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ᐅ Zangen im Sparrendach: Entfernen möglich und ungefährlich?


Erstellt am: 21.05.25 22:37

11ant25.05.25 14:54
Ich bin "nur" Bauberater, kein Statiker. Und der TE ist ja bereits von der Vernunft überzeugt. Aber für ihn und die Mitlesenden führe ich es gerne dennoch näher aus:
Soaring138 schrieb:

Besteht irgend eine Gefahr beim Verzicht auf diese doppelte Zangen?
Nein, nicht irgendeine - sondern, daß der Dachstuhl zusammenkracht.
Soaring138 schrieb:

Unser Zimmermann sagt uns, dass damals "gerne mit viel Holz" gearbeitet wurde...
Der möge bitte umschulen, in seinem Beruf sollte er es wissen (und sogar besser erklären können als ich).
hanghaus2023 schrieb:

ob das Hosenträger zum Gürtel sind. Was ich fast befürchte.
Hosenträger zum Gürtel - aber in einer Konstellation, in der beide benötigt werden.
hanghaus2023 schrieb:

Irgen etwas hat man sich damals dabei gedacht den Aufwand zu betreiben. Ein Statiker kann das nachrechnen
Michilo schrieb:

Die Teile heißen auch Firstlaschen und sind ein statisch notwendiges Element. Die Suchmaschine des Vertrauens sagt dazu: Sie dient der Aussteifung der Sparren, um Zug- und Druckkräfte der Sparren aufzunehmen.
Vielleicht gibt es Alternativen. Das kann dir ein Statiker oder Zimmermann sagen. Einfach entfernen würde ich sie nicht.
Dreimal richtig: 1. etwas dabei gedacht, 2. statisch notwendig, und 3. ersetzbar. Und zwar meiner Ansicht nach durch Stützen mindestens unter den Mittelpfetten, die allerdings dann ebenfalls mit (längeren) Zangen zu verbinden wären, und Lasten in die darunterliegende Decke ableiten würden.
Oder auf die Sprache Eures Zimmermanns übersetzt: schon damals hat man gerne mit zwar viel, aber eben nicht noch mehr (und dann unnötig viel) Holz gearbeitet.
Soaring138 schrieb:

Die Firstpfette ist gar nicht auf den Zangen unterstützt. Die Zangen verbinden lediglich die Sparren paarweise.
Gäbe es einen Kraftschluss zwischen ihnen und der Firstpfette, wäre das gar ein statischer Kurzschluss.

Die Aufgabe der Zangen ist hier, das Wegscheren der Sparren in Richtung der Traufen zu unterbinden, indem sie mit den Sparren beider Seiten ein stabiles Dreieck bilden. Da sie das aus der Achse der Sparren versetzt sind, müssen sie dies in geteilter Stärke von beiden Seiten tun. Sie sind gewissermaßen eine parallel nach oben verschobene Basis des Dreiecks (vermutlich wegen der Verwendung einer Betondecke). Alternativ hätte man das Dreieck auch so aufbauen können, als Basis Deckenbalken des darunterliegenden Stockwerks gleichzeitig als Untergurte zu verwenden. Wie die Kräfte eines Dachstuhls zueinander wirken, hat auch mit ihren geometrisch-physikalischen Verhältnissen zu tun. Hier liegt ja offensichtlich ein für diese Dachstuhlbauweise grenzwertig flach geneigtes Satteldach (um 30° oder leicht darunter) vor, und ein eher als Trockenboden / Abstellraum gedachter Dachraum, in dem sich keine Zwischenwände dafür anboten, Stützen der Pfetten in sie zu integrieren. Nun könnt Ihr es auch Eurem Zimmermannslehrling erklären.
Soaring138 schrieb:

oder dienen diese nur als Hilfe für den Deckenbau? Heute fragen wir uns, ob wir nicht auf die Zangen verzichten und die Dachschrägen bis zur Firstpfette laufen lassen.
Als Hilfe für den Deckenbau hätten in vergleichbarer Position (aber nicht paarweise benötigt) Kanthölzer genügt. Ich empfehle Euch, die Dachschrägen auf ganzer Länge der Sparren durchzudämmen - also auch über die Zangen hinaus und hinter eventuell noch abzudrempelnden Abseiten - denn so ist es thermisch sauberer. Die Pfriemelei des Verkleidens um die Zangen herum dürfte mit der Alternative eine Decke unter ihnen einzuziehen in etwa gehupft wie gesprungen sein (Pest oder Cholera, zeitaufwendig und ineffizient im Vergleich zu den großen Flächen wird beides). Aber thermisch vermeidet ihr dadurch einen Kalthohlraum zwischen Zangen und First. Eine Decke einzuziehen und mit Dämmung zu belegen, würde im Tausch gegen nicht wirklich lohnend eingesparte Dämmrollenlänge nochmals mehr Fummelei-Tagewerke bedeuten.
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Soaring13827.05.25 11:00
Vielen Dank, 11ant, für die ausführliche Zusammenfassung.
Wir kommen damit viel weiter.
Viel Glück
Bruno
Ugarlino28.05.25 11:00
Uns hat unser Dachdecker vor drei Jahren erzählt, man könnte die wegmachen, als wir das Dachgeschoss zum Hobbyraum umgebaut haben.
bisher hebt das Dach, hoffen wir es bleibt so.

er meinte die wurden damals nur so verbunden, damit sie während dem Dachbau nicht verrutschen…

in unserer Unwissenheit haben wir dann mit seiner Info diese einfach oben mit einem flachverbinder auf beiden Seiten verbunden.
Dachboden mit Holzbalken, Tür mit vier schmalen Glasfenstern, Stuhl rechts.

Metallplatte mit vielen Löchern liegt schräg auf einer Holzkonstruktion im Dachboden.
In der Ruine28.05.25 15:31
Ugarlino schrieb:

in unserer Unwissenheit haben wir dann mit seiner Info diese einfach oben mit einem flachverbinder auf beiden Seiten verbunden.
Drei Nägel für zwei Sparren. Süß.
11ant28.05.25 20:08
Ugarlino schrieb:

Uns hat unser Dachdecker vor drei Jahren erzählt, man könnte die wegmachen, [...] er meinte die wurden damals nur so verbunden, damit sie während dem Dachbau nicht verrutschen…
Der Dachdecker kennt sich eben nur mit der anderen (der oberen) Seite des Daches aus.
Ugarlino schrieb:

bisher hebt das Dach, hoffen wir es bleibt so. [...] in unserer Unwissenheit haben wir dann mit seiner Info diese einfach oben mit einem flachverbinder auf beiden Seiten verbunden.
Dann beten wir für Euch, daß Wind- und Schneelasten so brav bleiben. Nicht alles knarrt, bevor es kracht.
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hanghaus202328.05.25 22:16
Bitte nicht nachmachen was der da schreibt und schon gar nicht was der mit den Bild zeigt. .

So eine Nagelplatte hat ja nicht aus Spass so viele Löcher.
zangensparrenstützenthermischdachdecker