Hallo Ihr Lieben,
uns wurde nach langer Suche ein Grundstück angeboten und wir tun uns schwer mit der Entscheidung, ob wir das stemmen können.
Interhyp sagt: Kein Problem.
Na klar, denn die leben auch von der Vermittlung.
Andererseits wäre es für die auch Zeitverschwendung, wenn die Banken am Ende alle reihenweise ablehnen.
Was denkt Ihr?
So gestalten sich die Hart Facts:
schönes Grundstück: 200 TEUR
Hausnummer für direkte Hauskosten bei einem einfachen Einfamilienhaus (150 qm*2000 EUR): 300 TEUR
Nebenkosten: 50 TEUR
Summe all in: 550 TEUR
Und das bringen wir mit:
Vater (35) + Mutter (33) + Kind (3)
3400 EUR + 1200 EUR + 188 EUR =4.788 EUR/ monatliches Netto + 70 TEUR Eigenkapital
Mit den hier propagierten Faustformeln komme ich hier auf
4.788 EUR * 0,4 = 1.915 EUR Mögliche Rate * 200 = 383.040 mögliche Kreditaufnahme
Mit dem Eigenkapital in Höhe von 70 TEUR, darf das Gesamtvolumen somit 453.040 EUR kosten.
Demnach fehlen mir eigentlich 100 TEUR, *heul*
Habe ich zu konservativ gerechnet? Was meint Ihr?
Tausend Dank im voraus!
uns wurde nach langer Suche ein Grundstück angeboten und wir tun uns schwer mit der Entscheidung, ob wir das stemmen können.
Interhyp sagt: Kein Problem.
Na klar, denn die leben auch von der Vermittlung.
Andererseits wäre es für die auch Zeitverschwendung, wenn die Banken am Ende alle reihenweise ablehnen.
Was denkt Ihr?
So gestalten sich die Hart Facts:
schönes Grundstück: 200 TEUR
Hausnummer für direkte Hauskosten bei einem einfachen Einfamilienhaus (150 qm*2000 EUR): 300 TEUR
Nebenkosten: 50 TEUR
Summe all in: 550 TEUR
Und das bringen wir mit:
Vater (35) + Mutter (33) + Kind (3)
3400 EUR + 1200 EUR + 188 EUR =4.788 EUR/ monatliches Netto + 70 TEUR Eigenkapital
Mit den hier propagierten Faustformeln komme ich hier auf
4.788 EUR * 0,4 = 1.915 EUR Mögliche Rate * 200 = 383.040 mögliche Kreditaufnahme
Mit dem Eigenkapital in Höhe von 70 TEUR, darf das Gesamtvolumen somit 453.040 EUR kosten.
Demnach fehlen mir eigentlich 100 TEUR, *heul*
Habe ich zu konservativ gerechnet? Was meint Ihr?
Tausend Dank im voraus!
T
toxicmolotof16.08.15 01:19Dann habt ihr ja in jedem Fall schon mal bewiesen, dass ihr es konntet. Das ist mehr als manch anderer.
Nun konsolidieren, prüfen und wenn stimmt, was ihr annehmt, dann könnt ihr das ruhigen Gewissens durchziehen. So schläft es sich allemal besser, als nach einem Jahr Hausfinanzierung festzustellen dass man gescheitert ist. Die meisten Finanzierungen wegen zu hoher Belastung platzen innerhalb der ersten 1-2 Jahre.
Nun konsolidieren, prüfen und wenn stimmt, was ihr annehmt, dann könnt ihr das ruhigen Gewissens durchziehen. So schläft es sich allemal besser, als nach einem Jahr Hausfinanzierung festzustellen dass man gescheitert ist. Die meisten Finanzierungen wegen zu hoher Belastung platzen innerhalb der ersten 1-2 Jahre.
Yaso2.0 schrieb:
Hier auch das selbe
Unser Einkommen inkl. Kindergeld (1Kind) aktuell 4800 Euro. Unser "erhofftes Bauprojekt" hätte knapp 360 tsd gekostet, aber Ich wollte nicht um jeden Preis bauen! (es hätten bei den Preis auch noch einige Dinge gefehlt, so dass es am Ende bestimmt über 400 tsd geworden wäre)
Jetzt auch Doppelhaushälfte. Habe mir dafür eine super schöne neue Küche gegönnt. Das Kindergeld wird seit 1,5 Jahren separat gespart und gar nicht mehr angerührt und wir selber sparen auch parallel zur Finanzierung min. 1000 Euro im Monat und können uns alles Leisten war wir wollen! Sehr sehr beruhigendes Gefühl sag ich da nur
Nächste Woche geht´s erst mal wieder in den Urlaub (der 3. dieses Jahr )Jeder setzt seine Prioritäten anders. Eine Doppelhaushälfte ist nicht mit einem freistehenden Einfamilienhaus vergleichbar. Was bringt mir der 3. Urlaub wenn ich in meiner Gartenparzelle die restliche Zeit des Jahres "press" zum Nachbarn (der nicht immer derselbe sein muss) sitze. Mir ist Platz und Freiraum wichtiger als eine teure Küche (die ich mir auch später noch kaufen kann). Klar, man muss seine monatlichen Ausgaben kennen, aber was spart man denn bei einem Doppelhaushälfte ein. Lass es 100 oder 150 T€ sein.....auf 30 Jahre gesehen ist das doch bei den Einschränkungen, die man bei einer Doppelhaushälfte hat, ein Witz.
M
Martin-8420.08.15 07:47Patchwork schrieb:
Jeder setzt seine Prioritäten anders. Eine Doppelhaushälfte ist nicht mit einem freistehenden Einfamilienhaus vergleichbar. Was bringt mir der 3. Urlaub wenn ich in meiner Gartenparzelle die restliche Zeit des Jahres "press" zum Nachbarn (der nicht immer derselbe sein muss) sitze. Wieso sitze ich in meiner "Gartenparzelle" meiner Doppelhaushälfte "press" am Nachbarn und bei einem Einfamilienhaus nicht, angenommen das Grundstück ist bei beiden gleich groß?Klar ist es ein Unterschied, wenn das Grundstück der Doppelhaushälfte nur 300 qm hat, das des Einfamilienhaus aber 800 qm. Dann vergleichst du aber Äpfel mit Birnen.
Übrigens kann es auch sein, dass ein Bauherr die Lage eines Grundstücks für super hält und sonst Grundstücke in dieser Gegend gar nicht bis kaum zu finden sind. Auf dem Grundstück ist aber eine Doppelhaushälfte gebaut und es sind auch nur Doppelhaushälfte zulässig. Es gibt also noch andere Gründe, außer Kosteneinsparung für die Wahl einer Doppelhaushälfte.
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