ᐅ Einfamilienhaus für zwei Familien Trennung nach Geschossen Erfahrungen?
Erstellt am: 08.04.26 07:45
M
mmyellowN
nordanney10.04.26 08:53Noch einmal die Frage, die du hartnäckig umschiffst. Wie willst du übereinander bauen? Das ist a) nicht vorgesehen und b) wir soll das vom Eigentum her laufen?
Verrenn dich nicht. Klär erst einmal, was du willst und wie das dann geht!!! Ich sehe dich absolut nicht bauen. Never in der Konstellation.
Verrenn dich nicht. Klär erst einmal, was du willst und wie das dann geht!!! Ich sehe dich absolut nicht bauen. Never in der Konstellation.
T
timbaumal10.04.26 13:06Wir haben das bei uns mit der Familie meines Bruders so gemacht und ehrlich gesagt war es anfangs ganz praktisch, aber auf Dauer einfach anstrengend. Mit den Jahren gibt es immer mehr Reibereien wegen gemeinsamer Kosten, Nebenkosten und wer macht was bei Reparaturen - das belastet die Beziehung. Meine größte Empfehlung: macht vorher einen wasserdichten Vertrag mit klaren Regelungen, sonst endet das oft in Streit. Und überlegt euch gut, ob ihr wirklich die ganze Zeit zusammen wohnen wollt, auch wenn's finanziell sinnvoll wirkt.
T
timbaumal10.04.26 13:07Grundsätzlich ist es immer gut offen über solche Themen zu sprechen.
mmyellow schrieb:
Falls ihr noch konkrete Ideen habt, wo man sinnvoll Fläche gewinnen kann, ohne sich etwas schönzurechnen, gerne her damit.Ich muss gestehen, dass ich mir gestern das Grundstück mit den 458?qm mal vorgenommen habe und Deine Idee einfach mal verfolgt habe, ohne auf die GRZ zu achten.
Aus der Erinnerung, da ich derzeit nicht drauf zu greifen kann:
Unter anderem eine Garage an Grenze mit Stellplatz davor sowie eine „im“ EG mit Stellplatz daneben.
Ich habe das ganze Baufenster in der Tiefe genutzt, die Garage auf 3 Meter Breite innen skaliert. Die Grenzgarage wanderte dann aus Gründen der Raumbelichtung nach Westen. Auch die Bestimmung, welche Garage zu welcher WE gehört, hat während der Schnellplanung gewechselt. Während die Terrasse vom EG Irgendwo im Süden sein kann (allerdings außerhalb des Baufensters), legte ich die Dachterrasse auf die innenliegende Garage (wegen Privatsphäre sowie auch der sinnvolleren Dämmung des Hauses).
Bei einem verbliebenen Weststreifen von ca. 4 Metern und einer Wanddicke von 42cm, sowie einem großzügigen Treppenhaus für Keller- und OG-Treppe verblieben im EG - ich muss jetzt lügen - ca. 112 oder 120qm Wohnfläche.
Oben sehr ähnlich. Durch eine Verbreiterung der Dachterrasse in Richtung Westen bis zu den 3 Metern der Westgrenze, also nen Meter über den seitlichen Stellplatz bekommt man sogar eine Treppe von der Dachterrasse in Richtung „Westgarten“.
Aber: Es bilden sich halt bei so nem Klops an Fast-Quadrat an Grundfläche keine schöne Grundrissaufteilung. Für die Größe an Wohnung fehlt dann auch ein Raum. Die angehängte Garage nimmt Möglichkeit zur Fenstersetzung, die erwähnte Außen-Treppe ggf. auch.
Diese schnelle Planung lässt sich gewiss optimieren, ggf. Mal rumspielen mit Lage eines anderen Einganges usw. Vielleicht bildet sich auch ein adäquater Grundriss ab…
ABER: da ist a) immer noch das Problem mit der ignorierten GRZ
b) eigentlich für die Kosten im Verhältnis wenig Komfort und Möglichkeiten zur Ausnutzung des Grundstücks für das, was im Alltag auch genehm ist: Nutzung Aussenbereich, Fahrräderunterbringung, Entfaltung… es ist halt irgendwie eine Wohnung und nur eine Wohnung. Eben mit Einschränkungen und doch mit Eigentumspflichten.
Mag sein, dass Euch das derzeit reicht.
Allerdings rechtfertigen sich die Kosten meiner Meinung nach überhaupt nicht: jede Partei 275000 (inkl. KNK), 30000 BNK, 400-450000€ Wohnung, 70000 für Garage/Keller, (der eigentlich nur für Technik herhalten muss. WM hat man dann ja doch lieber nah an der Küche oder Bad)
c) der vorprogrammierte Ärger, wenn sich nur zwei Parteien über irgendwas einigen müssen. Oder wenn sich halt die Einstellung der Sorgfaltspflichten differenzieren. So etwas stachelt sich meist hoch, bis man nicht mehr miteinander gut gesonnen ist.
Du schreibst ja selbst über Eure eher pragmatischen und schlichten Wohnbedürfnisse. Und mindestens ein Beitrag von Dir liest sich sehr zynisch. Das birgt ja schon Potential für einen Ärger, wenn der andere anders tickt. Und das liegt nicht an Dir, nicht falsch verstehen, sondern an Sender/Empfänger.
Insofern sehe ich auf diesem Grundstück kein Haus mit zwei Wohnungen mit Deinen Wünschen.
Es wird so irgendwie keinem gerecht. Noch weniger dem Grundstück.
Wenn ich Mr Google anhaue, dann bin ich (ohne Ortskenntnisse) eher bei der 124qm Wohnung Gämsenberg oder vergleichbares für Euch: Geborgenheit auf sicheren Grund, etwas versteckt in Anonymität, wenn man möchte. Keine Verpflichtung. Ein DH kommt für Euch ja nicht in Frage?! Da sind die Strukturen wenigstens klar gesetzt und die Grenzen geregelt.
H
hanghaus202310.04.26 16:41mmyellow schrieb:
Ganz ehrlich: Die ganze Idee dahinter ist, dass sich niemand (zumindest niemand, den ich kenne) 1.000+ €/m² leisten kann oder will.
Aber zu zweit wird es plötzlich machbarer.Du meinst wohl eher 3500 Euro/m2
O
Odyssee7710.04.26 17:59Nein, die 1.000 € + pro m² stimmen schon, allerdings nur für das Grundstück:
Zitat:
"Zum Verfahren: Grundsätzlich werden die Grundstücke zum Höchstgebot – bei einem Mindestgebot von 1.000 Euro pro Quadratmeter – vergeben."
Und laut BORIS ist der Preis nicht einmal überzogen...
Zitat:
"Zum Verfahren: Grundsätzlich werden die Grundstücke zum Höchstgebot – bei einem Mindestgebot von 1.000 Euro pro Quadratmeter – vergeben."
Und laut BORIS ist der Preis nicht einmal überzogen...