Hallo in die Runde,
meine Frau und ich planen den Bau eines freistehenden Einfamilienhaus (160qm ohne Keller) mit Garage in NRW.
In dem Zuge haben wir uns schon mehr oder weniger für einen Bauträger entschieden, der das Haus "fast" schlüsselfertig erstellen soll.
Eine erste Kostenplanung gab es auch schon. Dabei wurden nicht nur die Kosten für den Bauträger ermittelt, sondern auch Placeholder (Garten, Pflaster, Anschlusskosten, Gebühren, ...) für alles sonstige was dazu gehört berücksichtigt.
Ich habe damit im Vorfeld ganz grob schon mal einige Banken/Finanzdienstleister abgeklappert.
Da waren die Vorzeichen bzgl. Machbarkeit erstmal ganz gut - trotzdem würde ich mich über eure Meinungen zu der Situation freuen.
Dass wir bauen steht fest, es geht eher darum wie groß bzw. wie gesund das Projekt aussehen soll.
Erstmal zu uns:
Er: 30 Jahre alt, Angestellter (IG M+E), 35h/Woche (vor Corona waren es noch 40...)
Sie: 30 Jahre alt, in Elternzeit (sonst auch Angestellte in der IG M+E), nach der einjährigen Elternzeit geht es zurück in Lohn & Brot mit 25h/Woche
Kind1: 5 Monate alt, macht nix außer Arbeit und natürlich den Papa stolz wie Oskar!
Kind2: Noch nicht existent, aber Gedanken gehen in die Richtung (in 2-3 Jahren vll., auf jeden Fall nach dem Projekt Hausbau).
Unser Einkommen
Er: 3000€ netto (ohne Urlaubs/-Weihnachstgeld und Gewinnbeteiligung), Tendenz steigend nach eigenen Einschätzung, will ich hier aber nicht verkalkulieren
Sie: 1800€ Elterngeld, danach auch 1800€ netto bei 25h/Woche (sehr konservativ gerechnet, ebenfalls ohne Sonderzahlungen)
Sonstiges: 200€ Kindergeld
Insgesamt also 5000€ p.m.
Unser Eigenkapital:
650qm Grundstück (nicht erschlossen, aber in einem Wohngebiet und nicht jenseits der Zivilisation, Bodenrichtwert 185€/m²)
Davon abgesehen noch ca. 50.000€ auf dem Tagesgeld
Aktuelle Wohnkosten:
500€ Kaltmiete
65€ Strom
85€ Gas
40€ Internet
80€ sonstiges über die NKA (Müll, Schornsteinfeger, Versicherungen, Abgaben, ...)
Mobilitätskosten für 2 Autos (jeweils Bar gekauft, sollten noch 5 Jahre locker ausreichen):
150€ Benzin/Diesel
100€ Versicherungen
150€ Wartung/Service/TÜV/Kleinigkeiten/Rücklage
25€ Steuern
Lebenshaltungskosten:
600€ für Lebensmittel, Drogerie und sonstige kleinere Besorgungen
100€ Versicherungen
80€ Mobiltelefone
250€ diverse Anschaffungen (persönlicher Learning Point: irgendwas fehlt immer, gerade wenn man Nachwuchs hat)
200€ Hobby
200€ Urlaub
200€ Restaurant und/oder schaskern gehen
100€ Klamotten
Sparen:
Das ist etwas tricky, da sich die Einkommenssituation durch Job --> Mutterschutz --> und jetzt Elternzeit der Dame immer etwas verändert hat.
Vorher war es in 90% der Monate problemlos möglich mindestens 2.500€ pro Monat an die Seite zu legen (wenn es die Sonderzahlungen gab natürlich auch mal mehr!).
Dazu ein kurzer Exkurs:
Wir haben in unseren 3 1/2 bzw. 4 Jahren im festen Berufsleben ca. 85T€ gespart (Die Differenz zum o.g. Eigenkapital stammt aus dem Grundstückskauf)
Die Dame hat noch 20T€ KFW Studienkredit getilgt.
