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Erstellt am: 27.01.25 16:05

Tolentino25.02.25 14:34
Das sind "fachlich" gesehen (im Fach der Volkswirtschaft) aber auch alles Fachkräfte.
Einen allgemeinen Arbeitskräftemangel haben wir gerade nicht.
wir haben 2,993 mio Arbeitslose, dazu kommen 1,7 mio Unterbeschäftigte (ABM, kurzfristig AU) über 800.000 Aufstocker, 660.000 unfreiwillig in Teilzeit Beschäftigte, die eigentlich Vollzeit arbeiten wollen würden (hier Überschneidung mit Aufstockern möglich). Übrigens von der letzten Gruppe besonders viele in Handel und Gastro!

Also gegenüber den Zahlen sind 1,4 mio offene Stellen dann nicht mehr soviel...
Aber es sind eben vor allem un- und angelernte die arbeitssuchend sind. Leute mit Ausbildung, die auch in ihrem Bereich arbeiten wollen (gerade bei Gesundheit wollen ja viele aufgrund der schlimmen Bedingungen nicht mehr dort weiterarbeiten), haben weniger Schwierigkeiten irgendeinen Job zu finden. Aber auch hier wandelt sich das gerade wieder.
Es gibt gerade in der IT, wo ja lange Zeit eine Ausbildung in dem Bereich eine Jobgarantie war, durch maue Konjunkturaussichten und -Stimmung viele Outplacementmaßnahmen sowie Nachbesetzungsstops etc.
Also ich rede gar nicht von großen Entlassungswellen, aber dass die Firmen alle händeringend Leute suchen ist eben auch nicht mehr so. Vor zwei Jahren konnte ein Quereinsteiger mit Data-Analyst Crashkurs ein Einstiegsgehalt von 50-60 TEUR verlangen. Heute hast du selbst mit Dr-Titel Schwierigkeiten mehr als 70 TEUR zu kriegen.
Und du kriegst halt auch nicht mehr überall deinen Traumjob.
Das sich immer mehr Firmen trauen, die Büropflicht wieder einzuführen, kommt ja auch nicht von ungefähr. noch vor 18 Monaten musste unsere GF das Vorhaben die Präsenztage von 2 auf 3 zu erhöhen abbrechen, weil es in der Folge zu viele Kündigungen und Androhungen derer gab. Mal schauen wie es dieses Jahr aussieht...
nordanney25.02.25 14:57
Tolentino schrieb:

Das sind "fachlich" gesehen (im Fach der Volkswirtschaft) aber auch alles Fachkräfte.
Einen allgemeinen Arbeitskräftemangel haben wir gerade nicht.
Was sind dann keine Fachkräfte? Da bleiben in der VWL fast nur noch ungelernte Kräfte über. Und dann sind wir wieder bei einem Arbeitskräftemangel und nicht beim umgangssprachlichen "Fachkräftemangel". Die Allgemeinheit setzt Fachkräfte mit hoch gebildeten Spitzenmitarbeitern gleich. Ja, die fehlen auch. Aber es fehlt an allen Ecken und Enden. Trotz des Pools aus den nicht beschäftigten Menschen.
Tolentino schrieb:

Aber es sind eben vor allem un- und angelernte die arbeitssuchend sind.
Somit keine Fachkräfte.
Tolentino25.02.25 15:33
Was willst du mir sagen?
Ich will sagen:
Es gibt einen Fachkräftemangel (das sind alle mit einem beruflichem Ausbildungsabschluss, der zu einer qualifizierten Tätigkeit befähigt) - in manchen Branchen weniger als in anderen.
Es gibt keinen allgemeinen Arbeitskräftemangel, im Gegenteil, da gibt es einen Arbeitsplatzmangel oder andersherum wir haben zu wenig qualifizierte Arbeitskräfte und zu viele unqualifizierte.

