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ᐅ Grundriss Einfamilienhaus (157 qm) am Hang mit Keller

Erstellt am: 10.05.26 23:43
W
WBR
Hallo liebe Foristinnen und Foristen,

Nach einiger Zeit passiven Mitlesens ist es nun bei uns so weit: Unser erster Beitrag.
Wir sind eine 4-köpfige Familie, die nach 20 Jahren im Schwabenländle zurück in die Heimat an den bayrischen Untermain zieht. Wir haben dort ein sehr schön am Hang über dem Maintal gelegenes Grundstück gekauft. Darauf würden wir jetzt gerne unser neues Zuhause bauen.

Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: 600 qm
Hang: Ja, ca. 12 % von West nach Ost ansteigend, siehe Höhenplan als pdf
Grundflächenzahl: 0,4
Anzahl Stellplatz: 2
Geschossigkeit: 3 Vollgeschosse (inkl Keller)
Dachform: alle Dachformen zulässig
Ausrichtung: siehe Plan
Anforderungen der Bauherren

Stilrichtung:
Keller, Geschosse: Keller +  2 Vollgeschosse
Anzahl der Personen, Alter: 2 Erwachsene (40), 2 Kinder (10, 7)
Raumbedarf im EG, OG: ca. 135 qm
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? Home Office im Keller, sowohl privat, als auch dienstlich
Schlafgäste pro Jahr: ca. 10 Übernachtungen/Jahr, im Schnitt 3-4 Personen
offene oder geschlossene Architektur: offen
Küche: U-Form
Anzahl Essplätze: 4 - 6
Kamin: Ja (Komfort + Notfall-Heizung)
Garage, Carport: Carport +1 weiterer Stellplatz
Garten: teilweise Nutzgarten. Vermutlich in Terrassenform
weitere Vorgaben: Möglichkeit, OG später als separate Wohneinheit abtrennen zu können)

Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: von uns + Planer des Hausbauunternehmens (lokaler Anbieter individuelle Holzständerbauweise)
Was gefällt besonders? Warum?
Alles untergebracht, was wir wollten. Aus unserer Sicht gute Ausnutzung der Gebäudeaußenmaße. Möglichkeit der Abtrennung des OG (oder UG) als separate Wohneinheit bzw. Einliegerwohnung, falls irgendwann benötigt.
Was gefällt nicht? Warum?
Übergang von Eingangsbereich in Küche/Wohn-/Essbereich ist verschachtelt und keine Abtrennung. Hier sind wir noch am Grübeln, ob/wie wir eine Abtrennung einbauen. Sind für Ideen offen.

Preisschätzung laut Architekt/Planer: 680.000 € inkl. Baunebenkosten
- Haus: 280 k€
- Keller + Erdarbeiten 150 k€
- Heizung & Sanitär: 65 k€
- Elektro 20 k€
- Boden- und Wandbeläge 40 k€
- Außenanlagen 60 k€
- Lüftungsanlage 15 k€
- PV: 15 k€
- Carport 15 k€
- Nebenkosten 20 k€

Folgendes übernehmen wir in Eigenleistung: Dach decken, Montage Photovoltaikanlage & Speicher, Beplankung Wände & Decken, Spachteln, Malervlies & Streichen, Böden verlegen (außer Bad)
Favorisierte Heiztechnik:
Luft-Wasser-Wärmepumpe + Fußbodenheizung

Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten: zur Not auf den Kamin/Ofen, wenn es hart auf hart kommt
-könnt Ihr nicht verzichten:

Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist?
Ursprünglich hatten wir mit gegenläufiger Podesttreppe an der langen Hausseite geplant (für diesen Entwurf stand das Haus „Bruckberg“ von Regnauer Pate, was uns optisch und vom Stil weiterhin gut gefällt). Dann ist in unseren Planungen die spätere Abtrennbarkeit des OG als separate Wohneinheit mehr in den Fokus gerückt, wodurch wir die Podesttreppe durch
eine viertelgewendelte Treppe neben der Eingangstür ersetzt und den westlichen Gebäudeteil entsprechend angepasst haben.
Wir freuen uns über Anregungen, konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge!
Wenn ihr mehr Input braucht, liefern wir den gerne!

Liebe Grüße,
WBR




M
Medium
12.05.26 23:03
WBR schrieb:
Ganz glücklich sind wir mit dem Grundriss ja auch noch nicht.

WBR schrieb:
Die Option zu haben,

WBR schrieb:
Ist am Ende eine Abwägungssache.

