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ᐅ Wärmepumpe verträgt sich nicht mit wasserführendem Kamin


Erstellt am: 20.10.23 18:54

kati133721.10.23 09:57
Dieser Thread kriegt den Award für das größte Verwirrungspotential im Forum. 😀
Könnt ihr nochmal zusammenfassen:

- Wie ist die Heizung aktuell eingestellt? Fußpunkt? Neigung? Kann man alles an der Heizung im Infomenü anschauen, idealerweise ohne was zu verstellen.
- Wenn das ein Neubau ist, wurde ein thermischer Abgleich gemacht vom Sanitär? (muss eigentlich)
- Hat euch der Sanitär mal die Anlage und deren Betrieb erklärt? Falls nicht, fordert das ein. Das ist wichtig.
- Wenn ihr noch Garantie habt, warum fragt ihr nicht den Sanitärbetrieb an der das Teil eingebaut hat (oder die Baufirma), stattdessen andere?
- Welchen Vorlauf fährt die Wärmepumpe aktuell?
- Ich nehme an die ist Außentemperaturgeleitet, sprich, die stellt sich automatisch ein, je nachdem wie kalt es draußen ist? Problematisch bei dem Konstrukt ist es immer, wenn man ein Zimmer mit ner zusätzlichen Wärmequelle hat, welche da den Bedarf verändert - wie einen Kamin. Eigentlich hätte das der installierende Betrieb berücksichtigen müssen.

Was sich mir gänzlich gar nicht erschließt ist, warum ihr die Heizung in allen Räumen ABDREHT, außer im Bad und in dem Raum mit Zusatzheizung?
Ich würde eher die Raumthermostate aufdrehen, in allen Räumen außer dem Raum mit dem Kamin. Generell sind zugedrehte Einzelraumthermostate Gift für die Effizienz der Wärmepumpe.
Laienhaft ausgedrückt passiert dadurch folgendes: Die Wärmepumpe macht das Wasser heißer als es nötig wäre (mit unnötigem Strom), um es dann weniger schnell durch die Räume laufen zu lassen (weil die Hähne zugedreht sind). Macht wenig Sinn, oder?
WilderSueden21.10.23 10:00
Jessica388 schrieb:

28 Grad
Und da wundert ihr euch über exorbitanten Strom- und Holzverbrauch?
Mycraft21.10.23 10:03
Jessica388 schrieb:

Kann man den Vorlauf der Fußbodenheizung erhöhen?
Ja aber wird dir rein gar nichts helfen. Nur den Verbrauch steigern.
Jessica388 schrieb:

warum kann das mit den Reglern ein Problem sein? Nachdem wir es im Bad am wärmsten wollten, sollten wir es im Bad auf 6 drehen und danach wurde dann die Temperatur an der Heizung ausgerichtet. Die anderen Räume haben wir dann eben runter drehen sollen. So die Vorgabe vom Heizungsbauern. Und in den Schlafzimmern brauch ich keine Heizung. Und da es aus ja an den Reglern nicht gibt - 1.
Rotormotor hat das schon sehr gut erklärt. Du heizt mit den beiden Zimmern Bad+Wohnzimmer die restlichen Räume. Auch wenn du es nicht möchtest und die Regler runtergedreht hast. Die Thermodynamik hat da andere Ansichten.

So wie es ausschaut hast du mal wieder ein übliches Haus mit einer wenig bis schlechteingestellten Heizungsanlage. Gepaart mit einem Nutzungsverhalten a la Heizkörper. Aber mit einer Fußbodenheizung, welche quasi entgegengesetzt funktioniert.

Möchte wetten eine Nachtabsenkung ist auch noch einprogrammiert.

Deine Schritte wären jetzt:

- Hydraulischer Abgleich
- Thermischer Abgleich

Dauert aber in der Regel schon eine ganze Saison und man muss jemand da haben der sich auskennt.
Jessica388 schrieb:

Denn wie gesagt ist unsere Theorie ja, dass der Rücklauf mit dem kalten Wasser so einen Wirbel erzeugt und das heiße Wasser deshalb so schnell abkühlt. Kann das sein?
Nein, das sind unabhängige Systeme.
RotorMotor21.10.23 10:06
Oha, man konnte im Datenblatt noch weiter scrollen und dort gibt es tatsächlich noch eine A16, die ihr anscheinend habt.
Mit dem Teil könnte man wunderbar einen Mehrfamilienhaus heizen!
Verbraucht wahrscheinlich nicht nur richtig viel Strom sondern Tacktet auch noch viel, aber das wäre dann die nächste Aufgabe, nach dem ihr den Stromverbrauch halbwegs im Griff habt.
Wie messt ihr den Stromverbrauch überhaupt?
Also woher kommen die 65kWh Verbrauchsangabe?

Und ja, 28Grad wäre auch mein Hackschnitzel oder Gasheizung teuer.
Das hat nichts mit Wärmepumpe zu tun.

Aber wie gesagt, macht erstmal die basics wenn ihr keinen Heizi findet:
Heizstab erst bei minus Temperaturen an. Sowohl für heizen als auch Warmwasser.
Heizkurve halbwegs sinnvoll, nach Anleitung einstellen.
Alle Raumthemorstate auf sinnvolle Werte, Schlafzimmer vielleicht 2, der rest 3 oder 4 je nach Wunschtemperatur.
Bad voll aufdrehen.

