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ᐅ Nachträglich Fußbodenheizung einfräsen Erfahrungen


Erstellt am: 21.10.25 10:48

KlaRa30.10.25 16:15
Josephines Frage wurde meinerseits rein technisch beantwortet.
Zumal mir aus meiner Praxis die Vor- wie auch Nachteile diverser Systeme bekannt sind.
Es ist nun die Entscheidung der Fragestellerin, welches zukünftige (und wichtig: auch zukunftsweisende) System sie für ihr Wohnobjekt wählt.
Nur als Hinweis: sicher, Strom kostet. Gas und Öl aber auch. Ob letztere schon sehr bald nur noch begrenzt verfügbar sein werden, das mag jeder für sich beantworten.
Da der gesamte Querschnitt eines Nassestrichs (bei einer Warmwasser-Fußbodenheizung) aufgewärmt werden muss, ist -nachvollziehbar- ein größerer Wärmeeintrag notwendig, als wenn die Raumbeheizung über eine Folienheizung erfolgt, die lediglich den ca. 10mm dicken keramischen Oberbelag aufheizen muss.
Mein diesbezüglicher Hinweis war jedoch keine Empfehlung, zumal ich die objektbezogenen Rahmenbedingungen nicht kenne.
Auch die anderen Antwortgeber kennen das Objekt und seine Besonderheiten nicht.
Deshalb sind Antworten wie ".... wir haben auch ...." mit Unsicherheiten verbunden.
Warum?
Nun, bei einem Zementestrich, der (hier nur rein hypothetisch unterstellt) vor 20 Jahren ggf. nur "reingeschippt" wurde, mit Schwierigkeiten bei der Gefügeverdichtung, bei einem solcehn Estrich wäre jeder Fräsversuch für Elementnuten ein Totalschaden, weil der Estrich die einwirkende Mechanik nicht überlebt.
Nur: heute in ein Wärmesystem zu investieren, welches die (deutsche) Politik in wenigen Jahren verbieten könnte, erscheint mir einen Blickwechsel Richtung Alternativen allemal wert!
-------------------------------------
KlaRa
Joedreck31.10.25 08:48
Hier muss ich einmal etwas klarstellen: nicht der Estrich benötigt den Energieeintrag, um angenehme Wohntemperaturen zu erreichen, sondern der Wärme- bzw Energieverlust über die Außenhülle macht den Eintrag von Wärmeenergie notwendig. Hierbei ist es ersteinmal egal, wie der Energieeintrag erfolgt - das ist dann ua eine Frage der Effizienz.
Die Elektroheizung im beschriebenen Sinne ist natürlich deutlich direkter, aber als Alleinsystem in einem Raum oder Haus idR sehr teuer im Betrieb. Die elektrische Energie wird 1:1 in Wärme umgewandelt.
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, Luft-Luftwärmepumpe, WWWP kann das zwischen 1:3 - 1:5.
Die Herstellung des Systems ist natürlich teurer als die Elektro-Direktheizung. In der Effizienz allerdings deutlich besser. Und der (Wasser-) Fußbodenheizung ist es dann wirklich egal, was man am Ende als Wärmeerzeuger anhängt. Das kann eine WP sein, Gas, Öl, Wasserstoff, Atomreaktor, etc sein. Hauptsache das Wasser für die Heizung wird warm gemacht. Die bietet somit die größtmögliche Flexibilität.

Elektro-Direktheizungen können unter bestimmten Voraussetzungen in Häusern Sinn machen. Den erkenne ich hier in dem beschriebenen Haus allerdings nicht
11ant31.10.25 23:17
Joedreck schrieb:

Elektro-Direktheizungen können unter bestimmten Voraussetzungen in Häusern Sinn machen. Den erkenne ich hier in dem beschriebenen Haus allerdings nicht
Wo siehst Du denn hier überhaupt ein beschriebenes Haus? - ich finde meine Rückfrage nach der Art des Objektes noch gar nicht beantwortet.
Joedreck schrieb:

Hier muss ich einmal etwas klarstellen: nicht der Estrich benötigt den Energieeintrag, um angenehme Wohntemperaturen zu erreichen, sondern der Wärme- bzw Energieverlust über die Außenhülle macht den Eintrag von Wärmeenergie notwendig.
Wenn der Estrich Übertrager im Wärmetransport ist, bingt seine Masse auch Trägheit mit. Der Estrich wird nicht um seiner selbst willen geheizt, hat auch keine Aktien im Wärmeeintrag, behält die Wärme aber dennoch eine Weile lang für sich, bis er sie weiter (und das nicht nur in die gewünschte Richtung) abstrahlt. Unterstellt man einen Wärmenachfrager, der die Wärme ungeduldig haben will, ist Trägheit natürlich unerwünscht und am besten sollte Scotty die Wärme direkt beamen können. Da finde ich den Hinweis auf einen "verbrauchernäheren" Weg des Wärmeeintrags ("Verbraucher" in diesem Sinne: die sprichwörtlichen kalten Füße) schon sinnvoll.
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Joedreck01.11.25 08:35
Du hast Recht: ich habe etwas vermischt und es gibt keinen beschriebenen Bau.
Die Trägheit ist bei einer Fußbodenheizung auf jeden Fall da. Auch sind viele wichtige Hinweise (wie üblich) in dem Beitrag von KlaRa. Ich persönlich hielt ihn allerdings für nicht ganz vollständig im Sinne von später Nachlesenden und habe daher ergänzt.
Heizsysteme haben alle ihre Vor- und Nachteile mit ihren Eigenschaften. Damit muss man sich ohnehin beschäftigen...
11ant01.11.25 12:45
Joedreck schrieb:

Du hast Recht: ich habe etwas vermischt und es gibt keinen beschriebenen Bau.
Okay, heute ist Feiertag, aber einmal pro Woche kann eine Fragestellerin ruhig einmal ihren eigenen Thread besuchen :-(
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