Wir haben eine Hochzeit mit 15T€ Eigenanteil gefeiert.
Wir haben zwei Autos für insgesamt 13T€ Cash gekauft (klingt wenig für zwei Autos, sind aber beide Baujahr 2015 und tiptop in Schuss. Einmal gabs nen special Familiy Rabatt :-))
Das soll nur zeigen, dass wir durchaus versuchen gut was an die Ecke zu legen, was sich nicht unbedingt im aktuellen Eigenkapital widerspiegelt.
Bestehende Kredite:
ca. 10T€ BaföG, die melden sich wohl dieses Jahr, aktuell tendiere ich zur Rückzahlungsvariante über die nächsten 1000 Jahre, da wir das Eigenkapital besser nutzen können.
Sonst nichts
Die Summen von Einnahmen uns Ausgaben:
5.000€ auf der Habenseite
abzgl. 2.925€ Ausgaben, sagen wir besser 3.000 (ist insgesamt sehr großzügig)
bleiben also erstmal 2.000€ übrig (ohne die wegfallende Kaltmiete i.H.v. 500€)
Jetzt zu unserem Vorhaben:
Grundstück 650qm (bereits vorhanden, Bodenrichtwert liegt bei 185€/m²)
Neubau Einfamilienhaus als Stadtvilla mit Garage ohne Keller
Insgesamt ca. 160qm Wohnfläche nach KFW 55 Standard (ggf. KFW40)
Kosten für den Spaß:
Kosten rund um das Grundstück (Erschließung, Zuwegung, bißchen Garten, ...): 35.000€
Baukosten: 450.000€
Küche und Möbel: 30.000€
Also insgesamt 515.000€
-30.000€ Möbel und Küche (wird aus dem vorhandenem Eigenkapital bezahlt).
Finanzierungsbedarf 485.000€
Favorisierte Finanzierungsvariante:
KFW 153 bzw. diesen neuen Kram ab 01.07.2021 Darlehen mit entsprechendem Tilgungszuschuss (das hat natürlich erstmal keinen Impact auf die Rate)
Rest über Annuitätendarlehen 15 oder 20 Jahre mit 2,5% - 3% Tilgung
Mit der Kombi landet man so ca. bei 1.800€ Annuität.
Wow, ist ein ganz schon langer Text geworden.
Schreibt sich erstmal noch recht Konsistent runter (in meinem jugendlichen Leichtsinn).
Ich freue mich schon auf eure Kommentare und Anmerkungen.
Ein Punkt noch:
Ich bin für jegliche Kritik und Punkte offen, aber bitte denkt dran "Der Ton macht die Musik" ;-)
Danke euch im Voraus und noch ein schönes Wochenende!
meine Frau und ich planen den Bau eines freistehenden Einfamilienhaus (160qm ohne Keller) mit Garage in NRW.
In dem Zuge haben wir uns schon mehr oder weniger für einen Bauträger entschieden, der das Haus "fast" schlüsselfertig erstellen soll.
Eine erste Kostenplanung gab es auch schon. Dabei wurden nicht nur die Kosten für den Bauträger ermittelt, sondern auch Placeholder (Garten, Pflaster, Anschlusskosten, Gebühren, ...) für alles sonstige was dazu gehört berücksichtigt.
Ich habe damit im Vorfeld ganz grob schon mal einige Banken/Finanzdienstleister abgeklappert.
Da waren die Vorzeichen bzgl. Machbarkeit erstmal ganz gut - trotzdem würde ich mich über eure Meinungen zu der Situation freuen.
Dass wir bauen steht fest, es geht eher darum wie groß bzw. wie gesund das Projekt aussehen soll.
Erstmal zu uns:
Er: 30 Jahre alt, Angestellter (IG M+E), 35h/Woche (vor Corona waren es noch 40...)
