ᐅ Energieberaterkosten: 12.000 Eur?
Erstellt am: 21.04.26 11:14
G
Georg86Hey zusammen,
wir sind mitten in der Neubauplanung und hatten das Gespräch mit einem Energieberater, den wir schon länger kennen.
Es geht um ein KfW40 Gebäude - 155qm Wohnfläche.
Wir haben das Angebot erhalten und ich bin ein wenig schockiert.
12.000 ist der Preis.
Ist das normal oder vergleichbar?
Leider gibt es ja keine Fördermöglichkeiten der E Beraterkosten mehr.
Grüße
Georg
wir sind mitten in der Neubauplanung und hatten das Gespräch mit einem Energieberater, den wir schon länger kennen.
Es geht um ein KfW40 Gebäude - 155qm Wohnfläche.
Wir haben das Angebot erhalten und ich bin ein wenig schockiert.
12.000 ist der Preis.
Ist das normal oder vergleichbar?
Leider gibt es ja keine Fördermöglichkeiten der E Beraterkosten mehr.
Grüße
Georg
N
nordanney21.04.26 11:19Ja, liegt im üblichen Bereich (wenn auch eher am oberen Bereich).
Die werden auch weiterhin gefördert. Gehen jetzt in die Baukosten ein und werden darüber gefördert. Nur nicht mehr explizit. Warum auch?
Muss man sich am Ende durchrechnen, ob der Aufpreis für ein förderfähiges Haus sich rentiert oder ob man einfach nur ein energetisch tolles Haus baut und sich den Förderkram einfach schenkt.
Georg86 schrieb:
Leider gibt es ja keine Fördermöglichkeiten der E Beraterkosten mehr.
Die werden auch weiterhin gefördert. Gehen jetzt in die Baukosten ein und werden darüber gefördert. Nur nicht mehr explizit. Warum auch?
Muss man sich am Ende durchrechnen, ob der Aufpreis für ein förderfähiges Haus sich rentiert oder ob man einfach nur ein energetisch tolles Haus baut und sich den Förderkram einfach schenkt.
H
hanghaus202321.04.26 11:27MMn viel zu teuer. Das ist ja mehr als 1 Monatsgehalt. So lang darf der nicht benötigen.
N
nordanney21.04.26 11:47Ist eine Menge Aufwand:
Planung
Wärmeschutznachweis, Anlagentechnik prüfen, Wärmbrückenberechnungen
Nachhaltigkeit
LCA-Berechnung, Materialprüfungen, sommerlicher Wärmeschutz (damit man keine Klimaanlage braucht)
Baubegleitung/Zertifizierung
Termine vor Ort, Blower-Door Test, und natürlich ganz wichtig für die KfW-Mitte: BzA & BnD
Steuern, Altersvorsorge, teure Versicherungen, Büro, sehr teure Software, Auto, Zeiten ohne Aufträge (der Selbständige im Urlaub wird in dieser Zeit nicht bezahlt...) usw.
Als Selbständiger rechnest Du in diesem Bereich etwa +/- 1.000€ Tagessatz, um ein gutes Gehalt am Ende des Jahres zu bekommen. Wir reden jetzt nicht über "ich werde echt reich damit", sondern nur über ein gutes Gehalt.
Planung
Wärmeschutznachweis, Anlagentechnik prüfen, Wärmbrückenberechnungen
Nachhaltigkeit
LCA-Berechnung, Materialprüfungen, sommerlicher Wärmeschutz (damit man keine Klimaanlage braucht)
Baubegleitung/Zertifizierung
Termine vor Ort, Blower-Door Test, und natürlich ganz wichtig für die KfW-Mitte: BzA & BnD
hanghaus2023 schrieb:
MMn viel zu teuer. Das ist ja mehr als 1 Monatsgehalt.
Steuern, Altersvorsorge, teure Versicherungen, Büro, sehr teure Software, Auto, Zeiten ohne Aufträge (der Selbständige im Urlaub wird in dieser Zeit nicht bezahlt...) usw.
Als Selbständiger rechnest Du in diesem Bereich etwa +/- 1.000€ Tagessatz, um ein gutes Gehalt am Ende des Jahres zu bekommen. Wir reden jetzt nicht über "ich werde echt reich damit", sondern nur über ein gutes Gehalt.
N
nordanney21.04.26 17:01Georg86 schrieb:
Benötigt man denn auch eine energetische Baubegleitung für einen kfw Nachweis?Formal ja. Denn der Energieberater bestätigt am Ende, dass alles so wie von ihm berechnet/geplant auch gebaut wurde. Dafür haftet er mit seiner Unterschrift. Also muss er auch prüfen, ob die energetischen Themen korrekt angegangen wurden.
P.S. In der Praxis schludern viele auch. Da reicht dann ein Foto von einem Paket Dämmung... Korrekt ist das aber nicht.
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