ᐅ Dach Dämmung sommerlicher Wärmeschutz
Erstellt am: 16.02.26 16:31
M
Michi202616.02.26 16:31Liebe Community,
ich wäre sehr froh über fachlichen Input zu meinem bevorstehenden Eigenprojekt.
Ort des Vorhabens:
Schlafzimmer im Dachgeschoss mit schrägem Dachstuhl
Ausgangslage:
Bestehende Aufdachdämmung mit folgendem Aufbau: Ziegel, Lattung, Konturlattung, Bitumenbahn, Schalung, Sparren, Isolierung, Dampfbremse, Unterdecke.
Die eine Seite des Zimmers ist ein Schrägdach mit Sichtsparren.
Maßnahme:
Ziel:
Durch die Luft zwischen Unterdecke und Lehmbauplatte eine verzögere Wärmeabgabe in den Raum und somit keine unerträgliche Hitze im Sommer.
Frage an die Community:
Reichen die Maßnahmen um im Sommer keine 23+ Grad im Zimmer zu haben oder bräuchte es noch Ergänzungen?
Ich streune mich vor Klemmfilz aus Hanf oder Lehm, da ich dann eine Dampfbremse oder Dampfsperre zwischen Dämmmaterial und Unterdecke platzieren müsste, da ich sonst den Taupunkt zu stark verschieben würde, oder? Oder wären Hanfplatten besser wie Lehmplatten für das Vorhaben? Diese können aber weniger gut mit Feuchte umgehen.
Grundsätzlich liegt die Luftfeuchtigkeit im Zimmer im Sommer bei 30-40% und im Winter bei 15-30%.
Ich danke euch schon einmal!
Beste Grüße
Michi
ich wäre sehr froh über fachlichen Input zu meinem bevorstehenden Eigenprojekt.
Ort des Vorhabens:
Schlafzimmer im Dachgeschoss mit schrägem Dachstuhl
Ausgangslage:
Bestehende Aufdachdämmung mit folgendem Aufbau: Ziegel, Lattung, Konturlattung, Bitumenbahn, Schalung, Sparren, Isolierung, Dampfbremse, Unterdecke.
Die eine Seite des Zimmers ist ein Schrägdach mit Sichtsparren.
Maßnahme:
- Zwischen den Sichtsparren eine ca 3-5cm dicke Holzunterkonstruktion an den Sparren befestigen.
- Darauf dann ca 2,2xm dicke Lehmbauplatten befestigen.
- Verspachteln und vermalen mit Hanf/Lehm/Kalk
Ziel:
Durch die Luft zwischen Unterdecke und Lehmbauplatte eine verzögere Wärmeabgabe in den Raum und somit keine unerträgliche Hitze im Sommer.
Frage an die Community:
Reichen die Maßnahmen um im Sommer keine 23+ Grad im Zimmer zu haben oder bräuchte es noch Ergänzungen?
Ich streune mich vor Klemmfilz aus Hanf oder Lehm, da ich dann eine Dampfbremse oder Dampfsperre zwischen Dämmmaterial und Unterdecke platzieren müsste, da ich sonst den Taupunkt zu stark verschieben würde, oder? Oder wären Hanfplatten besser wie Lehmplatten für das Vorhaben? Diese können aber weniger gut mit Feuchte umgehen.
Grundsätzlich liegt die Luftfeuchtigkeit im Zimmer im Sommer bei 30-40% und im Winter bei 15-30%.
Ich danke euch schon einmal!
Beste Grüße
Michi
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MachsSelbst16.02.26 22:49Klingt auf den ersten Blick logisch, stimmt aber nicht. Luft ist ein guter Isolator, aber sie darf dazu nicht die Möglichkeit haben sich zu bewegen, denn über Konvektion kann Luft Wärme ausgesprochen gut übertragen.
In deinem Hohlraum wird sich die Luft an der Dachseite erwärmen, anfangen zwischen Dachseite und Lehmbauplatte zu zirkulieren und die Wärme vom Dach rasch in den Raum übertragen. Feuchtigkeit kann sich übrigens auch in diesem Hohlraum ganz prima bilden, denn durch die zu erwartenden Temperaturunterschiede kann problemlos der Taupunkt unterschritten werden, dein Hohlraum ist ja nicht dampfdicht, sodass die Luft da drin keine Feuchtigkeit aufnehmen kann.
Mineralwolle, Styropor, Porenbeton, o.ä. schließt die Luft in kleinen Poren ein, sie kann nicht zirkulieren und Wärme transportieren.
Alles in allem ist das eine ziemlich schlechte Idee, deswegen macht es in der Praxis auch niemand.
In deinem Hohlraum wird sich die Luft an der Dachseite erwärmen, anfangen zwischen Dachseite und Lehmbauplatte zu zirkulieren und die Wärme vom Dach rasch in den Raum übertragen. Feuchtigkeit kann sich übrigens auch in diesem Hohlraum ganz prima bilden, denn durch die zu erwartenden Temperaturunterschiede kann problemlos der Taupunkt unterschritten werden, dein Hohlraum ist ja nicht dampfdicht, sodass die Luft da drin keine Feuchtigkeit aufnehmen kann.
Mineralwolle, Styropor, Porenbeton, o.ä. schließt die Luft in kleinen Poren ein, sie kann nicht zirkulieren und Wärme transportieren.
Alles in allem ist das eine ziemlich schlechte Idee, deswegen macht es in der Praxis auch niemand.
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