ᐅ Grundriss Silverager Neubau Einfamilienhaus mit Option update Zweifamilienhaus
Erstellt am: 15.11.25 20:20
U
Underdog
Hallo an alle,
nachdem unser geplantes Bauprojekt langsam konkreter wird, möchte ich einen ersten Entwurf zur Diskussion stellen.
Das Grundstück ist vorhanden und wir möchten die Fläche nutzen, um zumindest potenziell möglichst viel Wohnraum herauszuholen.
Die Rente ist für uns beide absehbar, aber wir wollen trotzdem nach 28 Jahren nochmal bauen.
Unsere älteste Tochter hat uns zu zweifachen Großeltern gemacht, welche gerne und häufiger die Enkel tagsüber zu sich nehmen, damit Mama arbeiten gehen kann.
Die jüngere Tochter wird noch ca. 4 Jahre studieren und soll im UG ein eigenes Reich bekommen, welches später Gästezimmer, Büro, etc. werden kann.
Geplant ist ein eigener Eingang über einen großzügigen Lichthof, aber mit Zugang zum EG (max. zwei Wohneinheiten).
Das DG soll nicht ausgebaut, aber vorgeplant werden. Ob der Ausbau jemals umgesetzt wird, sei dahingestellt.
Im EG sollten ca. 125 qm möglich sein, auf dem 10x15m Baufenster.
Das offene Kü/Esszimmer/Wohnzimmer soll Platz für viele Gäste bieten, die häufig und in größerer Anzahl bei uns zu Gast sind (Familienfeiern, aber auch größerer Freundeskreis).
Das Bad sollte en Suite sein und das Gäste-WC sollte eine Dusche haben.
Geplant ist ein Universalzimmer als Hauswirtschaftsraum mit Ausgang/Dreckschleuse zum Garten und integriertem Waschbecken bzw. Waschmaschine.
Für den Notfall soll es auch als Gästezimmer dienen können. Diese Situation entspannt sich, sobald das UG frei wird.
Das EG ist für ein Paar ohne Kinder optimiert, aber es soll natürlich auch für Familien funktionieren, ohne das DG nutzen zu müssen.
Das DG soll als komplett eigenständige Wohneinheit funktionieren können, was unserer Meinung nach für den Werterhalt wichtig ist.
Familien mit kleinen Kindern könnten den Hauswirtschaftsraum als Kinderzimmer nutzen und bei größeren Kindern bietet das UG Platz für zwei Kinderzimmer mit Bad.
Unser Hauptanliegen ist ein konstruktives Feedback zum Entwurf. Das EG gefällt uns bisher ganz gut, aber für Optimierungen sind wir offen.
Beim DG wurde noch nicht viel Zeit in den Entwurf gesteckt. Den Plan halten wir soweit für einigermaßen ok.
Gut gefällt uns jedoch der Ansatz über die Außentreppe nach oben zu kommen, so dass DG und EG komplett eigene Eingänge haben.
Falls noch Infos fehlen, reiche ich das gerne nach.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 677 qm
Hang: 1m Gefälle von Gehweg zu Feldweg
Grundflächenzahl:
Geschossflächenzahl:
Baufenster, Baulinie und -grenze: Exaktes Baufenster für Garage und Haus, so wie in Entwurf
Randbebauung: Baulücke mit li/re gleichen Grundstücken, Bebauungsplan
Anzahl Stellplatz: Doppelgarage
Geschossigkeit: 1
Dachform: Satteldach
Stilrichtung: modern
Ausrichtung: In Skizze ist SW oben
Maximale Höhen/Begrenzungen: Firstlinie max 8m von EG Höhe und seitliche Ausssenwände max 4m
weitere Vorgaben
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp:
Keller, Geschosse: Keller ja, DG planen aber nicht ausbauen
Anzahl der Personen, Alter: Ehepaar, kurz vor Rente, im EG. Tochter (mit Freund) im UG bis Ende Studium, in ca 4 J
Raumbedarf im EG, OG: ca. 125 qm EG, OG Potentia ca. 100 qm, UG ca 60 ausgebaut
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice?
