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ᐅ Welche Dämmung ist sinnvoll bei einem 50 jährigen Haus?


Erstellt am: 11.02.24 14:50

Heidi196511.02.24 14:50
Mein 85-jähriger Vater hat sich in den Kopf gesetzt sein 50 Jahre altes Einfamilienhaus (2-schaliges Mauerwerk) mittels Einblasdämmung dämmen zu lassen. Es ist ein 2-schaliges Mauerwerk. Ich bin der Ansicht, dann müsste man auch die 50 Jahre alten Kunststofffenster mit 2-fach-Verglasung sowie die Haustür erneuern. Das hält er für überflüssig und meint, die wären ja noch gut und man würde dann ja auch wieder nur Doppelverglasung nehmen. Da sieht er energetisch keine Verbesserung. Es handelt sich um ein freistehendes Einfamilienhaus von knapp 100 qm Wohnfläche. Der Dachboden ist nicht ausgebaut und da ist in der Geschossdecke (außer die früher übliche Glaswolle) nichts gedämmt. Unter den Dachpfannen ist noch eine Dachfolie, die Mitte der 70er Jahre üblicherweise eingezogen wurde.

Was meint ihr? Und wie ist es wenn man jetzt die Wände "vollpustet" und später dann neue Fenster einbauen lässt oder statt Fenster noch eine Terrassentür einbaut? Rieselt dann alles wieder raus?
Allthewayup11.02.24 18:47
Ganz ehrlich, ich würde hier nicht raten was man umsetzt sondern einen echten Fachmann (glaube in diesem Fall einen Energieberater) zur Seite nehmen und diesen vor Ort das Objekt besichtigen lassen. Der kann dann am besten sagen welche Maßnahme welche Verbesserung erzielt und wie sich das mit der Einblasdämmung verhält wenn darauf bestanden wird.
Nida35a11.02.24 20:08
Heidi1965 schrieb:

Mein 85-jähriger Vater hat sich in den Kopf gesetzt
machen lassen,
er lebt danach zufriedener und hat seinen Umweltbeitrag geleistet und dem Haus schadet es nicht.
jens.knoedel12.02.24 15:06
Heidi1965 schrieb:

Mein 85-jähriger Vater hat sich in den Kopf gesetzt sein 50 Jahre altes Einfamilienhaus (2-schaliges Mauerwerk) mittels Einblasdämmung dämmen zu lassen.
Ist energetisch so mit die Maßnahmen mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Glückwunsch zu so einem Vater.
Heidi1965 schrieb:

Der Dachboden ist nicht ausgebaut und da ist in der Geschossdecke (außer die früher übliche Glaswolle) nichts gedämmt.
Und jetzt kommt der tolle Sohn mit einer super Idee und macht den Papa glücklich. Fahr in den Baumarkt und kauf Dir rollenweise Dämmstoff. und dann legst Du auf die oberste Geschossdecke einfach 2x12 cm Dämmstoff (Klemmfilz o.ä.). ganz kleines Geld, auch große Wirkung. Ich gehe mal davon aus, dass beim Alter des Hauses genügend Belüftung im Dach vorhanden ist.
dertill13.02.24 09:36
Bei der Einblasdämmung gibt es verschiedene Materialien. Es gibt die Möglichkeit Flocken, meist aus Steinwolle, einzublasen. Diese verhaken sich relativ gut und auch beim Austausch der Fenster gibt es dort nur minimale Ausrieselung. Dafür werden dort Mindestluftschichtdicken von 4 cm benötigt.
Alternativ kann man Granulate, meist EPS Kügelchen einblasen. Diese haben einen etwas besseren Dämmwert und die Luftschichtdicke kann noch kleiner sein. Dafür rieseln die beim Fenstertausch deutlich mehr heraus.
Insgesamt sind die genannten Vorschläge zur Einblasdämmung und Geschossdeckendämmung sinnvoll.
Ein Fenstertausch führt aber auch zu Energieeinsparungen. neue 2-Fach verglaste Fenster sind deutlich besser, als die 50 Jahre alten - verbauen würde man aber in jedem Fall (insbesondere in Verbindung mit Einblasdämmung) 3-Fach verglaste.

Wenn Beratungsbedarf besteht, würde ich einen ISFP (Individuellen Sanierungsfahrplan) bei einem Energieberater beauftragen. Kostenpunkt abzüglich Förderung sollten 300-500€ sein. Einblasdämmung, Fenstertausch und Geschossdeckendämmung könnten im Anschluss mit 20% gefördert werden (bis 60.000€ im Kalenderjahr mit ISFP). Ohne ISFP immer noch 15% / 30k.

Sollen nur Einblasdämmung und Geschossdecke (in Eigenleistung) gemacht werden, lass ISFP und Förderung weg, lohnt dafür nicht.
Heidi196518.02.24 16:09
jens.knoedel schrieb:

Ist energetisch so mit die Maßnahmen mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Glückwunsch zu so einem Vater.

Und jetzt kommt der tolle Sohn mit einer super Idee und macht den Papa glücklich. Fahr in den Baumarkt und kauf Dir rollenweise Dämmstoff. und dann legst Du auf die oberste Geschossdecke einfach 2x12 cm Dämmstoff (Klemmfilz o.ä.). ganz kleines Geld, auch große Wirkung. Ich gehe mal davon aus, dass beim Alter des Hauses genügend Belüftung im Dach vorhanden ist.

Die tolle Tochter, die schon 59 ist und garantiert da nicht selbst rumkriecht und etwas dämmt. Sinnvoll wären erst mal neue Fenster, habe ich mir sagen lassen. Da wird wohl nichts von werden, da ihn die Unruhe stört.
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