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ᐅ Grundriss eines Einfamilienhauses, Feedback

Erstellt am: 20.06.25 15:58
G
Ganneff
Hallo,

lese seit geraumer Zeit mit und trau mich nun auch mal mit einem Grundriss hier rein.
Zuerst mal der Fragenkatalog:

Bebauungsplan/Einschränkungen

Lageplan mit blauen Gebäudestrukturen, Grünflächen und Bäumen


Größe des Grundstücks: 576qm
Hang: Ja, gering. Lt. Lageplan ist das obere "rechte" Eck bei 295,4, unteres bei 293,88, links gehts von 295,17 zu 293,43
Grundflächenzahl: 0,3
Baufenster, Baulinie und -grenze: Es geht um HsNr. 16

Lageplan eines Baugrundstücks mit Parzellen, Bauflächen und Straßendetails.


Randbebauung
Anzahl Stellplatz: 2
Geschossigkeit: 2 Vollgeschosse Pflicht, plus mögliches Staffelgeschoss
Dachform: Flachdach, max. 5°
Maximale Höhen/Begrenzungen: Maximal 10m hoch.
weitere Vorgaben: Gerätschaften (Wärmepumpe) integriert, nicht extern. Max. 2 Wohneinheiten. Bestimmte Farben für außen, Regenwasser sollte versickern (Bodengutachten meint das wird nix), Dächer müssen begrünt werden, kein Öl/Gas zum Heizen.

Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp: Da haben wir tatsächlich keine.
Keller, Geschosse: Kein Keller, 2 Geschosse.
Anzahl der Personen, Alter: 4, 2 Erwachsene, 2 Kinder
Raumbedarf im EG: Alltag (Wohnen, Küche, Essen, Technik, Gäste)
OG: Familie (2 Kinderzimmer, Elternschlafzimmer, getrennte Bäder), Homeoffice.
Büro: Home-Office, 2. Arbeitsplatz für selten mal was tun mit Arbeitsfensterbank z.B. im Schlafzimmer
Schlafgäste pro Jahr: Derzeit wenige.
offene oder geschlossene Architektur, konservativ oder moderne Bauweise: Beides egal.
offene Küche, Kochinsel: Da sind wir in der Findung. Initialer Wunsch war mit getrennter Speisekammer wie im Grundriss. Insel wäre schon schön, wenn man es platzmässig hinkriegt.
Anzahl Essplätze: Normal immer 4, selten bis zu 8.
Kamin: Nix.
Musik/Stereowand: Multi-Room Audio, mit Zentralem Gerät im Technikraum.
Balkon, Dachterrasse: Weder noch.
Garage, Carport: 1 Garage
Sonstige Wünsche: Zentralstaubsauger, Wäscheschacht, Smarthome (KNX) (mach ich zum Grossteil selbst, und ja, ich habe einen Gesellenbrief als Elektriker, kann programmieren und hol mir trotzdem Hilfe zusätzlich)

Hausentwurf
Von wem stammt die Planung:
-Planer eines Bauunternehmens: Korrekt, mit schon etwas Input von uns. Grundlage vorhandener Plan.
Preisschätzung laut Architekt/Planer: ca. 485k€ Haus, ca. 210k€ für Grundstück inklusive Grundleistungen (Vermessung, Baugrundgutachten, ...)
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl. Ausstattung: ca. 800-850k€ (inkl. Grundstück)
favorisierte Heiztechnik: Wärmepumpe

Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten:
-könnt Ihr nicht verzichten:

Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? ZB
Standardentwurf vom Planer? Ja, Mit leichten Wünschen von uns (Wand zwischen Arbeitszimmer und K2, T-Wände in den Bädern, Vordach, Wintergarten, Speisekammer)
Was macht ihn in Euren Augen besonders gut oder schlecht? Scheint soweit erstmal zu passen, uns fallen (bis auf ggf. Speisekammer/Esszimmer) erstmal keine grossen negativen Punkte auf. Aber dafür bin ich ja jetzt hier.

Grundriss eines Hauses mit Zimmern, Möbeln, Außenbereich und Maßlinien.

Grundriss eines Einfamilienhauses: Eltern-/Kinderzimmer, Arbeitszimmer, Flur, Bad, Garage.

Grundriss: Grünes Flachdach, Wintergarten oben, Garage links, VELUX-Fenster im Zentrum, Maß 10.96 m.


Edit: Das Möbelzeugs in den Grundrissen kann getrost ignoriert werden. Planer scheinen sowas zu mögen.

Grüße
Ganneff

Zweistöckiges Haus mit grünem Flachdach, PV-Anlage, Garage sowie Fenster im Obergeschoss, Maßlinien.

Moderne Einfamilienhaus-Frontansicht mit Flachdach, großen Fenstern, Terrasse und Garage.

Moderne Flachdach-Hausansicht mit großen Fenstern und Glas-Terrasse rechts.

