Hallo liebe Forummitglieder,
ich bin total verzweifelt. Wir bauen gerade ein Haus. Ich habe mir jahrelang eine Kragarmtreppe gewünscht. Die Unternehmen, die sich auf Kragarmtreppen spezialisiert haben, waren leider nicht in unserem Budget. Deshalb habe ich über eBay Kleinanzeigen eine Anzeige inseriert, daraufhin hat sich jemand gemeldet, der behauptet hat, er sei Treppenbauer. Das Ganze hat bei ihm „nur“ die Hälfte gekostet, was immer noch sehr viel Geld ist. Ende vom Lied; er hat 3 Mal versucht, die Stufen an die Betonwand zu befestigen. Beim ersten Versuch, haben die Stufen nicht gehalten. Beim zweiten Versuch hatte er andere Anker dabei. Beim dritten Versuch hat er Kleber verwendet. Mit dem Kleber haben die Stufen 3 Wochen gehalten. Die Treppe hat keiner benutzt, eben haben wir gesehen, dass eine Stufe rausgeflutscht ist und nicht mehr ordnungsgemäß befestigt ist.
Nach dem gescheiterten ersten Versuch, bin ich stutzig geworden und die Handwerkskammer kontaktiert. Er ist zwar dort angemeldet, jedoch nicht als Treppenbauer, er darf lediglich Drahtgestelle herstellen.
Natürlich haben wir ihm anfangs die Anzahlung überwiesen. Und nach dem dritten Versuch auch die fällige Summe.
Ich vertraue ihm nicht mehr. Sollte ich einen Anwalt einschalten und mein Geld zurückverlangen oder ihm noch eine Chance geben? Ich habe Angst, dass wir uns da etwas brechen, wenn die Treppe nicht ordnungsgemäß berechnet und befestigt worden ist.
ich bin total verzweifelt. Wir bauen gerade ein Haus. Ich habe mir jahrelang eine Kragarmtreppe gewünscht. Die Unternehmen, die sich auf Kragarmtreppen spezialisiert haben, waren leider nicht in unserem Budget. Deshalb habe ich über eBay Kleinanzeigen eine Anzeige inseriert, daraufhin hat sich jemand gemeldet, der behauptet hat, er sei Treppenbauer. Das Ganze hat bei ihm „nur“ die Hälfte gekostet, was immer noch sehr viel Geld ist. Ende vom Lied; er hat 3 Mal versucht, die Stufen an die Betonwand zu befestigen. Beim ersten Versuch, haben die Stufen nicht gehalten. Beim zweiten Versuch hatte er andere Anker dabei. Beim dritten Versuch hat er Kleber verwendet. Mit dem Kleber haben die Stufen 3 Wochen gehalten. Die Treppe hat keiner benutzt, eben haben wir gesehen, dass eine Stufe rausgeflutscht ist und nicht mehr ordnungsgemäß befestigt ist.
Nach dem gescheiterten ersten Versuch, bin ich stutzig geworden und die Handwerkskammer kontaktiert. Er ist zwar dort angemeldet, jedoch nicht als Treppenbauer, er darf lediglich Drahtgestelle herstellen.
Natürlich haben wir ihm anfangs die Anzahlung überwiesen. Und nach dem dritten Versuch auch die fällige Summe.
Ich vertraue ihm nicht mehr. Sollte ich einen Anwalt einschalten und mein Geld zurückverlangen oder ihm noch eine Chance geben? Ich habe Angst, dass wir uns da etwas brechen, wenn die Treppe nicht ordnungsgemäß berechnet und befestigt worden ist.
Fenix34 schrieb:
Im zweiten Versuch hat der Handwerker die Betonanker entferntOrdnungsgemäß gesetzte Betonanker entfernst du nicht mehr. Das scheint schonmal Ursache Nr. 1 zu sein.Ist die Konsole ein Zukaufteil? Die sehen mir eher so nach Hinterhof-DIY aus. Die Systeme, die ich kenne, bestehen aus 2 festen Ankern an der Wandseite der Konsole, die in die Wand geklebt werden und dann mit mind. 2 Bohrankern zusätzlich gesichert werden.
Wie ist das Trittgeräusch der Treppe so, schallhart an die Betonwand geknallt?
Wie mein Lehrer immer so schön sagte: "Gewaltig ist des Schlossers Kraft, wenn er mit dem Hebel schafft!" Ich finde dies passt hier auch ganz gut.