Um es zum Abschluss zu bringen:
Die Optionen machen das Haus so, wie es ist, schlecht bewohnbar, unzufrieden und unglücklich. 
W
WBR
13.05.26 00:52
@Noxmortana:
Du fasst die Pain Points, über die wir auch schon gestolpert sind, ziemlich gut zusammen (und hast noch den ein oder anderen zusätzlichen gefunden)

Noxmortana schrieb:
Im OG: 
Ihr habt den Flurbereich minimiert, klar, gut für die Schlafebene - aber sollte es mal eine eigenständige Wohnung sein, bräuchte es doch einen vernünftigen Eingangsbereich mir Gaderobe etc. ...
Jedes Schlafzimmer hat eine Schranknische, das macht die Räume vielleicht weniger flexibel (weil man kaum anders möblieren kann, als die Nischen mit Schrank zu füllen - erinnert mich ein bisschen an die nordamerikanischen Einbauschränke) => stört vielleicht schon eure Kinder in den nächsten Jahren, macht für mich auf jeden Fall eine Abtrennung als eigene Wohnung schwierig. Auch die Raumaufteilung macht eine Nutzung als 2-Zimmerwohnung für mich nicht einfach: entweder man hat eine relativ große Küche mit Essbereich, ein relativ großes Wohnzimmer (jeweils im Bezug auf die mögliche Bewohnerzahl) und nur 1 Schlafzimmer, oder man quetscht Kochen/Essen/Wohnen in 1 Raum, um 2 Schlafzimmer zu bekommen - wer wäre denn die Zielgruppe, die diese Wohneinheit mieten soll???
Das Bad hat eigentlich viele m²,wirkt aber nicht großzügig auf mich, besonders der nicht mal türbreite Durchgang zum Klo; außerdem erscheint mir die eingezeichnete Badewanne recht klein (Maße?), wenn sie aber bisserl größer wird, könnte auch der Zugang zur Dusche eng werden

Für die Nutzung als abgetrennte Wohneinheit hatten wir in erster Linie an Vermietung an Urlauber ("AirBnB") gedacht. Damit wäre auch der Fall "Kinder kommen mit Familie zu Besuch" abgedeckt (mir ist aber bewusst, dass das dann einer gewissen Vorausplanung bedarf)
Als zweites (vorübergehendes) Szenario hatten wir dann noch an "Kind zieht mit Partner ein". Das wäre dann vermutlich zeitlich eher vor dem vorgenannten der Fall.

Bezüglich Bad:
Ja, es wirkt beim Betrachten des Grundrisses recht eng. Die von dir angesprochenen Durchgänge zu Toilette und Dusche sind jeweils 80 cm breit. Die Tür zum Klo in unserer aktuellen Mietwohnung hat 70. Wir hatten daher 80cm eigentlich als ausreichend empfunden (Haben uns das Ganze mal vom Sanitärausstatter visualisieren lassen und fanden es nicht so verkehrt)

Noxmortana schrieb:
Den Eingangsbereich, der mit 3 Ecken in die Küche mündet, finde ich auch nicht sehr attraktiv, ich würde da eine Abtrennung der Diele vorziehen, also dass man quasi einen Garderoben-und-Eingangsraum hat - aber so richtig gut gelöst finde ich es trotzdem nicht, denn: ihr schreibt ja bereits, dass es wahrscheinlich nur der Gästeeingang wird, ihr im Alltag eher über den Keller kommt, ist dafür dann wirklich so viel Raum nötig?
In eurer visualisierten Küchenplanung finde ich die Arbeitsfläche knapp bemessen (direkt in Ecken arbeitet man ja meist nicht, sondern eher auf graden Stücken Arbeitsplatte), das würde sich natürlich ändern, wenn ihr die Nische wie angedacht noch verbreitert, aber dann habt ihr mit dem Wunsch nach erhöhtem Geschirrspüler trotzdem keinen einzigen Hochschrank als Stauraum in der Küche... Die Speis dagegen ist schön geräumig, in der Skizze aber nur mit einer Hand voll Regale ausgestattet - wie soll die denn eigentluch genutzt werden??? Insgesamt finde ich die Küche nicht rund,  aber das ist natürlich auch immer dem individuellen Nutzungsverhalten geschuldet... ohne die genauen Raummaße zu kennen: ich würde mal überlegen, die Halbinsel länger zu machen, auf das Küchenzeileneck eurer Nische zu verzichten, stattdessen da eine normale Tür zur Speis, und die restliche Wand mit Hochschränken (Kühlschrank, Spülmaschine, ggf. doch wieder Backofen...) zu planen, das würde mehr gerade Arbeitsplattenfläche und etwas mehr Stauraum generieren...

Bezüglich der "3 Ecken bis zur Küche": Da hast du vollkommen Recht, das gefällt uns auch nicht besonders gut (wie im Eingangspost auch schon erwähnt)
Auch der Weg vom Eingang im Keller "durch die Küche" ist nicht optimal, korrekt.

Mit der Küche (mit der vergrößerten Nische + in der Tat auch um 25 cm verlängerter Halbinsel, ist im aktuellen Entwurf noch nicht drin) sind wir insgesamt eigentlich ziemlich zufrieden. Die Speis ist groß, das ist richtig, evtl könnte man die in der Tiefe reduzieren. Rein sollen da Gefrierschrank, Vorräte, Küchenutensilien, die man nicht jede Woche braucht und die in der Küche keinen Platz wegnehmen sollen (z.B. große Tortenhauben, Raclette,...)