Sie: 30 Jahre alt, in Elternzeit (sonst auch Angestellte in der IG M+E), nach der einjährigen Elternzeit geht es zurück in Lohn & Brot mit 25h/Woche
Kind1: 5 Monate alt, macht nix außer Arbeit und natürlich den Papa stolz wie Oskar!
Kind2: Noch nicht existent, aber Gedanken gehen in die Richtung (in 2-3 Jahren vll., auf jeden Fall nach dem Projekt Hausbau).
Unser Einkommen
Er: 3000€ netto (ohne Urlaubs/-Weihnachstgeld und Gewinnbeteiligung), Tendenz steigend nach eigenen Einschätzung, will ich hier aber nicht verkalkulieren
Sie: 1800€ Elterngeld, danach auch 1800€ netto bei 25h/Woche (sehr konservativ gerechnet, ebenfalls ohne Sonderzahlungen)
Sonstiges: 200€ Kindergeld
Insgesamt also 5000€ p.m.
Unser Eigenkapital:
650qm Grundstück (nicht erschlossen, aber in einem Wohngebiet und nicht jenseits der Zivilisation, Bodenrichtwert 185€/m²)
Davon abgesehen noch ca. 50.000€ auf dem Tagesgeld
Aktuelle Wohnkosten:
500€ Kaltmiete
65€ Strom
85€ Gas
40€ Internet
80€ sonstiges über die NKA (Müll, Schornsteinfeger, Versicherungen, Abgaben, ...)
Mobilitätskosten für 2 Autos (jeweils Bar gekauft, sollten noch 5 Jahre locker ausreichen):
150€ Benzin/Diesel
100€ Versicherungen
150€ Wartung/Service/TÜV/Kleinigkeiten/Rücklage
25€ Steuern
Lebenshaltungskosten:
600€ für Lebensmittel, Drogerie und sonstige kleinere Besorgungen
100€ Versicherungen
80€ Mobiltelefone
250€ diverse Anschaffungen (persönlicher Learning Point: irgendwas fehlt immer, gerade wenn man Nachwuchs hat)
200€ Hobby
200€ Urlaub
200€ Restaurant und/oder schaskern gehen
100€ Klamotten
Sparen:
Das ist etwas tricky, da sich die Einkommenssituation durch Job --> Mutterschutz --> und jetzt Elternzeit der Dame immer etwas verändert hat.
Vorher war es in 90% der Monate problemlos möglich mindestens 2.500€ pro Monat an die Seite zu legen (wenn es die Sonderzahlungen gab natürlich auch mal mehr!).
Dazu ein kurzer Exkurs:
Wir haben in unseren 3 1/2 bzw. 4 Jahren im festen Berufsleben ca. 85T€ gespart (Die Differenz zum o.g. Eigenkapital stammt aus dem Grundstückskauf)
Die Dame hat noch 20T€ KFW Studienkredit getilgt.
Wir haben eine Hochzeit mit 15T€ Eigenanteil gefeiert.
Wir haben zwei Autos für insgesamt 13T€ Cash gekauft (klingt wenig für zwei Autos, sind aber beide Baujahr 2015 und tiptop in Schuss. Einmal gabs nen special Familiy Rabatt :-))
Das soll nur zeigen, dass wir durchaus versuchen gut was an die Ecke zu legen, was sich nicht unbedingt im aktuellen Eigenkapital widerspiegelt.
Bestehende Kredite:
ca. 10T€ BaföG, die melden sich wohl dieses Jahr, aktuell tendiere ich zur Rückzahlungsvariante über die nächsten 1000 Jahre, da wir das Eigenkapital besser nutzen können.