Aus meiner Sicht kommen da mehrere Punkt zusammen. Wie schon von dir erkannt, ist die Konstruktion auf deinem Beispielbild für den Dübel viel besser. Nachteil ist, dass man die Stufe so ausbilden muss, dass man die Platte anschließend nicht sieht. Bei der Montage der Stahldübel, tippe ich auf einen Montagefehler. Bei korrekt gesetzten Dübel hat man in der Regel keinen Schlupf, sondern einen Ausbruchkegel des Betons. Mein Verdacht ist eine vernachlässigte Bohrlochreinigung. Ich hatte mal 2,5 Tage bei Würth eine Weiterbildung zur Dübeltechnik. Wir haben 2 gleiche Anker gesetzt, aber nur ein Bohrloch gereinigt. Der Unterschied war eklatant. Der korrekt montierte Dübel hatte die Tragfähigkeit nach Datenblatt und einen schönen Ausbruchkegel. Der andere wurde einfach aus dem Bohrloch gezogen, bei nicht mal der halben Tragfähigkeit. Den Bohrstaub muss man sich etwa vorstellen wie Rollsplitt. Was mir auch nicht gefällt ist der sehr nahe Abstand der Dübel.
Wenn man sich mit der Firma auf eine Nachbesserung einigt, dann besteht darauf, dass jemand von Hilit, Fischer, Würth, … vor der Montage eingeladen wird der einen Dübelvorschlag macht.
Aus meiner Sicht kommen da mehrere Punkt zusammen. Wie schon von dir erkannt, ist die Konstruktion auf deinem Beispielbild für den Dübel viel besser. Nachteil ist, dass man die Stufe so ausbilden muss, dass man die Platte anschließend nicht sieht. Bei der Montage der Stahldübel, tippe ich auf einen Montagefehler. Bei korrekt gesetzten Dübel hat man in der Regel keinen Schlupf, sondern einen Ausbruchkegel des Betons. Mein Verdacht ist eine vernachlässigte Bohrlochreinigung. Ich hatte mal 2,5 Tage bei Würth eine Weiterbildung zur Dübeltechnik. Wir haben 2 gleiche Anker gesetzt, aber nur ein Bohrloch gereinigt. Der Unterschied war eklatant. Der korrekt montierte Dübel hatte die Tragfähigkeit nach Datenblatt und einen schönen Ausbruchkegel. Der andere wurde einfach aus dem Bohrloch gezogen, bei nicht mal der halben Tragfähigkeit. Den Bohrstaub muss man sich etwa vorstellen wie Rollsplitt. Was mir auch nicht gefällt ist der sehr nahe Abstand der Dübel.
Wenn man sich mit der Firma auf eine Nachbesserung einigt, dann besteht darauf, dass jemand von Hilit, Fischer, Würth, … vor der Montage eingeladen wird der einen Dübelvorschlag macht.
MayrCh schrieb:
Wie ist das Trittgeräusch der Treppe so, schallhart an die Betonwand geknallt?Trittgeräusch war auf den Pinterestbildchen keines zu sehen.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
H
hanghaus202302.02.25 19:37@Fenix34 Der Mann bzw. auch Du solltest doch zumindest eine Planung von dem Vorhaben besitzen, was das Material (Dübel, Schrauben, Stufen...) angeht genauso wie die Ausführung bzw. baulichen Umstände (Wandbeschaffenheit etc.). Dazu noch diverse Berechnungen, denn er hat ja sicher nicht nur irgendetwas gekauft. Hast Du diese Detailinfos denn?
A
Allthewayup02.02.25 19:57hanghaus2023 schrieb:
Normalerweise werden die Anker mit einbetoniert.Das Bedarf natürlich entsprechender Planung, ausgeführt durch Fachleute und Umgesetzt durch Profis zu Kosten bei denen entsprechende Beteiligte auch noch Leben können.Nichts dergleichen ist in dieses Vorhaben eingeflossen. Das Ergebnis spricht nun leider für sich.
Es lässt sich auch keinerlei seriöser Rat zur alternativen Lösung geben, da man nicht weiß wie die Statik dieser Betonwand ausgelegt wurde und wie das Treppenhaus weiter bearbeitet wird.
Dem TE würde ich sofortige Unterstützung durch einen Rechtsbeistand raten, alles andere verzögert die Sache nur.
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