Und dann an den Verteilerkästen die Durchflüsse einstellen, aber das dann vielleicht später.
Jessica38821.10.23 10:07
kati1337 schrieb:

Dieser Thread kriegt den Award für das größte Verwirrungspotential im Forum. 😀
Könnt ihr nochmal zusammenfassen:

- Wie ist die Heizung aktuell eingestellt? Fußpunkt? Neigung? Kann man alles an der Heizung im Infomenü anschauen, idealerweise ohne was zu verstellen.
- Wenn das ein Neubau ist, wurde ein thermischer Abgleich gemacht vom Sanitär? (muss eigentlich)
- Hat euch der Sanitär mal die Anlage und deren Betrieb erklärt? Falls nicht, fordert das ein. Das ist wichtig.
- Wenn ihr noch Garantie habt, warum fragt ihr nicht den Sanitärbetrieb an der das Teil eingebaut hat (oder die Baufirma), stattdessen andere?
- Welchen Vorlauf fährt die Wärmepumpe aktuell?
- Ich nehme an die ist Außentemperaturgeleitet, sprich, die stellt sich automatisch ein, je nachdem wie kalt es draußen ist? Problematisch bei dem Konstrukt ist es immer, wenn man ein Zimmer mit ner zusätzlichen Wärmequelle hat, welche da den Bedarf verändert - wie einen Kamin. Eigentlich hätte das der installierende Betrieb berücksichtigen müssen.

Was sich mir gänzlich gar nicht erschließt ist, warum ihr die Heizung in allen Räumen ABDREHT, außer im Bad und in dem Raum mit Zusatzheizung?
Ich würde eher die Raumthermostate aufdrehen, in allen Räumen außer dem Raum mit dem Kamin. Generell sind zugedrehte Einzelraumthermostate Gift für die Effizienz der Wärmepumpe.
Laienhaft ausgedrückt passiert dadurch folgendes: Die Wärmepumpe macht das Wasser heißer als es nötig wäre (mit unnötigem Strom), um es dann weniger schnell durch die Räume laufen zu lassen (weil die Hähne zugedreht sind). Macht wenig Sinn, oder?
Mich verwirrt auch alles von daher passt das!

Also ich habe soeben diese Daten an der Heizung gesehen
RT Soll 19 Grad, reduziert 17
Heizkennlinie
Neigung 0,8
Niveau O K
Vorlauftemperatur 27 Grad

unser Heizungsbauer ist ca. 1x die Woche hier und „probiert“ aus… schließt anders an etc. Alles ohne Erfolg.
Die Thermostate sind deshalb zugedreht, weil es „überschlagene“ 20 Grad in diesen Räumen hat und das reicht ja. Es sind immer die Türen offen. Nur im Bad möchte ich es eben wärmer, deshalb ist es da hochgedreht.
Mycraft21.10.23 10:10
Jessica388 schrieb:

Neigung 0,8
Fett! Und ich hadere jedes Mal mit meinen 0,4 und denke das ist zu Viel.

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Verabschiede dich von der Vorstellung das die Wärmepumpe einzelne Räume beheizt.

Stell dir dein ganzes Haus mit den Zimmern wie einen großen Wasserkreislauf vor.

Zu jedem Zimmer hast du einen Zugang der regelbar ist und vorgibt wieviel Wasser da in welcher Zeit durchläuft.

Der gesamt Kreislauf wird auf eine Temperatur aufgeheizt.

Um nun einen Raum auf die gewünschte Temperatur zu bringen muss du je nach Raumgröße eine bestimmte Menge Wasser da reinlassen.

Sind alle Räume gleich groß ist das kein Problem, du lässt einfach überall die gleiche Menge Wasser rein.

Nun sind aber Räume immer unterschiedlich groß, also musst du überall die zum Raum passende Menge reinlassen.

Das regelst du über den Zugang (Verteilerkasten der Fußbodenheizung, hier kannst du den Durchfluss einstellen).

Leider ist es aber so das in manche Räume nicht genug Wasser reinpasst um Sie auf die gewünschte Temperatur zu erwärmen (meistens die Bäder da diese klein sind und höhere Temperaturen gewünscht sind).

Nun kannst du entweder Platz für mehr Wasser schaffen (Verlegeabstand geringer oder Wandheizung) oder du erhöhst die Temperatur des Wassers.

Das erhöhen der Temperatur (das ist die bekannte Vorlauftemperatur) bringt zwar die gewünschte Wärme ins Bad allerdings werden die anderen Räume nun auch wärmer.

Also musst du hier die Wassermenge reduzieren bis du deine gewünschte Temperatur erreichst.

Das ganze nennt sich dann thermischer Abgleich.

Nun gibt es aber das Problem das bei niedrigen Außentemperaturen die Wärme nicht mehr reicht.

Du könntest jetzt in jedem Raum die Menge die hineinkommt erhöhen, hättest dann aber das Problem das du alles wieder genau abstimmen musst damit es passt und bist auch durch die kleineren Räume beschränkt wo nicht mehr Wasser reingeht.

Aber unsere Heizung weiß aufgrund des Außenfühlers das die Temperatur außen sinkt.

Also erhöht Sie die Vorlauftemperatur um das auszugleichen.

Da ja vorher alle Räume beim thermischen Abgleich auf ihre richtige Temperatur angepasst wurden klappt das.

Das ist die Heizkurve der Heizung, in dieser ist hinterlegt um wieviel der Vorlauf geändert werden muß wenn sich die Außentemperatur ändert.


Das ganze ist jetzt eine vereinfachte Darstellung, die aber die grundsätzliche Funktion abbildet.
temperaturenfußbodenheizungwärmepumpestromverbrauchvorlauftemperaturzimmernsanitärkaminheizkurve