Sonst nichts
Die Summen von Einnahmen uns Ausgaben:
5.000€ auf der Habenseite
abzgl. 2.925€ Ausgaben, sagen wir besser 3.000 (ist insgesamt sehr großzügig)
bleiben also erstmal 2.000€ übrig (ohne die wegfallende Kaltmiete i.H.v. 500€)
Jetzt zu unserem Vorhaben:
Grundstück 650qm (bereits vorhanden, Bodenrichtwert liegt bei 185€/m²)
Neubau Einfamilienhaus als Stadtvilla mit Garage ohne Keller
Insgesamt ca. 160qm Wohnfläche nach KFW 55 Standard (ggf. KFW40)
Kosten für den Spaß:
Kosten rund um das Grundstück (Erschließung, Zuwegung, bißchen Garten, ...): 35.000€
Baukosten: 450.000€
Küche und Möbel: 30.000€
Also insgesamt 515.000€
-30.000€ Möbel und Küche (wird aus dem vorhandenem Eigenkapital bezahlt).
Finanzierungsbedarf 485.000€
Favorisierte Finanzierungsvariante:
KFW 153 bzw. diesen neuen Kram ab 01.07.2021 Darlehen mit entsprechendem Tilgungszuschuss (das hat natürlich erstmal keinen Impact auf die Rate)
Rest über Annuitätendarlehen 15 oder 20 Jahre mit 2,5% - 3% Tilgung
Mit der Kombi landet man so ca. bei 1.800€ Annuität.
Wow, ist ein ganz schon langer Text geworden.
Schreibt sich erstmal noch recht Konsistent runter (in meinem jugendlichen Leichtsinn).
Ich freue mich schon auf eure Kommentare und Anmerkungen.
Ein Punkt noch:
Ich bin für jegliche Kritik und Punkte offen, aber bitte denkt dran "Der Ton macht die Musik" ;-)
Danke euch im Voraus und noch ein schönes Wochenende!
J
Juicy199014.02.21 10:05Tolentino schrieb:
Übrigens, wenn der auf eurem Grundstück baut, nennt der sich nicht Bauträger sondern GU oder GÜDanke dir ;-) Da muss mein wording noch dezidierter werden - wieder was gelernt!Joedreck schrieb:
Kommen die Nebenkosten höher, kannst du immer noch die Garage später aufbauen lassen oder das erstellte Fundament für ein Carport nutzen.
Und etwas Bares habt ihr ja auch noch als Puffer liegen.
Und insgesamt gilt das Grundstück natürlich auch noch als Eigenkapital.
Die Elternzeit könnte doof wirken bei den Banken zeigt hier die Erfahrung aus dem Forum.Die Garage ist musthave weil im Übergang zum Haus die Technik untergerbacht wird.Richtig ca. 20k€ habe ich erstmal noch als Puffer bzw. Notgroschen nicht eingeplant.
Bin mal gespannt, wie das mit der Elternzeit gesehen wird.
icandoit schrieb:
Klar wer 3000 pro Monat Fixkosten hat ist ein guter Sparer.Nanana, jetzt aber mal nicht zynisch werden.Erstmal habe ich meiner P&L von oben sehr großzügig div. Kostenpositionen veranschlagt - besser so als andersrum.
Da sollte noch etwas mehr Liquidität hängen bleiben. Außerdem solltest du mal recherchieren, wie man Fixkosten definiert.
Einige hundert Euro sind alles andere als fix. Gibt es mal knappe Monate bzw. auch mal ein knappes Jahr, verzichten wir selbstverständlich auf Urlaub, neues Tackle für mein Angelhobby oder teure Restaurantbesuche. Ich will in der Ausgabensituation einen Lebensstil abbilden, der über einen längeren Zeitraum realistisch ist. Ich glaube (fast) niemand will für die eigene Immobilie jahrelang in Askese leben.
Joedreck schrieb:
Das eine schließt das andere nicht aus.Sehe ich auch so, bleibt ja trotzdem erstmal noch was hängen.Das zeigt in meinen Augen auch der Eigenkapital Aufbau in einem relativ kurzen Zeitraum, in dem auch noch einige one-offs zu stemmen waren.
Wie immer gilt: Danke an alle für das Feedback!