Zur Definition
Keine Fachkräfte sind Leute ohne berufliche Ausbildung. Also un- und angelernte Hilfskräfte. Gerade bei Gastro, im Handel und Transportwesen gibt es davon relativ viele (auch bei Pflege, aber da gibt es auch bei Nichtfachkräften viel Bedarf).
Vor allem diese sind häufig arbeitssuchend im Gegensatz zu deiner Aussage, es gebe an allen Ecken und Enden einen Arbeitskräftemangel.

Im engeren Sinne sind in der Wissenschaft übrigens auch Personen mit zusätzlicher Fortbildung und Akademiker keine Fachkräfte, sondern Spezialisten bzw Experten (also mehr als Fachkraft), dies wird Umgangssprachlich aber oft in einen Topf geworfen. Also Fachkraft ist im allgemeinen wer mindestens eine berufliche Ausbildung oder einen höherwertigen Abschluss hat.
chand198625.02.25 17:43
nordanney schrieb:

Aber es fehlt an allen Ecken und Enden. Trotz des Pools aus den nicht beschäftigten Menschen.
Das ist per Definition dann aber kein Arbeitskräftemangel. Der der würde bedeuten, es fehlt bereits das Potential, also es gibt einfach keine Leute. Hatten wir in D auch schon mal. Davon sind wir Lichtjahre entfernt.

Es fehlt an passgenauen Ausbildungen. Und dort, wo es auch ohne passgenaue Ausbildung ginge, sind die Löhne so schlecht, das tut sich eine relevante Anzahl nicht an. Man könnte also auch sagen: Die Unternehmen finden keinen Dummen, der sich selbst ausbeutet für 40h+. Und ja, es ist Selbstausbeutung. Schwiegermutter arbeitet beim Gartengroßmarkt als Mädchen für alles. Verkauf, Kasse, Lager, Baumschule, Schlüssel für den Tresor. Wurde schon gefragt, ob sie im Büro helfen kann, könne ja so sauber Buch halten. Mindestlohn, unbezahlte Überstunden, um deren Abfeiern man kämpfen muss.
Woanders beworben, jeder andere Markt(teilnehmer) würde sie sofort nehmen. Für Mindestlohn versteht sich. Für 3-4 Euro mehr? Ne, da bleiben die Märkte teilweise lieber zu. Preispolitik gegen Konkurrenten sonst nicht zu halten.
MachsSelbst25.02.25 17:48
Tolentino schrieb:

Das sind "fachlich" gesehen (im Fach der Volkswirtschaft) aber auch alles Fachkräfte.
Einen allgemeinen Arbeitskräftemangel haben wir gerade nicht.
(...)

Stimmt. Wir haben aber einen, teils massiven, Mangel an Arbeitskräften, die noch bereit sind mehr als 9 to 5 im Büro zu machen...

Außendienst, vor allem weltweit, Schichtarbeit, unregelmäßige Einsatzorte, Arbeit an Wochenenden und Feiertagen, Saisongeschäft, Rufbereitschaften, usw.
An Leuten, die sich im öffentlichen Dienst ins Büro setzen möchten, daran mangelt es tatsächlich nicht...

Und auch wenn man das gerne glauben möchte. Unter den Millionen Arbeitslosen sind leider viele, die man nicht mehr hinreichend qualifizieren kann. Die Tätigkeiten werden anspruchsvoller, eine gewissen Zahl Menschen kommt da einfach nicht mehr mit.
chand198625.02.25 17:58
MachsSelbst schrieb:

Die Tätigkeiten werden anspruchsvoller, eine gewissen Zahl Menschen kommt da einfach nicht mehr mit.
Ich stimme dir so selten zu, dass es hier explizit mal tuen möchte. Tätigkeiten, die zu Zeiten meiner Großeltern noch Standard waren, zu Zeiten meiner Eltern noch zu Millionen verfügbar, sind heute weg oder so weit umgewandelt und schwieriger geworden, dass sie nicht mehr vergleichbar sind. Es wird gerne von der guten alten Zeit erzählt, als man mit 15 von der Volksschule direkt in den Job fiel und spätestens nach der Ausbildung dann dort performte. Man nutze seine Phantasie um sich vorzustellen, wie das in heutigen Jobs ginge.
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