Schlafgäste pro Jahr: ca 2-3 mal p.a.
offene oder geschlossene Architektur: offen
konservativ oder moderne Bauweise: modern
offene Küche, Kochinsel: ja
Anzahl Essplätze: viele, mind 8x Tisch, besser 12
Kamin: jein
Musik/Stereowand: grosser TV, aber nicht besonders wichtig
Balkon, Dachterrasse: Balkon planen nach NW, da hier offenes Feld
Garage, Carport: Doppelgarage, seitlicher Gehweg zum Hauseingang breit überdacht, also de facto Carport extra
Nutzgarten, Treibhaus: Hochbeete für Kräuter und diverse Beeren Gewächse (Enkelkinder)
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll



nachdem unser geplantes Bauprojekt langsam konkreter wird, möchte ich einen ersten Entwurf zur Diskussion stellen.
Das Grundstück ist vorhanden und wir möchten die Fläche nutzen, um zumindest potenziell möglichst viel Wohnraum herauszuholen.
Die Rente ist für uns beide absehbar, aber wir wollen trotzdem nach 28 Jahren nochmal bauen.
Unsere älteste Tochter hat uns zu zweifachen Großeltern gemacht, welche gerne und häufiger die Enkel tagsüber zu sich nehmen, damit Mama arbeiten gehen kann.
Die jüngere Tochter wird noch ca. 4 Jahre studieren und soll im UG ein eigenes Reich bekommen, welches später Gästezimmer, Büro, etc. werden kann.
Geplant ist ein eigener Eingang über einen großzügigen Lichthof, aber mit Zugang zum EG (max. zwei Wohneinheiten).
Das DG soll nicht ausgebaut, aber vorgeplant werden. Ob der Ausbau jemals umgesetzt wird, sei dahingestellt.
Im EG sollten ca. 125 qm möglich sein, auf dem 10x15m Baufenster.
Das offene Kü/Esszimmer/Wohnzimmer soll Platz für viele Gäste bieten, die häufig und in größerer Anzahl bei uns zu Gast sind (Familienfeiern, aber auch größerer Freundeskreis).
Das Bad sollte en Suite sein und das Gäste-WC sollte eine Dusche haben.
Geplant ist ein Universalzimmer als Hauswirtschaftsraum mit Ausgang/Dreckschleuse zum Garten und integriertem Waschbecken bzw. Waschmaschine.
Für den Notfall soll es auch als Gästezimmer dienen können. Diese Situation entspannt sich, sobald das UG frei wird.
Das EG ist für ein Paar ohne Kinder optimiert, aber es soll natürlich auch für Familien funktionieren, ohne das DG nutzen zu müssen.
Das DG soll als komplett eigenständige Wohneinheit funktionieren können, was unserer Meinung nach für den Werterhalt wichtig ist.
Familien mit kleinen Kindern könnten den Hauswirtschaftsraum als Kinderzimmer nutzen und bei größeren Kindern bietet das UG Platz für zwei Kinderzimmer mit Bad.
Unser Hauptanliegen ist ein konstruktives Feedback zum Entwurf. Das EG gefällt uns bisher ganz gut, aber für Optimierungen sind wir offen.
Beim DG wurde noch nicht viel Zeit in den Entwurf gesteckt. Den Plan halten wir soweit für einigermaßen ok.
Gut gefällt uns jedoch der Ansatz über die Außentreppe nach oben zu kommen, so dass DG und EG komplett eigene Eingänge haben.
Falls noch Infos fehlen, reiche ich das gerne nach.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 677 qm
Hang: 1m Gefälle von Gehweg zu Feldweg
Grundflächenzahl:
Geschossflächenzahl:
Baufenster, Baulinie und -grenze: Exaktes Baufenster für Garage und Haus, so wie in Entwurf
Randbebauung: Baulücke mit li/re gleichen Grundstücken, Bebauungsplan
Anzahl Stellplatz: Doppelgarage
Geschossigkeit: 1
Dachform: Satteldach
Stilrichtung: modern
Ausrichtung: In Skizze ist SW oben
Maximale Höhen/Begrenzungen: Firstlinie max 8m von EG Höhe und seitliche Ausssenwände max 4m
weitere Vorgaben
Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp:
Keller, Geschosse: Keller ja, DG planen aber nicht ausbauen
Anzahl der Personen, Alter: Ehepaar, kurz vor Rente, im EG. Tochter (mit Freund) im UG bis Ende Studium, in ca 4 J
Raumbedarf im EG, OG: ca. 125 qm EG, OG Potentia ca. 100 qm, UG ca 60 ausgebaut
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice?
