Hallo zusammen, ich habe eine Frage, die mich schon länger beschäftigt und bei der ich gerne eure Einschätzungen hören würde: Wie stark dürfen schwere Einsätze, also schweres Lagergut oder Lasten mit hohem Gewicht und hohem Nutzungsaufkommen, das IKEA KALLAX Regal eigentlich belasten, ohne dass dessen Stabilität und Langlebigkeit langfristig gefährdet wird?
Mir ist bewusst, dass KALLAX Regale grundsätzlich für mittlere Belastungen ausgelegt sind. Allerdings habe ich in meinem Arbeits- und Hobbybereich häufig schwere Boxen und Gerätschaften, die ich gerne darin unterbringen möchte. Daher interessiert mich vor allem, ob es belastungstechnische Grenzen gibt, wie sie von Herstellerseite empfohlen werden, und ob Erfahrungen existieren, wie das Regal auf Dauer mit hohen Gewichten umgeht – insbesondere bei häufiger Nutzung, Ein- und Ausräumen oder Bewegung der Fächer.
Vielleicht hat jemand auch Tipps, wie man das Regal verstärken kann, wenn man tatsächlich viel Gewicht darin lagern möchte. Danke im Voraus für eure Meinungen und Hinweise!
Mir ist bewusst, dass KALLAX Regale grundsätzlich für mittlere Belastungen ausgelegt sind. Allerdings habe ich in meinem Arbeits- und Hobbybereich häufig schwere Boxen und Gerätschaften, die ich gerne darin unterbringen möchte. Daher interessiert mich vor allem, ob es belastungstechnische Grenzen gibt, wie sie von Herstellerseite empfohlen werden, und ob Erfahrungen existieren, wie das Regal auf Dauer mit hohen Gewichten umgeht – insbesondere bei häufiger Nutzung, Ein- und Ausräumen oder Bewegung der Fächer.
Vielleicht hat jemand auch Tipps, wie man das Regal verstärken kann, wenn man tatsächlich viel Gewicht darin lagern möchte. Danke im Voraus für eure Meinungen und Hinweise!
Die offiziellen Angaben von IKEA zum KALLAX Regal sprechen von einer maximalen Einlegeboden-Belastung von etwa 13 kg pro Fach, insgesamt je nach Modell bis zu 70 kg. Diese Werte sollten als Richtwert genommen werden.
Bei schwereren Lasten kann sich die Standfestigkeit verschlechtern, und dauerhafte Belastungen sind problematisch, da das Material aus Spanplatte gefertigt ist, die bei Überlastung zu Durchbiegungen oder Materialermüdung neigt. Das heißt, schwere Lasten sollte man möglichst gleichmäßig verteilen und nicht punktuell platzieren.
Eine Verstärkung etwa durch zusätzliche Metallwinkel oder das Einfügen einer Rückwand mit Stabilitätsprofil kann helfen, die Stabilität zu erhöhen. Allerdings ist das mit zusätzlichen Kosten und etwas handwerklichem Aufwand verbunden.
Bei schwereren Lasten kann sich die Standfestigkeit verschlechtern, und dauerhafte Belastungen sind problematisch, da das Material aus Spanplatte gefertigt ist, die bei Überlastung zu Durchbiegungen oder Materialermüdung neigt. Das heißt, schwere Lasten sollte man möglichst gleichmäßig verteilen und nicht punktuell platzieren.
Eine Verstärkung etwa durch zusätzliche Metallwinkel oder das Einfügen einer Rückwand mit Stabilitätsprofil kann helfen, die Stabilität zu erhöhen. Allerdings ist das mit zusätzlichen Kosten und etwas handwerklichem Aufwand verbunden.
toril schrieb:
Die offiziellen Angaben von IKEA zum KALLAX Regal sprechen von einer maximalen Einlegeboden-Belastung von etwa 13 kg pro FachGanz ehrlich, 13 kg? Ich finde das ist nicht viel, wenn man bedenkt, dass viele das Regal „schwer“ belasten wollen. Klar, ist ja auch kein Schwerlastregal, aber ich kenne Leute, die hängen da richtig schwere Kisten rein – und wenn’s bricht, heißt es immer "selber schuld".
Man könnte auch argumentieren, dass Ikea wohl eher auf den Durchschnittskunden ausgelegt hat und wer da was „Schweres“ lagert, muss halt auf andere Lösungen zurückgreifen.
Was mich interessieren würde: Gibt’s Leute, die das KALLAX über Jahre mit merklich stärkeren Lasten gefüttert haben und Erfahrungen mit Schäden oder Durchbiegungen gemacht haben? Oder ist das ganze Zeug robuster, als der Hersteller offenlegt?
C
cassandra11.09.20 09:33Man sollte die maximalen Belastungsangaben von IKEA unbedingt ernst nehmen, da das KALLAX Regal für den alltäglichen Gebrauch konzipiert ist und aus mitteldichten Holzwerkstoffen besteht.
Eine dauerhafte Überlastung führt nicht selten dazu, dass die Verbindungselemente aus Metall oder Kunststoff versagen oder die Fachböden durchhängen.
Für den professionellen Einsatz mit schweren Lasten würde ich Alternativlösungen empfehlen: Metallregale mit höherer Traglast, oder Regale mit Massivholz-Querstreben.
Eine weitere Prüfung, ob die Rückwand richtig angebracht ist und der Boden eben steht, kann kleinere Stabilitätsprobleme schon minimieren.
Eine dauerhafte Überlastung führt nicht selten dazu, dass die Verbindungselemente aus Metall oder Kunststoff versagen oder die Fachböden durchhängen.
Für den professionellen Einsatz mit schweren Lasten würde ich Alternativlösungen empfehlen: Metallregale mit höherer Traglast, oder Regale mit Massivholz-Querstreben.
Eine weitere Prüfung, ob die Rückwand richtig angebracht ist und der Boden eben steht, kann kleinere Stabilitätsprobleme schon minimieren.
Ich kann verstehen, dass du dir Sorgen machst, wie belastbar dein KALLAX wirklich ist. Ich hatte selbst das Problem, dass bei mir immer wieder schwere Ordner und Werkzeugkisten im Regal standen und ich aufgrund von Belastungsgrenzen unsicher wurde. Es hilft mir, immer wieder das Gewicht zu kontrollieren und zu überlegen, ob schwere Gegenstände nicht besser in einem extra stabilen Möbelstück lagern sollten.
Vielleicht kannst du dein Regal auch so organisieren, dass schwere Dinge unten lagern und leichtere oben, damit die Statik nicht unnötig belastet wird. Nur so als Tipp aus der Praxis. 🙂
Vielleicht kannst du dein Regal auch so organisieren, dass schwere Dinge unten lagern und leichtere oben, damit die Statik nicht unnötig belastet wird. Nur so als Tipp aus der Praxis. 🙂
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