ᐅ Doppelhaushälfte ohne Keller neben Doppelhaushälfte mit Keller
Erstellt am: 04.05.23 13:36
Becca_K04.05.23 13:36
Hallo ihr,
mein Mann und ich haben im Münchner Umland völlig unerwartet im Einheimischenmodell ein Grundstück für eine Doppelhaushälfte angeboten bekommen. Die zweite Hälfte besagten Doppelhauses wurde bereits vor längerer Zeit vergeben; wir haben unseren potentiellen Nachbarn auch schon kennengelernt: Sein Bebauungsplan wurde bereits bewilligt und er wartet nur noch auf den Spatenstich. Nun ist es bei uns so, dass wir (nicht nur) aus finanziellen Gründen auf einen Keller verzichten möchten, er jedoch definitiv einen bauen wird. Zudem baut er massiv, während wir planen, ein schlüsselfertiges Holz-Fertighaus errichten zu lassen.
Ich habe bereits versucht, mich zu informieren, allerdings treffe ich immer wieder auf widersprüchliche Aussagen. Einige sagen, das sei kein Problem, solange der Keller zuerst gebaut wird und auf unserer Seite Stützen im Boden angebracht werden; andere sagen, das wäre fast nicht machbar, gefährlich usw.
Könnt ihr mir eine Abschätzung dazu geben? Habt ihr möglicherweise Erfahrungen mit einem vergleichbaren Fall?
Vielen Dank schon im Voraus für eure Hilfe!
Becca
mein Mann und ich haben im Münchner Umland völlig unerwartet im Einheimischenmodell ein Grundstück für eine Doppelhaushälfte angeboten bekommen. Die zweite Hälfte besagten Doppelhauses wurde bereits vor längerer Zeit vergeben; wir haben unseren potentiellen Nachbarn auch schon kennengelernt: Sein Bebauungsplan wurde bereits bewilligt und er wartet nur noch auf den Spatenstich. Nun ist es bei uns so, dass wir (nicht nur) aus finanziellen Gründen auf einen Keller verzichten möchten, er jedoch definitiv einen bauen wird. Zudem baut er massiv, während wir planen, ein schlüsselfertiges Holz-Fertighaus errichten zu lassen.
Ich habe bereits versucht, mich zu informieren, allerdings treffe ich immer wieder auf widersprüchliche Aussagen. Einige sagen, das sei kein Problem, solange der Keller zuerst gebaut wird und auf unserer Seite Stützen im Boden angebracht werden; andere sagen, das wäre fast nicht machbar, gefährlich usw.
Könnt ihr mir eine Abschätzung dazu geben? Habt ihr möglicherweise Erfahrungen mit einem vergleichbaren Fall?
Vielen Dank schon im Voraus für eure Hilfe!
Becca
lastdrop04.05.23 14:08
Becca_K04.05.23 14:50
lastdrop schrieb:
Hier steht alles (!):
ᐅ Reihenendhaus mit GÜ in Eigenregie bauen (hausbau-forum.de)Hm, danke für den Link, aber... Wo auf diesen 300 Seiten würde ich jetzt die für uns relevante Info finden? Naja, trotzdem danke.WilderSueden04.05.23 15:06
Die relevante Information ist, dass ein Plan für beide Häuser existieren sollte. In der Regel ist es aber kein großes Problem, wenn ihr neben einem Bestandskeller ohne Keller baut. Umgekehrt wäre schlimmer, da dann das Fundament unterhöhlt würde.
Idealerweise würden beide Hälften gemeinsam geplant und hätten auch den gleichen Bauleiter (das erzwingt nicht, dass beide mit der gleichen Technik bauen). In der Realität ist das fast nur bei Bauträgerprojekten der Fall
Idealerweise würden beide Hälften gemeinsam geplant und hätten auch den gleichen Bauleiter (das erzwingt nicht, dass beide mit der gleichen Technik bauen). In der Realität ist das fast nur bei Bauträgerprojekten der Fall
Becca_K04.05.23 15:17
Lieben Dank für die klare Aussage, das nimmt mir einige Ängste!
Wir sind tatsächlich noch sehr unerfahren, was das ganze Thema Hausbau betrifft (die Grundstücksvergabe an uns kam völlig unerwartet - es sind wohl sehr viele Leute abgesprungen wg. der aktuell hohen Zinsen) und ich würde gerne vorab klären, ob da möglicherweise riesige Probleme auf uns zukommen. Aber dann scheinen die Zeichen ja ganz gut zu stehen.
Mit "ein Plan für beide Häuser" meinst du jeweils einen genehmigten Bau-Plan, den die Gemeinde bewilligt hat, oder?
Wir sind tatsächlich noch sehr unerfahren, was das ganze Thema Hausbau betrifft (die Grundstücksvergabe an uns kam völlig unerwartet - es sind wohl sehr viele Leute abgesprungen wg. der aktuell hohen Zinsen) und ich würde gerne vorab klären, ob da möglicherweise riesige Probleme auf uns zukommen. Aber dann scheinen die Zeichen ja ganz gut zu stehen.
Mit "ein Plan für beide Häuser" meinst du jeweils einen genehmigten Bau-Plan, den die Gemeinde bewilligt hat, oder?
WilderSueden04.05.23 15:42
Ein gemeinsamer Plan meint einen Architekten, der eine Werkplanung für beides macht. Die ist deutlich detaillierter als die Genehmigungsplanung. Details führt sicherlich aus.
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