Schlafgäste pro Jahr: ca 2-3 mal p.a.
offene oder geschlossene Architektur: offen
konservativ oder moderne Bauweise: modern
offene Küche, Kochinsel: ja
Anzahl Essplätze: viele, mind 8x Tisch, besser 12
Kamin: jein
Musik/Stereowand: grosser TV, aber nicht besonders wichtig
Balkon, Dachterrasse: Balkon planen nach NW, da hier offenes Feld
Garage, Carport: Doppelgarage, seitlicher Gehweg zum Hauseingang breit überdacht, also de facto Carport extra
Nutzgarten, Treibhaus: Hochbeete für Kräuter und diverse Beeren Gewächse (Enkelkinder)
weitere Wünsche/Besonderheiten/Tagesablauf, gern auch Begründungen, warum dieses oder das nicht sein soll
@Nida35a Wird Zeit, dass Du nun endlich mal das so oft versprochene Forums-Saunafestival veranstaltest. Ich würde dazu auch die Salzstangen mitbringen.
Nach wie vor gefällt mir dieser grundsätzliche Ansatz eines Hauses für zwei Personen wirklic gut und individuelle Details lassen sich ja für Jeden anpassen.
Nach wie vor gefällt mir dieser grundsätzliche Ansatz eines Hauses für zwei Personen wirklic gut und individuelle Details lassen sich ja für Jeden anpassen.
Warum wir keinen Keller haben?
Wärmepumpe benötigt kein Holz- oder Öllager.
Waschmaschine steht im OG bei den Schlafräumen. Mein Mann wollte keinen Wäschetourismus. Wir brauchen auch keine zig Meter an Wäscheleine.
Habe keine Mostfässer mehr. Lagere keine Anhänger voll Kartoffeln, keine Vorräte an eingekochten Gemüse und Obst für Monate.
Sauna will ich im schicken Bad mit Blick aus dem Fenster.
Partyraum brauchen wir nicht. Gefeiert wird im Garten oder in den Wohnräumen.
Auf dem Dachboden haben wir genug Stauraum. Carrerabahn, Gravitrax, Airtrackmatte finden dort ebenfalls Platz.
Mit Keller hätten wir keinen ebenerdigen Zugang zum Garten. Unser EG ist vollständig mit Rollstuhl befahrbar.
Und der Keller wäre teuer geworden. Der Hang sollte bleiben wo er ist. Alleine die Kosten der Abfangung und Bodenklasse 5 bis 6 macht es nicht günstiger.
Zu den Wohnräumen. Wir hatten eine Kellerwohnung und wir haben eine Dachwohnung. Schaue lieber in den Himmel als auf Füße. Wohnen tut es sich in beidem gut.
Übrigens gibt es auch Holzständerbauer die ein Wohnuntergeschoss aus Stein in ihre Planung mit einbeziehen.
Wärmepumpe benötigt kein Holz- oder Öllager.
Waschmaschine steht im OG bei den Schlafräumen. Mein Mann wollte keinen Wäschetourismus. Wir brauchen auch keine zig Meter an Wäscheleine.
Habe keine Mostfässer mehr. Lagere keine Anhänger voll Kartoffeln, keine Vorräte an eingekochten Gemüse und Obst für Monate.
Sauna will ich im schicken Bad mit Blick aus dem Fenster.
Partyraum brauchen wir nicht. Gefeiert wird im Garten oder in den Wohnräumen.
Auf dem Dachboden haben wir genug Stauraum. Carrerabahn, Gravitrax, Airtrackmatte finden dort ebenfalls Platz.
Mit Keller hätten wir keinen ebenerdigen Zugang zum Garten. Unser EG ist vollständig mit Rollstuhl befahrbar.
Und der Keller wäre teuer geworden. Der Hang sollte bleiben wo er ist. Alleine die Kosten der Abfangung und Bodenklasse 5 bis 6 macht es nicht günstiger.
Zu den Wohnräumen. Wir hatten eine Kellerwohnung und wir haben eine Dachwohnung. Schaue lieber in den Himmel als auf Füße. Wohnen tut es sich in beidem gut.
Übrigens gibt es auch Holzständerbauer die ein Wohnuntergeschoss aus Stein in ihre Planung mit einbeziehen.
Underdog schrieb:
Beim Thema Keller gibt es hier im Forum gefühlt eine grosse generelle Ablehnung.
Liegt das (auch) daran, dass hier eine Fertighaus Fraktion stark aktiv ist?
