ᐅ Wandaufbau für KFW40 (monolithisch oder als WDVS) für Einfamilienhaus
Erstellt am: 24.12.25 06:44
ypg schrieb:
Ich würde freiwillig keinen WDVS mehr verwenden wollen, wenn es andere Möglichkeiten gibt.und warum würdest du kein WDVS mehr machen?Schall? Feuchtigkeit?Algenbildung an Fassade?
Markusba schrieb:
Gibt es eigenlich für einen monolithischen Wandaufbau eine gute Quelle für die Baukörperanschlüsse (Laibungen, Rollladenkasten, etc) ?Ja, den Hersteller/Händler des Wandsystems, die haben das komplette Angebot.Außerdem das Raster 12,5cm, dann geht's fast ohne Säge und es gibt keine Pfuscher Taschen, die thermisch und von der Schallübertragung immer ungünstig sind.
In diesem Rastermaß gibt's einen homogenen Wandaufbau.
Unser GU hat sich geweigert Phantasiemaße zuzulassen.
Markusba schrieb:
und warum würdest du kein WDVS mehr machen?
Schall? Feuchtigkeit?Algenbildung an Fassade?- Umwelt
- eingeschränkte bzw. aufwändige Möglichkeiten zur Befestigungen an der Fassade
- Fensterlaibungen halbieren sich, dadurch ist die Innenfensterbank schmal.
- Algenbildung
A
Allthewayup05.01.26 14:27Wir haben den Poroton T6,5 (glaube der heißt so) in 36,5cm stärke verbaut und sind super zufrieden. Wir haben fast Passivhaus Standard erreicht in Summe. Warum also braucht ihr 42,5cm?
Ein befreundeter Nachbar hat mit WDVS gebaut und mich letzten Sommer gebeten bei der Montage der Außenlampen zu helfen. Das war ein Spaß (nicht) trotz entsprechendem Befestigungsmaterial. Wenn die Dämmung mal absäuft durch unzureichend abgedichtete Bohrlöcher, hast du rießenspaß das wieder trocken zu bekommen bevor es anfängt zu gammeln oder sich der Putz löst.
Wenn ich an unser freitragendes Vordach denke und die Terrassenüberdachung sowie die ganzen Außenlampen bin ich heilfroh. Klar geht das auch alles in WDVS aber halt mit entsprechend größerem Aufwand und damit verbundenen Kosten.
Ein befreundeter Nachbar hat mit WDVS gebaut und mich letzten Sommer gebeten bei der Montage der Außenlampen zu helfen. Das war ein Spaß (nicht) trotz entsprechendem Befestigungsmaterial. Wenn die Dämmung mal absäuft durch unzureichend abgedichtete Bohrlöcher, hast du rießenspaß das wieder trocken zu bekommen bevor es anfängt zu gammeln oder sich der Putz löst.
Wenn ich an unser freitragendes Vordach denke und die Terrassenüberdachung sowie die ganzen Außenlampen bin ich heilfroh. Klar geht das auch alles in WDVS aber halt mit entsprechend größerem Aufwand und damit verbundenen Kosten.
Markusba schrieb:
bei unserem Neubauprojekt Bungalow sind wir bzgl. Wandaufbau noch nicht wirklich weiter (hier nur Wandaufbau für KFW40).
Eigentlich waren wir auf dem Weg: Poroton + WDVS. Nach ersten Gesprächen mit dem Rohbauer, hatte er empfohlen ggf. einen monolithischen Wandaufbau zu überlegen.Es wäre gewiß nicht Dein Schaden, außer ersten Gesprächen mit dem Rohbauer auch solche mit der Community darüber zu führen, daß Du erst einmal Deinen Hausentwurf im Ganzen vorstellst statt nur nach Details zu fragen. Selbst wenn Du bei der Hausform Bungalow bleiben willst, ist es dennoch kein Fehler, sie zu hinterfragen.Warum bloß stelllen so viele Newbies/Forenseltenbenutzer so gerne Fragen 1. nur zu Details statt ganzheitlich zum Projekt rundum, 2. zu letzten Dingen zuerst und 3. auch noch an (potentielle) Auftragnehmer (also Leute, die Aktien darin haben, daß man ihrem Rat folgt) ?
Allthewayup schrieb:
Wir haben den Poroton T6,5 (glaube der heißt so) in 36,5cm stärke verbaut und sind super zufrieden. Wir haben fast Passivhaus Standard erreicht in Summe. Warum also braucht ihr 42,5cm? [...] Wenn ich an unser freitragendes Vordach denke und die Terrassenüberdachung sowie die ganzen Außenlampen bin ich heilfroh. Klar geht das auch alles in WDVS aber halt mit entsprechend größerem Aufwand und damit verbundenen Kosten.Burgmauern "braucht" man, weil die Denkweise "viel hilft viel" nicht auszurotten ist. WDVS wird gern genommen, weil es für die Bauunternehmer billiger ist, die Steine für tragende Innenwände auch für Außenwände zu verwenden, die Dämmplatten können von billigen Bauhilfsarbeitern angebracht werden. Das Material ist ebenfalls günstig, weil es die Industrie erfreut: irgendwann ist Lobbyisten eingefallen, daß man die PET-Flaschen nicht alle zu Parkbänken recyceln kann, weil die Fläche der Parks dafür gar nicht ausreicht. Deswegen gibt man dem dummen Bürger eine Prämie dafür, sich den Sondermüll unter den Putz kleben zu lassen. Eine Subvention für verstreute Endlager sozusagen.Allthewayup schrieb:
Ein befreundeter Nachbar hat mit WDVS gebaut und mich letzten Sommer gebeten bei der Montage der Außenlampen zu helfen. Das war ein Spaß (nicht) trotz entsprechendem Befestigungsmaterial. Wenn die Dämmung mal absäuft durch unzureichend abgedichtete Bohrlöcher, hast du rießenspaß das wieder trocken zu bekommen bevor es anfängt zu gammeln oder sich der Putz löst.Meine Ratnehmenden nehmen WDVS Wandaufbauten praktisch nur, wenn sie Mehrfamilienhaus/ETW Objekte errichten (also selten, da die allermeisten Projekte meiner Ratnehmenden Eigenheime sind). Bei Mietern / Teileigentümern, die ohnehin an den Fassaden nichts herumpopeln sollen, kann man schon einmal der reinen Kostenargumentation den Vorzug geben. Bei einer selbstgenutzten Behausung würde ich mich nicht aus Investorensicht verhalten.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
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