H
HilfeHilfe14.02.21 12:00Juicy1990 schrieb:
Danke dir ;-) Da muss mein wording noch dezidierter werden - wieder was gelernt!
Die Garage ist musthave weil im Übergang zum Haus die Technik untergerbacht wird.
Richtig ca. 20k€ habe ich erstmal noch als Puffer bzw. Notgroschen nicht eingeplant.
Bin mal gespannt, wie das mit der Elternzeit gesehen wird.
Nanana, jetzt aber mal nicht zynisch werden.
Erstmal habe ich meiner P&L von oben sehr großzügig div. Kostenpositionen veranschlagt - besser so als andersrum.
Da sollte noch etwas mehr Liquidität hängen bleiben. Außerdem solltest du mal recherchieren, wie man Fixkosten definiert.
Einige hundert Euro sind alles andere als fix. Gibt es mal knappe Monate bzw. auch mal ein knappes Jahr, verzichten wir selbstverständlich auf Urlaub, neues Tackle für mein Angelhobby oder teure Restaurantbesuche. Ich will in der Ausgabensituation einen Lebensstil abbilden, der über einen längeren Zeitraum realistisch ist. Ich glaube (fast) niemand will für die eigene Immobilie jahrelang in Askese leben.
Sehe ich auch so, bleibt ja trotzdem erstmal noch was hängen.
Das zeigt in meinen Augen auch der Eigenkapital Aufbau in einem relativ kurzen Zeitraum, in dem auch noch einige one-offs zu stemmen waren.
Wie immer gilt: Danke an alle für das Feedback!ah P/L 🙂 ein Buchhalter.
Sehr gut
Bei euren Ausgaben und Einnahmen würde ich einen Strich drunter machen, das sieht für mich solide aus. Habt ihr für euch klar, welche Kita-Beiträge anfallen? Das wird zumindest bei uns erschreckend viel bei unserem Einkommen.
Was ich noch nicht so genau durchdrungen habe, ist eure Kostenseite aus dem Bauvorhaben.
Grundstück komplett erschlossen, bedeutet dass ihr alle Versorgungsleitungen und eine Straße zu eurem Grundstück abgehen müssen? Dafür würde ich die kompletten 30k einplanen. Eure Aufstellung, wo Erschließung Nebenkosten und Garten da in den 30k drin sind, halte ich für sehr viel zu optimistisch!
Dann fehlt mir allerdings die differenzierte Aufstellung der Nebenkosten. Bei uns sind darin die Hausanschlüsse, Erdarbeiten, Vermessung, Energieberater, Pflasterarbeiten für Einfahrt und Tereasse, Carport und die Basics für den Garten und wir kommen hoffentlich mit den 50k hin, die wir da eingeplant hatten. Wird allerdings jetzt schon absehbar eng. Diesen Posten habe ich bislang bei euch nicht dediziert ausgewiesen gesehen?
Dann braucht mach noch einen Puffer. Meine Empfehlung 10% vom Hauspreis für Aufmusterungen und unvorhergesehenes, wie zum Beispiel höhere Deponiekosten etc.
Je nachdem, was in den 450k für das Haus drin ist, kann das gut aussehen, kann aber auch sehr eng werden.
Was ich noch nicht so genau durchdrungen habe, ist eure Kostenseite aus dem Bauvorhaben.
Grundstück komplett erschlossen, bedeutet dass ihr alle Versorgungsleitungen und eine Straße zu eurem Grundstück abgehen müssen? Dafür würde ich die kompletten 30k einplanen. Eure Aufstellung, wo Erschließung Nebenkosten und Garten da in den 30k drin sind, halte ich für sehr viel zu optimistisch!
Dann fehlt mir allerdings die differenzierte Aufstellung der Nebenkosten. Bei uns sind darin die Hausanschlüsse, Erdarbeiten, Vermessung, Energieberater, Pflasterarbeiten für Einfahrt und Tereasse, Carport und die Basics für den Garten und wir kommen hoffentlich mit den 50k hin, die wir da eingeplant hatten. Wird allerdings jetzt schon absehbar eng. Diesen Posten habe ich bislang bei euch nicht dediziert ausgewiesen gesehen?