Die links zu den Fertighaus Anbietern verunsichern mich etwas, im Sinne von "kann der ganze Rest noch als neutral betrachtet werden?"Links sind generell nicht gestattet. Wenn Anbieter erwähnt werden, dann mit Verweis auf das entsprechende Forum. Da viele Massivbauer eher regional bauen (ich kenne zum Beispiel auch ein paar mit gutem Ruf hier in der Gegend, das nützt nur Leute schon 100km weit weg nichts), sind da nur die großen überregionalen Massivhausfirmen bzw. Franchise-Geber diskutiert. Oder eben Fertighausanbieter, weil die überregional agieren können.Von meinem Eindruck hier sind Fertighäuser in der Community eher weniger vertreten. Nur am Anfang lassen sich viele, die hierher kommen, vom Marketing-Sprech blenden. (Und das sage ich als jemand, der bekennt, gerade ein Fertighaus zu bauen.)
Um aber aufs Thema zurück zu kommen:
Wer nicht in den letzten Jahren gebaut hat, kann eigentlich nur unterschätzen wie teuer Keller geworden ist. Teilunterkellerung lohnt sich dabei quasi kaum.
Was macht Keller so teuer?
Auf der einen Seite die pure Herstellung, da kann man bei Nutzkellern grob 1000€/m² rechnen. (Bei Teilunterkellerung wird das sogar höher, da beim Nutzkeller das wirklich teure nicht linear skaliert.)
Ausgebaut ist man auch mit den 3000€+/m² dabei.
So, dann kommen die Erdarbeiten dazu.
Arbeitskosten dafür. Eventuell, wenns blöd läuft, Grundwasser und entsprechende erhöhte Baukosten.
Und wohin mit der Erde?
Wir haben letztes Jahr diverse Angebote eingeholt. Allein die Entsorgung der Erde hätte etwas über 30 000 bei einem Keller bei uns gekostet (bei Z0-Erde). Dazu noch Arbeitskosten des Tiefbauers für den Aushub. Und da ist noch keine Kellerwand gesetzt. Und noch keine etwaigen Sonderaufwendungen, wenn z.B. Grundwasser zum Problem wird. Oder Regen.
Am Ende lagen die Gesamtangebote für Keller (also inkl. Tiefbau, Entsorgung und co) bei einem kleineren Haus bei jenseits der 150 000 für einen Nutzkeller - wiederum mit positiven Annahmen wie "kein Grundwasser, keine Wasserprobleme". Als Wohnkeller ausgebaut wäre der Wohnkeller etwa 3/4 teuer geworden wie es das gesamte Haus inkl. Bodenplatte und Erdarbeiten jetzt wird.
Daher die große Ablehnung. Vermute ich.
Underdog schrieb:
Meine Dummy Frage ist: Was kostet jetzt grob wieviel mehr?Das kann Dir hier keiner verraten. Keiner von den aktiven Usern hier ist Bauunternehmer.Und auch Bauunternehmer müssten Dir das mit der Statik und der EEG zusammen ausrechnen.
Underdog schrieb:
Mir fehlt aber noch komplett das Gefühl dafür, welche Änderungen (Luftraum, Teilkeller) sich wie auf die Gesamtkosten auswirken, so dass ich entsprechende Prioritäten setzen könnte.Das Problem der Prioritätensetzung sehe ich hier bei Dir, dass Du Wirtschaftlichkeit mit Flächenverschwendung gleichsetzt.Im Grunde ist Wirtschaftlichkeit für einen Bauherren eine Kosten-Nutzung-Optimierung mit dem, was man sich für sich wünscht und braucht.
Du drehst den Gedanken um, indem Du nicht bauherrenseits denkst, sondern globaler. Natürlich klotzt man als Unternehmen, Stadt oder andere Institution alle Quadratmeter voll, die nutzbar und möglich sind, damit man daraus wieder eine Rendite einfährt.
Ein Bauherr selbst interessiert aber meist weniger eine Rendite, weil er das Haus selbst bewohnen möchte. Er hat selten Interesse, Wohnraum für andere zu generieren, um daraus Kapital zu schlagen. Indirekt gibst Du auch zu, dass Du es nicht möchtest.
Du möchtest es für andere vorbereiten, möchtest für andere schon die Planung übernehmen. Das halte das für gedanklich verknotet, weil es eben nicht wirtschaftlich ist.