Architektonische Frontansicht eines modernen Hauses mit Garage, Eingangstür und Fenstern.
11ant25.06.25 17:15
HuppelHuppel schrieb:

Erhelle uns bitte. Ich habe vom Räuber schon öfter gelesen, was hat es sich damit auf sich?
Es tut mir leid, daß Du jetzt so lange warten mußtest. Ich hatte die Antwort jetzt über beinahe eine halbe Stunde eingeklimpert, als eine Maustaste (oder Windoofs, man weiß es nicht) eine komische Zuckung hatte und ich den ganzen Kladderadatsch aus dem Kopf nocheinmal schreiben durfte, weil plötzlich alles futsch war:
@R.Hotzenplotz (1.610 Beiträge, Mitglied seit 8 August 2015 zuletzt gesehen 10 Oktober 2018) hatte hier auf zahreiche Einzelthreads verzettelt zu erfragen versucht, wie er seine meines Erinnerns 220 qm große „Stadtvilla“ am besten bauen würde. Sein initialer Fehler bestand wohl darin, mit der Umsetzung seines sehr modernen Entwurfes einen an und für sich nicht warnensbedürftigen GU zu beauftragen, der ein ungeeignetes Profil (Goldrähmchenlichtschalter gerne, aber technische und/oder optische Modernität lieber nicht) hatte und zudem bei seinem Projekt einen erstmals beauftragten Rohbauer einsetzte. So kam es letztlich zu einer nicht enden wollenden Kette von Kataströphchen, in denen der Räuber meines Erinnerns vier (teils aus der Community empfohlene) baubegleitende Sachverständige verschliß, bis er sich hier aus dem ehrlichen Mitleid zurückzog. Er hatte viele Details so hin und her überlegt, daß der Überblick über den aktuellen Releasestand der Detailpläne verloren ging und der Energieversorgerinstallateur den Hausanschluss im falschen (in einem älteren Plan richtigen) Kellerraum setzte. Die Schwelle des Austritts auf den Wäschebalkon wuchs sich zu einer Hürde aus, letztlich wegen Mißverständnissen über ihre notwendige und mögliche Höhe; Fallrohre wurden verkleidet, weil sie nicht in den vorgesehenen Mauerschlitzen sondern daneben installiert wurden; der aufwendig integrierte Briefkasten kann aus dämmtechnischen Gründen nun doch nicht rückseitig geleert werden, das gewollte Modell Rasenmähtraktor paßte der Höhe nach nur durch das vordere, nicht aber auch das hintere Tor der Durchfahrdoppelgarage und dergleichen mehr. Seinen Hauptthread findest Du hier: https://www.hausbau-forum.de/threads/grundrissplanung-kurz-vor-bauantragsstellung.25647/ - lies´ dazu auch: https://www.hausbau-forum.de/threads/wie-viel-grad-neigung-bei-zeltdach-kennt-ihr-webseiten.33157/#post-363153
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
H
HuppelHuppel
25.06.25 17:16
Darf ich mal fragen, was dir Fingerhaus für Elektro gut schreibt?
11ant25.06.25 17:34
Ganneff schrieb:

Gepaart mit den nicht gerade hellsten Bauberatern/begleitern/Architekten ergab das einen Bau der wohl als Musterobjekt für das Anlernen neuer Bauexperten gedacht war.
(Weitere) Bauberater gab es dabei eigentlich keine, auch mich nur hier im Forum. Der Eigenentwurf war bereits zu weit fortgeschritten, als daß ein Architekt noch etwas hätte retten können. Und auch baubegleitende Sachverständige können nicht rückwirkend tätig werden - spätestens als der dritte gerufen wurde, war das Kind klar bereits im Brunnen. Der Pathologe weiß alles, aber zu spät.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
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G
Ganneff
25.06.25 22:53
HuppelHuppel schrieb:

Darf ich mal fragen, was dir Fingerhaus für Elektro gut schreibt?

Fragen darf man immer.
Raus geht ein "Ausbaupaket 04", dafür kommt ein Dosensetz- und Zugdrahtvorbereiteding rein, sodass es ein Minus von etwa 12k Euro ausmacht. (Was nicht annähernd das abdeckt was ich plane, aber das ist ja klar. Was rausgeht ist eine absolute Standardelektro, was ich plane ist das ... nicht).
H
haydee
26.06.25 02:14
Die Standard Elektrik ist auch immer ehr dürftig egal bei wem man in die Bauleistungsbeschreibung schaut
W
wiltshire
26.06.25 13:24
11ant schrieb:

Wie dick ist denn dann eine nichttragende Innenwand ?
Die Frage kommt für mich wie aus dem Nichts. Worauf willst Du hinaus?
11ant schrieb:

Elektrik ist strukturell so ein tragendes Teil und innerhalb eines Einzugsfertighauses so ein Minenfeld an Gewährleistungseigentoren, daß der Leiter der Rechtsabteilung darüber in den Ruhestand gehen könnte, das dem Vertrieb nicht verboten zu haben.
Ich verstehe nicht was genau Du meinst. Erkläre mal, an welchen Stellen die Trennung der Gewährleistung schwer fallen könnte, wenn man die Elektrik in einen Vorwandaufbau verlegt?
11ant schrieb:

Daß @wiltshire es nicht zu reuen braucht, taugt m.E. nicht zur Ermunterung, es ebenfalls zu versuchen.
Das stimmt. Es zeigt nur, dass es entspannt unr reibungsfrei laufen kann. Dazu muss vielleicht noch erwähnt werden, dass ich die Aufträge selbst vergeben habe (keine allgemein ratsame Vorgehensweise) und dabei darauf geachtet habe, dass sich Zimmerleute und Elektriker aus diversen Projekten bereits kennen und aufeinander eingespielt sind. Bei den Zimmerleuten kaufte ich eine Gewerkskoordination ein. Deren Bauleiter hat sich ausgesprochen gut bewährt und war deutlich günstiger als eine Bauleiter-Leistung nach HOAI.
Es ist ein Weg mit Risiken, die man sehen und bewerten kann. Im Prinzip ist es die Fragestellung, mit wie viel Unternehmerhaltung Du an das eigene Bauprojekt gehst. Da gibt es kein "richtig" oder "falsch", sondern viel mehr "passend" oder "unpassend" zur Bauherrenpersönlichkeit.
sachverständigeelektrikbauleiter