ᐅ Fachgerechte Montage der Wärmepumpe?
Erstellt am: 21.03.26 20:24
U
underfree21.03.26 20:24Hallo zusammen,
bei uns wurde kürzlich eine Wärmepumpe installiert (Splitgerät mit Innen- und Außeneinheit von Tecalor), und wir haben Zweifel, ob einige Ausführungsdetails fachgerecht umgesetzt wurden.
1. Leitungsführung innen:
Zwischen Innen- und Außengerät verlaufen mehrere Leitungen (vermutlich Stromversorgung und Steuerleitung). Diese wurden im Innenbereich mit Kabelbindern direkt an ein isoliertes Rohr (vermutlich Vor-/Rücklauf oder Kältemittelleitung) befestigt. Ist eine solche Befestigung nach gängigen Regeln (z. B. VDE / anerkannte Regeln der Technik) zulässig bzw. üblich? Wir hatten mit einem Kabelkanal oder zumindest mit Kabelschellen an der Wand gerechnet und das Elektro und die isolierten Leitungen getrennt voneinander gelegt werden.


2. Wanddurchführung nach außen:
Für die Verbindung zum Außengerät wurden 3 Bohrungen durch die Außenwand (Hohllochziegel + Wärmedämmverbundsystem) hergestellt.
Dabei ist uns aufgefallen:
- Die Leitungen (u. a. Elektrokabel) wurden offenbar einfach durch die Bohrlöcher geführt
- Von innen ist keine Abdichtung oder Durchführung (z. B. Dichtmanschette o. ä.) erkennbar
- Von außen befindet sich lediglich eine Art Blechabdeckung darüber
- Es ist unklar, ob eine luftdichte und wärmebrückenarme Ausführung vorliegt



Fragen:
Entspricht diese Art der Durchführung den anerkannten Regeln der Technik (Luftdichtheit, Feuchteschutz, Wärmeschutz)?
Wie müsste eine fachgerechte Ausführung bei WDVS und Hohllochziegelwand aussehen?
Das Haus steht jetzt mittlerweile auch schon 2-3 Wochen unbeheizt, da die mobile Wärmepumpe bereits abgebaut wurde.
Wir wären sehr dankbar für eine Einschätzung, ob das so in Ordnung ist oder ob hier Nachbesserungsbedarf besteht.
Vielen Dank vorab!
bei uns wurde kürzlich eine Wärmepumpe installiert (Splitgerät mit Innen- und Außeneinheit von Tecalor), und wir haben Zweifel, ob einige Ausführungsdetails fachgerecht umgesetzt wurden.
1. Leitungsführung innen:
Zwischen Innen- und Außengerät verlaufen mehrere Leitungen (vermutlich Stromversorgung und Steuerleitung). Diese wurden im Innenbereich mit Kabelbindern direkt an ein isoliertes Rohr (vermutlich Vor-/Rücklauf oder Kältemittelleitung) befestigt. Ist eine solche Befestigung nach gängigen Regeln (z. B. VDE / anerkannte Regeln der Technik) zulässig bzw. üblich? Wir hatten mit einem Kabelkanal oder zumindest mit Kabelschellen an der Wand gerechnet und das Elektro und die isolierten Leitungen getrennt voneinander gelegt werden.
2. Wanddurchführung nach außen:
Für die Verbindung zum Außengerät wurden 3 Bohrungen durch die Außenwand (Hohllochziegel + Wärmedämmverbundsystem) hergestellt.
Dabei ist uns aufgefallen:
- Die Leitungen (u. a. Elektrokabel) wurden offenbar einfach durch die Bohrlöcher geführt
- Von innen ist keine Abdichtung oder Durchführung (z. B. Dichtmanschette o. ä.) erkennbar
- Von außen befindet sich lediglich eine Art Blechabdeckung darüber
- Es ist unklar, ob eine luftdichte und wärmebrückenarme Ausführung vorliegt
Fragen:
Entspricht diese Art der Durchführung den anerkannten Regeln der Technik (Luftdichtheit, Feuchteschutz, Wärmeschutz)?
Wie müsste eine fachgerechte Ausführung bei WDVS und Hohllochziegelwand aussehen?
Das Haus steht jetzt mittlerweile auch schon 2-3 Wochen unbeheizt, da die mobile Wärmepumpe bereits abgebaut wurde.
Wir wären sehr dankbar für eine Einschätzung, ob das so in Ordnung ist oder ob hier Nachbesserungsbedarf besteht.
Vielen Dank vorab!
K
Knöpfchen23.03.26 21:24Es ist durchaus üblich die Zugehhörigen Kabel mit an dem Rohrverlauf zu befestigen. Spricht nix dagegen
Ob eine Dichtigkeit bei dieser Ausführung durch die Mauerwand auf Dauer gegeben ist muß die ausführende Firma beurteilen und gewährleisten.
Ob eine Dichtigkeit bei dieser Ausführung durch die Mauerwand auf Dauer gegeben ist muß die ausführende Firma beurteilen und gewährleisten.
M
MachsSelbst23.03.26 22:25Üblich mag das sein, fachgerecht ist es nicht.
Dämmung darf nicht durch Kabelbinder zusammengequetscht werden, sonst ist sie schlechter bzw. sinnfrei.
Ähnlich sinnfrei ist es Elektrokabel auf Rohre zu strapsen, die warm werden...
Die Bohrung für Kabel ist eine perfekte Wärmebrücke, da wird der Schimmel seine wahre Freude haben. Von Brandschutz fangen wir da nicht erst an...
Und die Art wie die Blechabdeckung montiert ist, sagt alles über diese Firma aus. Pfuscher, denen würde ich gar nix abnehmen...
Dämmung darf nicht durch Kabelbinder zusammengequetscht werden, sonst ist sie schlechter bzw. sinnfrei.
Ähnlich sinnfrei ist es Elektrokabel auf Rohre zu strapsen, die warm werden...
Die Bohrung für Kabel ist eine perfekte Wärmebrücke, da wird der Schimmel seine wahre Freude haben. Von Brandschutz fangen wir da nicht erst an...
Und die Art wie die Blechabdeckung montiert ist, sagt alles über diese Firma aus. Pfuscher, denen würde ich gar nix abnehmen...
U
underfree25.03.26 11:10An dieser Stelle arbeiten 2 Firmen mehr oder weniger parallel, die Sanitärfirma hat die Bohrungen durch die Wand inkl. der Rohre gemacht, der Elektriker ein paar Tage später die Kabel. Die Sanitärfirma hat gestern die Blechabdeckung, nachdem der Elektriker seine Sachen daran gemacht hat, komplett angeschraubt und mit Silikon zur Hauswand befestigt.
Die Kabel wurden mittlerweile auf Wunsch (und sicher auch Mehrkosten für uns) per Kabelkanal an die Außenwand gebracht.
Die Bohrungen durch die Hochlochziegel und das Wärmedämmverbundsystem wurden anscheinend nur mit Bauschaum zugemacht. Nach unseren Kenntnissen ist das so auf lange Zeit gesehen nicht fachmännisch und wir sind echt nicht zufrieden.

Die Kabel wurden mittlerweile auf Wunsch (und sicher auch Mehrkosten für uns) per Kabelkanal an die Außenwand gebracht.
Die Bohrungen durch die Hochlochziegel und das Wärmedämmverbundsystem wurden anscheinend nur mit Bauschaum zugemacht. Nach unseren Kenntnissen ist das so auf lange Zeit gesehen nicht fachmännisch und wir sind echt nicht zufrieden.
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