Zudem betonst Du Dein Alter. Wenn man gerade mal mit Mitte 20 ein Haus baut, so mag es wirtschaftlich sein, schon entsprechend mehr Wohnraum zu bauen, falls die Familie wächst, das Nest größer ausfallen muss als jetzt notwendig. Bei Dir gilt aber die Umkehr: derzeit etwas mehr (für die Tochter), was eigentlich auf die nächsten Jahre gar nicht mehr gebraucht und gewünscht ist. Gewünscht ist schlichtes "Wohnen auf einer Ebene". Insofern macht es Sinn, den Tochter-Raum möglichst gut in das spätere Leben einzubinden. Oder abzukoppeln.
Es macht keinen Sinn, sich auf DREI Ebenen auszubreiten, wenn man sich auf EINER Ebene sieht. Es macht auch keinen Sinn, sich auf ZWEI Ebenen auszubreiten, wenn man sich auf EINER Ebene sieht. das gilt auch für den Technik- wie auch für den Hauswirtschaftsraum.
Ich empfinde es auch nicht sinnvoll, sich Raum schönzureden, indem man irgendwann mal in einer Diskussion sagt, dass man eine Werkstatt toll findet und nutzen kann, wenn sie im Raumprogramm anfangs überhaupt nicht auftaucht. Wenn sich die Planung so ergibt, dann nimmt man mit, ja.
Es ist auch nicht sinnvoll, alte Zöpfe wie "ein Haus ohne Keller ist kein Haus" von einem Stammtisch mitzunehmen. Damals stand in einem Keller der Öl- oder Kohlenvorrat. Und die Mangel für die Wäsche wie auch Regalmeter von selbst Eingemachten.
Wer ein Haus bauen will, tut gut damit, wenn er sich mal mit der heutigen Zeit auseinander setzt. Musterhäuser, Webseiten, und ja, auch die Insta und Pinterest spiegelt das heutige Wohnen dar. Das bedeutet allerdings nicht, dass man alles so haben muss wie andere. Nur sollte man sich damit beschäftigen. Auch Zeitschriften wie "Das Haus", "Schöner Wohnen", aber auch "die Zeit", "Süddeutsche" usw hat guten Journalismus in Sachen Wohnen und Gesellschaft, die zeigen oder beschreiben, wie man heutzutage im Gegensatz zu früher baut oder es umsetzt. Es regt zumindest Gedanken an. Fast jeder Häuslebauer hat barrierearme oder frei Häuser als Typenhaus, nur nennt man es dann nicht "Grundriss Silverager", sondern bezieht sich auf den ganzen Haustyp des altersgerechten Wohnen zb in einem Bungalow.
Die Frage um die Kosten, die kommen eigentlich vor der Grundrissplanung. Kann ich mir einen Keller leisten, einen Luftraum, ein 80qm großes Wohnzimmer? Und auch die Frage an sich, was man wirklich braucht und in 5 bzw. 10 Jahren wie nutzen wird, das kommt auch VOR der Grundrissplanung bzw währen des Architektengespräches.
Wenn man sich anschließend überlegt, ob man später eine geeignete Zielgruppe für den Hausverkauf findet und darin ein Problem sieht, der sollte sich überlegen, ob sich die eigene derzeitige Wirtschaftlichkeit mit dem "für andere" widerspricht. Ich sehe allerdings nicht das Allheilmittel, genügend Qm für den Nächsten mitzubauen, wenn man gar nicht weiß, was da draußen so gewollt wird. Ihr könnt noch nicht einmal Euch in 10 Jahren sehen, denke ich, da es sich nicht im Grundriss widerspiegelt.
Hallo ypg,
deiner Analyse will ich im Wesentlichen nicht widersprechen, denn es gibt eigentlich gar keinen Dissens.
Von dem initialen Ansatz bin ich doch gedanklich schon längst wieder weg, weshalb es ja auch einen neuen Termin beim Architekten gibt, um das ganze Projekt neu zu starten.
Das ist zugespitzt und soll auch niemanden ärgern oder provozieren, aber meinen ursprünglichen Ansatz rüberbringen (der vom Tisch ist).
Der Termin beim Architekten sollte darüber etwas Aufschluss geben, aber ich habe mal hier gefragt zur Vorbereitung.
Wenn sich das so nicht aus der Hüfte nicht beantworten lässt, dann ist das schon ok für mich.
Täusche ich mich, oder ist die Frage nach Keller ja/nein ein heikles und emotionales Thema?
Ich sehe das absolut nicht dogmatisch, aber bin einen Keller schlicht so gewöhnt und die meisten Neubau Häuser, die ich kenne, haben das immer noch so.
Wir stehen jetzt ja eher bei "Bungalow für zwei plus Kinderzimmer auf anderer Ebene".