Dann braucht mach noch einen Puffer. Meine Empfehlung 10% vom Hauspreis für Aufmusterungen und unvorhergesehenes, wie zum Beispiel höhere Deponiekosten etc.
Je nachdem, was in den 450k für das Haus drin ist, kann das gut aussehen, kann aber auch sehr eng werden.
Ich finde 30k für Küche und Möbel EXTREM wenig.
Küche im Neubau kommt selten unter 15k. Dann hat man aber einen günstigen Hersteller mit normaler Pressspanarbeitsplatte und einfachste Geräte. Bisschen Stein und ein besseres Kochfeld und du bist bei 20k.
Bleiben also noch 10-15k für Möbel, Lampen, Teppiche, Vorhänge, Lampen, Dekoration,...
Das hört sich ganz nett an, schreibt man sich eine Liste mit den benötigen Dingen und recherchiert die Preise, wird man bei der Summenbildung feststellen, dass man weit darüber liegt. Außer es kommt alles von Pogo und Ikea
Kein hate, nur ein gut gemeinter Tipp, den wir selbst erfahren haben
Küche im Neubau kommt selten unter 15k. Dann hat man aber einen günstigen Hersteller mit normaler Pressspanarbeitsplatte und einfachste Geräte. Bisschen Stein und ein besseres Kochfeld und du bist bei 20k.
Bleiben also noch 10-15k für Möbel, Lampen, Teppiche, Vorhänge, Lampen, Dekoration,...
Das hört sich ganz nett an, schreibt man sich eine Liste mit den benötigen Dingen und recherchiert die Preise, wird man bei der Summenbildung feststellen, dass man weit darüber liegt. Außer es kommt alles von Pogo und Ikea
Kein hate, nur ein gut gemeinter Tipp, den wir selbst erfahren haben
J
Juicy199014.02.21 13:04OWLer schrieb:
Bei euren Ausgaben und Einnahmen würde ich einen Strich drunter machen, das sieht für mich solide aus. Habt ihr für euch klar, welche Kita-Beiträge anfallen? Das wird zumindest bei uns erschreckend viel bei unserem Einkommen.
Was ich noch nicht so genau durchdrungen habe, ist eure Kostenseite aus dem Bauvorhaben.
Grundstück komplett erschlossen, bedeutet dass ihr alle Versorgungsleitungen und eine Straße zu eurem Grundstück abgehen müssen? Dafür würde ich die kompletten 30k einplanen. Eure Aufstellung, wo Erschließung Nebenkosten und Garten da in den 30k drin sind, halte ich für sehr viel zu optimistisch!
Dann fehlt mir allerdings die differenzierte Aufstellung der Nebenkosten. Bei uns sind darin die Hausanschlüsse, Erdarbeiten, Vermessung, Energieberater, Pflasterarbeiten für Einfahrt und Tereasse, Carport und die Basics für den Garten und wir kommen hoffentlich mit den 50k hin, die wir da eingeplant hatten. Wird allerdings jetzt schon absehbar eng. Diesen Posten habe ich bislang bei euch nicht dediziert ausgewiesen gesehen?
Dann braucht mach noch einen Puffer. Meine Empfehlung 10% vom Hauspreis für Aufmusterungen und unvorhergesehenes, wie zum Beispiel höhere Deponiekosten etc.
Je nachdem, was in den 450k für das Haus drin ist, kann das gut aussehen, kann aber auch sehr eng werden.Bzgl. der Nebenkosten muss ich wohl nochmal nachsitzen.