Noxmortana schrieb:
Im Keller:
Ich hab "dienstliche" Nutzung so verstanden, dass Kunden da hin kommen => dann finde ich das Klo im Wäscheraum unpassend.
Waschmaschine und Wäscheschacht sind im HWR eingezeichnet, der Wäscheständer (oder soll das was ganz anderes sein???) aber im Technikraum, das ist doch auf Dauer zu umständlich?!
Der Eingangsbereich im Keller, den ihr eigentlich als "meistgenutzt" erwartet, ist recht schmal, ohne Gaderobe => alle laufen mit nassen Jacken/schmutzigen Schuhen die Treppe rauf, durch die Küche, um in den Garderobenbereich zu kommen und sich umzuziehen???
Ihr überlegt, im Keller ggf. ältere Familienangehörige unterzubringen? Sobald Treppensteigen schwerfällt also völlig isoliert vom restlichen Familienleben? Mit einem Bad ohne Privatsphäre, weil es gleichzeitig euer Waschraum ist? Überspitzt gefragt: Ist die Schwiegermama wirklich so böse?
Und eine Nutzung im Alter, wenn die Kinder ausgezogen sind und das Obergeschoss vermietet wird, bedeutet auch immer Treppen zwischen Schlafbereich und Wohnen/Küche - das geht höchstwahrscheinlich schon eine ganze Weile, aber will man in der Zeit wirklich schon "in den Keller ziehen", oder würde man sich in dieser Lebensphase nicht eher jubilierend in die Kinderzimmer ausbreiten und den Hobbies nachgehen, für die man endlich Zeit hat? Und sich freuen, wenn die Kinder noch häufig an den Wochenenden zu Besuch kommen? Sich fürs Alter verkleinern und dann sogar einen Teil des Wohnhauses an Fremde zu vermieten - macht man das nicht eher erst, wenn es wirklich notwendig ist? Dann könnte die Treppe zum Kellerschlafbereich aber schon zu viel sein...
Würde ich eure genannten Kellernutzungspläne weiterverfolgen, würde ich vorschlagen: Eingangsbereich vergrößern, da ihr es eher als Haupteingang erwartet, und Gaderobe einplanen (Platz vom HWR abzwacken); nur noch ein vernünftiges Gästebad mit Dusche in den ehemaligen HWR, dafür den Technikraum vielleicht etwas vergrößern und dort neben dem Wäscheständer auch die Waschmaschine aufstellen - der Wäscheabwurf fällt der Idee leider zum Opfer!

Kunden kommen da nicht ins Büro.
Es ist vorrangig für die dienstliche Nutzung (Home Office als Angestellter) vorgesehen

Bei den restlichen Punkten hast du vollkommen recht: Es passt nicht so recht.

Noxmortana schrieb:
Aber insgesamt sehe ich eure Anforderungen (zumindest so, wie ich sie verstanden habe) im derzeitigen Grundriss so wenig erfüllt, dass ihr vielleicht die oben genannten Vorschläge bzgl. ganz anderer Grundrisspläne überdenken solltet ...

Der Gedanke reift bei uns auch gerade...

Ganz herzlichen Dank dir Noxmontana, für deinen Input!

hanghaus2023 schrieb:
hanghaus2023

Es ist für heute zu spät, um im Detail zu antworten, aber du hast uns mit deinen Vorschlägen ziemlich den Horizont erweitert! Ganz herzlichen Dank dir dafür.
Ich melde mich morgen wieder.

Medium schrieb:
Um es zum Abschluss zu bringen:
Die Optionen machen das Haus so, wie es ist, schlecht bewohnbar, unzufrieden und unglücklich.

Hart formuliert, aber ich sehe deinen Punkt. Nehmen das mal so mit.

Für heute gute Nacht und viele Grüße,
WBR
W
WBR
14.05.26 11:36
Hallo hanghaus2023,

Wie ich gestern schon geschrieben hatte, finde ich die Möglichkeit, das Ganze auf nur 2 Geschossen unterzubringen, durchaus eine Überlegung wert.
Hatten wir bislang überhaupt nicht in Erwägung gezogen. Allerdings denke ich nicht, dass das mit der von dir genannten Grundfläche ausreichen würde.
Im UG müssten dann 2 Kinderzimmer + Büro rein, alle mit Tageslicht, sprich nach Westen/(Norden). Hauseingang müsste dann auch von Westen her sein. Im hinteren Teil dann Kinderbad und Technik. Das wird sehr eng, oder?
Im OG würde das mit Wohn/Ess/Küche + Eltern+Bad vermutlich passen.

Denkt ihr, dass eine solche Lösung günstiger werden würde als die vorgenannte mit 3 Stockwerken?

Viele Grüße,
Johannes