ᐅ PV Anlage aufs ganze Dach oder lieber unterdimensionieren?
Erstellt am: 02.05.24 22:12
A
Alec_Trevelyan
Um die KfW-Förderung zu bekommen hat der Bauträger die Photovoltaikanlage auf 6KWp dimensioniert. Es passen aber laut Elektriker bis zu 10 KWp und es wird mir angeboten die Photovoltaikanlage zu erweitern mit Aufpreis.
Ich habe aber folgende Rechnung gemacht, und für mich mach das wenig Sinn:
-Der Aufpreis würde so aussehen: 4KWp * 1000€/KWp = 4000€
-4KWp würden eine Produktion von 4000KWh/Jahr. Davon Eigenverbrauch, basiert auf Werte die ich in diesem Forum lese: 4000KWh * 20% = 800KWh.
-800KWh * 0,3€/KWh (laut Check24) = 240€ / Jahr
Würde bedeuten das ich das in 4000 / 240 = 16 Jahre Abschreibung.
Und das waren alle sehr optimistische Zahlen. Habe ich etwas vergessen? Ich finde es als Investition eigentlich nicht so sinnvoll. Deswegen frage ich mich warum es diesen Mantra gibt "man muss das Dach IMMER vollmachen". Ich denke es ist am optimalsten wenn die Photovoltaikanlage leicht unterdimensioniert ist, da so am meisten Energie zu Eigenverbrauch geht.
Ich habe aber folgende Rechnung gemacht, und für mich mach das wenig Sinn:
-Der Aufpreis würde so aussehen: 4KWp * 1000€/KWp = 4000€
-4KWp würden eine Produktion von 4000KWh/Jahr. Davon Eigenverbrauch, basiert auf Werte die ich in diesem Forum lese: 4000KWh * 20% = 800KWh.
-800KWh * 0,3€/KWh (laut Check24) = 240€ / Jahr
Würde bedeuten das ich das in 4000 / 240 = 16 Jahre Abschreibung.
Und das waren alle sehr optimistische Zahlen. Habe ich etwas vergessen? Ich finde es als Investition eigentlich nicht so sinnvoll. Deswegen frage ich mich warum es diesen Mantra gibt "man muss das Dach IMMER vollmachen". Ich denke es ist am optimalsten wenn die Photovoltaikanlage leicht unterdimensioniert ist, da so am meisten Energie zu Eigenverbrauch geht.
Zaba123 schrieb:
Das mag theoretisch schon stimmen, aber Du rechnest Dir ja auch nicht aus, dass Dir über 20 Jahre ohne Photovoltaik aufgrund deines höheren Netzbezugs monatlich x€ fehlen die man bspw. in ETFs mit einer Verzinsung von 7% investieren könnte.Genau das beachtet man bei einer ordentlichen Rechnung.Mit geht es aber nicht um pro und contra und darum
die letzte Mark auszupressen. Ich habe Spaß an meiner Photovoltaik, wie auch an der eMobilität.Genau das sage ich auch. Ist eine reine Spaßentscheidung. Mir macht es keinen Spaß. Wenn es dem TE Spaß macht: Dach voll. Wenn nicht, dann nicht.H
hanghaus202303.05.24 17:24Ich würde auf jeden Fall den Wechselrichter gleich als hybrid und für 10kWp auslegen. Irgendwann kommt der Speicher und die add. 4 kWp dann kaufst einen neuen. Ich bin für gleich voll machen.
Ich würde Stand heute bei dem alten 10 kWp Daumenregel bleiben und nicht mehr das Dach voll machen. In den Niederlanden sieht man seit letzten Sommer sehr schön, wie sich der Spot Strompreis entwickelt, wenn erheblich Solar zugebaut wird. In den Zeiten, wo du vollen Ertrag hast, haben auch alle anderen ihre Spitzenleistungen - ergo sehr geringe Spotpreise an der Strompreisbörse.
Davon kann man mit variablen Stromtarifen profitieren, wenn man große Steuerbare Verbraucher hat. Aus meiner OW-Anlage kommen maximal knapp über 5kW, die restlichen kW würde ich mich zukünftig bezahlen lassen, beim E-Auto laden. Nur mal so als Denkanstoß...
Davon kann man mit variablen Stromtarifen profitieren, wenn man große Steuerbare Verbraucher hat. Aus meiner OW-Anlage kommen maximal knapp über 5kW, die restlichen kW würde ich mich zukünftig bezahlen lassen, beim E-Auto laden. Nur mal so als Denkanstoß...
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