In dem Zusammenhang vielleicht noch 1-2 Wörter zum Grundstück. Das liegt eine Reihe zurück, also nicht direkt an der Straße. Daher sind ca. 15-20m mit Pflaster zu überbrücken. Entsprechend auch ein etwas längerer Anschluss für Kanal etc.. Was in der ersten groben Schätzung drin ist (GU kennt auch die Lage vom Grundstück) waren Kanalanschluss, Stromanschluss, Telefonanschluss, Erdarbeiten, Pflaster für die Einfahrt, Pflaster für kleine Terrassenecke, kleiner Sockelbetrag für den Garten (bzgl. Garten laufen wir wohl short bei dem was ich schon gelesen habe) und ein paar kleinere Positionen --> In Summe ca. 35k€.
Garage taucht bspw. an anderer Stelle auf.
Über den Puffer habe ich auch schon nachgedacht, insbesondere wie man damit umgehen soll (bspw. 5% direkt mitfinanzieren obwohl man die Verwendung noch nicht kennt oder so)...
Wir müssen dem GU jetzt noch 1-2 Details mitteilen und dann wird nochmal neu gerechnet mit mehr Details. Vermutlich schreib ich dann mal ein Update hier in den Post sobald das passiert ist.
Dann kann ich das auch nochmal insgesamt etwas breiter auffächern.
ivenh0 schrieb:
Ich finde 30k für Küche und Möbel EXTREM wenig.
Küche im Neubau kommt selten unter 15k. Dann hat man aber einen günstigen Hersteller mit normaler Pressspanarbeitsplatte und einfachste Geräte. Bisschen Stein und ein besseres Kochfeld und du bist bei 20k.
Bleiben also noch 10-15k für Möbel, Lampen, Teppiche, Vorhänge, Lampen, Dekoration,...
Das hört sich ganz nett an, schreibt man sich eine Liste mit den benötigen Dingen und recherchiert die Preise, wird man bei der Summenbildung feststellen, dass man weit darüber liegt. Außer es kommt alles von Pogo und Ikea
Kein hate, nur ein gut gemeinter Tipp, den wir selbst erfahren habenAlso erstmal empfinde ich das absolut nicht als hate ;-) Das ist gut begründet und spiegelt eure Erfahrungen wieder - also Danke für den Input, genau dafür bin ich hier!
Bzgl. Küche haben wir ne ganz gute Connection. Sowohl zum Produzenten der Küchenmöbel als auch zu einem namhaften Weißwarenhersteller.
Über den Produzenten der Küchenmöbel können wir auch direkt sowas wie Badmöbel, Garderobe, Schränke und Kommoden beziehen.
Den Hinweis mit der "sonstigen" Einrichtung nehme ich gerne mit. Ich glaube gerade der vermeintliche Kleinkram, also Vorhänge, Deko, hier und da ein Teppich etc. verschlingt wirklich mehr als man denkt. Auch wenn wir im Moment erstmal sagen: Rudimentär einrichten, aus der Wohnung möglichst viel mitbringen und der Rest kommt nach und nach.
Hier und da ein Vorhang ist ja dann doch ganz nett 😉
Wie immer, danke euch!
K
knalltüte14.02.21 14:06Juicy1990 schrieb:
... Ich glaube gerade der vermeintliche Kleinkram, also Vorhänge, Deko, hier und da ein Teppich etc. verschlingt wirklich mehr als man denkt. Auch wenn wir im Moment erstmal sagen: Rudimentär einrichten, aus der Wohnung möglichst viel mitbringen und der Rest kommt nach und nach.
Hier und da ein Vorhang ist ja dann doch ganz nett 😉
Wie immer, danke euch!Ich halte das für äusserst solide finanziert! Ich glaube das ist hier ja auch der allgemeine Tenor.Fenster 500, Raffstore 700, Vorhänge 2000 habe ich mal vor einiger Zeit im Bekanntenkreis gehört.
Durchschnittsküchenpreis liegt in DE bei 12K, hier im Forum gefühlt bei 22K :p
Und gute Möbel bei ebay Kleinanzeigen zu shoppen ist keine Schande ...
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