ᐅ Energiegemeinschaften: Netzkosten sparen & Solarstrom mit Nachbarn teilen
Erstellt am: 13.02.26 10:19
Hallo zusammen,
wer gerade baut oder eine Sanierung mit Photovoltaik plant, rechnet meistens: „Wie viel Eigenverbrauch schaffe ich?“
Ein Thema, das dabei oft übersehen wird, aber die Wirtschaftlichkeit der Anlage massiv verbessert, sind Energiegemeinschaften. Das Prinzip ist besonders für uns Häuslebauer genial: Man verkauft den überschüssigen Strom nicht einfach nur billig ans Netz, sondern teilt ihn in der Nachbarschaft oder im Viertel.
Der größte Hebel für die Haushaltskasse ist dabei der Netzkosten-Bonus:
Weil der Strom regional bleibt und nicht durch die Hochspannungsleitungen quer durchs Land geschickt wird, reduzieren sich die Netzgebühren deutlich.
Das macht den Strom für die Abnehmer günstiger und für den Erzeuger lukrativer.
Besonders spannend für alle, die z.B. das Haus der Eltern oder das Bürogebäude nebenan mitversorgen wollen.
Wir haben dazu einen detaillierten Guide erstellt, der erklärt, wie man Teil einer solchen Gemeinschaft wird und wie man die Ersparnis bei den Netzgebühren maximal nutzt:
???? https://www.energie-und-wohnen.at/post/smart-meter-oesterreich
Mich würde interessieren: Plant jemand von euch bereits fest mit einer Energiegemeinschaft (BEG/EEG) oder nutzt ihr euren Überschuss rein für den Eigenbedarf/Speicher?
Beste Grüße!
wer gerade baut oder eine Sanierung mit Photovoltaik plant, rechnet meistens: „Wie viel Eigenverbrauch schaffe ich?“
Ein Thema, das dabei oft übersehen wird, aber die Wirtschaftlichkeit der Anlage massiv verbessert, sind Energiegemeinschaften. Das Prinzip ist besonders für uns Häuslebauer genial: Man verkauft den überschüssigen Strom nicht einfach nur billig ans Netz, sondern teilt ihn in der Nachbarschaft oder im Viertel.
Der größte Hebel für die Haushaltskasse ist dabei der Netzkosten-Bonus:
Weil der Strom regional bleibt und nicht durch die Hochspannungsleitungen quer durchs Land geschickt wird, reduzieren sich die Netzgebühren deutlich.
Das macht den Strom für die Abnehmer günstiger und für den Erzeuger lukrativer.
Besonders spannend für alle, die z.B. das Haus der Eltern oder das Bürogebäude nebenan mitversorgen wollen.
Wir haben dazu einen detaillierten Guide erstellt, der erklärt, wie man Teil einer solchen Gemeinschaft wird und wie man die Ersparnis bei den Netzgebühren maximal nutzt:
???? https://www.energie-und-wohnen.at/post/smart-meter-oesterreich
Mich würde interessieren: Plant jemand von euch bereits fest mit einer Energiegemeinschaft (BEG/EEG) oder nutzt ihr euren Überschuss rein für den Eigenbedarf/Speicher?
Beste Grüße!
N
nordanney13.02.26 10:30Hast Du auch was für D? Österreicher sind hier fast nicht vertreten.
Und nein, ich habe so etwas weder geplant noch in Betrieb, da m.E. in D noch immer ein großer Aufwand zu betreiben (Mieterstrom) ist und es praktisch nicht gemacht wird.
Und nein, ich habe so etwas weder geplant noch in Betrieb, da m.E. in D noch immer ein großer Aufwand zu betreiben (Mieterstrom) ist und es praktisch nicht gemacht wird.
M
MachsSelbst13.02.26 11:03Ich glaube nicht, dass sowas in Deutschland so einfach zu realisieren ist...
Denn rein technisch gesehen, teilt mein Nachbar seinen Photovoltaik-Strom schon jetzt mit mir. Wenn ich Energie beziehe und er einspeist, dann "fließt" der Strom zu mir und nicht über das 110kV Netz über 5 Trafos dreimal im Kreis und dann erst zu mir.. auch wenn das natürlich eine sehr vereinfachte Darstellung ist, Energie wird nicht primär über den Elektronen (Strom)-Fluss im Leiter übertragen.
Es geht da wohl darum, dass ich den Strom vom Nachbar über Smartmeter günstiger bekomme, als wenn ichs aus dem Netz beziehen würde. Und da glaube ich, wird der Haken in Deutschland liegen, denn die Netzbetreiber bzw. Versorger werden sich kaum die Butter vom Brot nehmen lassen, den Strom erst zu kaufen und dann teurer zu verkaufen.
Denn rein technisch gesehen, teilt mein Nachbar seinen Photovoltaik-Strom schon jetzt mit mir. Wenn ich Energie beziehe und er einspeist, dann "fließt" der Strom zu mir und nicht über das 110kV Netz über 5 Trafos dreimal im Kreis und dann erst zu mir.. auch wenn das natürlich eine sehr vereinfachte Darstellung ist, Energie wird nicht primär über den Elektronen (Strom)-Fluss im Leiter übertragen.
Es geht da wohl darum, dass ich den Strom vom Nachbar über Smartmeter günstiger bekomme, als wenn ichs aus dem Netz beziehen würde. Und da glaube ich, wird der Haken in Deutschland liegen, denn die Netzbetreiber bzw. Versorger werden sich kaum die Butter vom Brot nehmen lassen, den Strom erst zu kaufen und dann teurer zu verkaufen.
Nachbarn haben gleiche Sonnenauf- und Untergangszeiten, machen also auch annähernd gleichzeitig Licht an. Und nur selten sind Rentner, Tagschichtler und Nachtschichtler so heterogen gemischt, daß sich zumindest die Spitzenzeiten von Meiers mit den Niedrigverbrauchszeiten von Müllers ausgleichen würden. Die Stromversorger leben davon, daß der Strom durch ihre Zähler hindurchläuft. Dazu kommen noch Durchleitungsentgelte: in meinem Mehrfamilienhaus gibt es außer Nachbarn mit Stadtwerkestrom und Nachbarn mit Kraftversorgungsstrom auch noch Nachbarn mit Mühlenstrom oder Tschäckvierundzwanzigstrom - wie sollten wir den untereinander "tauschen", ohne daß einer der Mitverdiener dabei außen vor wäre ?
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
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