Leider ist das Ganze auch aus finanziellen Gründen schwierig. Zusätzlich habe ich einige Fehler seitens der Firma gefunden, z. B. nicht verklebte Stellen an den Wänden (es gab noch mehrere Probleme). Diese Stellen wurden schon nacharbeitet.
Wichtig: An den flachen Deckenbereichen wurde die Dampfsperre nicht an die Wände geklebt, da es laut meinem Vater (Maurer in Rente) „damals so gemacht wurde“. Da gibt es aber kein Problem, obwohl es so schon 2 Jahre ist.
Feuchte- oder Schimmelprobleme gab es bisher nur in den Schrägen – dort, wo die Mineralwolle direkten Kontakt zur Dachhaut hatte und teilweise an den Balken.
Mir fallen aktuell drei Möglichkeiten ein:
Sommer abwarten und bei schwüler Witterung prüfen, ob die Dämmung feucht wird → ggf. Gewährleistung
Alles wieder zurückbauen und mit Klimamembran neu machen
Nachbessern (Anschlüsse, Verklebung etc.) und hoffen, dass es funktioniert
Ich danke für jeden Rat!
Gruß
Jakub
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