Luftraum und Keller sind dann nachgelagerte Fragen.
deiner Analyse will ich im Wesentlichen nicht widersprechen, denn es gibt eigentlich gar keinen Dissens.
Von dem initialen Ansatz bin ich doch gedanklich schon längst wieder weg, weshalb es ja auch einen neuen Termin beim Architekten gibt, um das ganze Projekt neu zu starten.
ypg schrieb:Das mag so sein, aber der Gedanke kommt ganz banal aus dem Gedanken heraus, auf einem nicht ganz kleinen und nicht günstigen Grundstück, nicht nur ein "kleines abgespecktes" Häuschen hinzustellen.
Das Problem der Prioritätensetzung sehe ich hier bei Dir, dass Du Wirtschaftlichkeit mit Flächenverschwendung gleichsetzt.
Das ist zugespitzt und soll auch niemanden ärgern oder provozieren, aber meinen ursprünglichen Ansatz rüberbringen (der vom Tisch ist).
ypg schrieb:
Wenn sich die Planung so ergibt, dann nimmt man mit, ja.
ypg schrieb:Ja, genau an diesem Punkt stehen wir jetzt (wieder) - deshalb meine Dummy Fragen.
Die Frage um die Kosten, die kommen eigentlich vor der Grundrissplanung. Kann ich mir einen Keller leisten, einen Luftraum, ein 80qm großes Wohnzimmer?
Der Termin beim Architekten sollte darüber etwas Aufschluss geben, aber ich habe mal hier gefragt zur Vorbereitung.
Wenn sich das so nicht aus der Hüfte nicht beantworten lässt, dann ist das schon ok für mich.
Täusche ich mich, oder ist die Frage nach Keller ja/nein ein heikles und emotionales Thema?
Ich sehe das absolut nicht dogmatisch, aber bin einen Keller schlicht so gewöhnt und die meisten Neubau Häuser, die ich kenne, haben das immer noch so.
ypg schrieb:Vielleicht habe ich nicht ausführlich genug gesucht, aber meist findet man nur "Wohnen auf zwei Ebenen" oder "Bungalows für komplette Familie".
Wer ein Haus bauen will, tut gut damit, wenn er sich mal mit der heutigen Zeit auseinander setzt. Musterhäuser, Webseiten, und ja, auch die Insta und Pinterest spiegelt das heutige Wohnen dar.
Wir stehen jetzt ja eher bei "Bungalow für zwei plus Kinderzimmer auf anderer Ebene".
Luftraum und Keller sind dann nachgelagerte Fragen.
Hi,
nach einer längeren Denkpause haben wir das Thema wieder in Angriff genommen und erste Richtungsentscheidungen getroffen.
Der Plan ist nun ein Haus mit zwei getrennten Einheiten zu bauen.
Das EG ist nach wie vor gedacht für ein Paar Ende 50, während im OG eine Wohnung für die erwachsene Tochter geplant ist.
Der Entwurf ist grossteils fertig, wobei aber im OG noch eine Entscheidung ansteht, zu der mich die Meinung des Forums interessiert.
Wir sind uns noch im Unklaren, ob es bei der Loggia bleiben soll, oder ein Balkon daraus werden kann bzw soll (Bebauungsplan etwas unklar).
Eine Alternative wäre das Vordach zum Balkon auszubauen mit Zugang über Kind 2.
Kind 2 könnte komplett dem Wohnzimmer zugeschlagen werden (mit Option später bei Bedarf eine Trockenwand einziehen zu können).




nach einer längeren Denkpause haben wir das Thema wieder in Angriff genommen und erste Richtungsentscheidungen getroffen.
Der Plan ist nun ein Haus mit zwei getrennten Einheiten zu bauen.
Das EG ist nach wie vor gedacht für ein Paar Ende 50, während im OG eine Wohnung für die erwachsene Tochter geplant ist.
Der Entwurf ist grossteils fertig, wobei aber im OG noch eine Entscheidung ansteht, zu der mich die Meinung des Forums interessiert.
Wir sind uns noch im Unklaren, ob es bei der Loggia bleiben soll, oder ein Balkon daraus werden kann bzw soll (Bebauungsplan etwas unklar).
Eine Alternative wäre das Vordach zum Balkon auszubauen mit Zugang über Kind 2.
Kind 2 könnte komplett dem Wohnzimmer zugeschlagen werden (mit Option später bei Bedarf eine Trockenwand einziehen zu können).
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