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ᐅ Vinyl schwimmend auf schwimmenden Korkboden legen?


Erstellt am: 03.03.23 06:07

C
chand1986
03.03.23 06:07
Hallo zusammen,

vorab: es gibt keine Fußbodenheizung.

Wir haben uns einen Vinylboden ausgesucht, der schwimmend verlegt wird. In den betreffenden Räumen liegt aktuell schwimmend Korkboden. Von der Aufbauhöhe her wäre es gut, den Vinyl auf den Kork zu legen, dann kommen wir plan zum Fliesenbelag der Flure aus.

Der Vinylverkäufer riet von schwimmend auf schwimmend ab. Begründung: Beide Böden könnten gegeneinander arbeiten.
Nun gleiten die beiden Materialien aber aufeinander, so dass ich mir denke: Selbst wenn, na und?

Ich bin eher so weit, dass ich überlege, den Kork noch etwas aufzurauen, da die beiden Böden wirklich gut aufeinander gleiten.

Also zwei Fragen:
1) Schwimmend auf schwimmend ok?
2) Falls JA bei 1), aufrauen oder nicht?

Hat jemand Erfahrungen damit und kann was dazu sagen? Oder ein Experte wie @KlaRa ein kurzes Feedback dazu geben?

LG
S
schubert79
03.03.23 06:38
Hatten wir in unserer aller ersten Mietwohnung gemacht. Auf einen schwimmend verlegten Korkboden wieder schwimmend verlegt. Nie, nie wieder! Nach 6 Monaten mit großen Aufwand alles wieder raus.. hat sich massiv bewegt und gearbeitet. Lücken und Spalte überall.
C
chand1986
03.03.23 06:48
schubert79 schrieb:

Hatten wir in unserer aller ersten Mietwohnung gemacht. Auf einen schwimmend verlegten Korkboden wieder schwimmend verlegt. Nie, nie wieder! Nach 6 Monaten mit großen Aufwand alles wieder raus.. hat sich massiv bewegt und gearbeitet. Lücken und Spalte überall.
Die Lücken und Spalten an den Rändern, oder wo?
K
KlaRa
03.03.23 16:56
chand1986 schrieb:

Hallo zusammen,
Also zwei Fragen:
1) Schwimmend auf schwimmend ok?
2) Falls JA bei 1), aufrauen oder nicht?

Hat jemand Erfahrungen damit und kann was dazu sagen? Oder ein Experte wie @KlaRa ein kurzes Feedback dazu geben?

LG
Anwort:
Ein Altbelag, in diesem Fall sogar lose verlegt, ist kein geeigneter Verlegeuntergrund!
Man kann in den eigenen 4 Wänden natürlich verlegen, was man möchte. In diesem Fall entschiede man sich jedoch gegen die techn. Fachregeln.
Diese existieren jedoch, um Nachteilen begegnen, damit möglichst ausschließen zu können.
Die Frage 1 ist damit zu verneinen.
Die Frage 2 erledigt sich damit.
----------------------
Gruß: KlaRa
C
chand1986
04.03.23 07:03
KlaRa schrieb:

Anwort:
Ein Altbelag, in diesem Fall sogar lose verlegt, ist kein geeigneter Verlegeuntergrund!
Man kann in den eigenen 4 Wänden natürlich verlegen, was man möchte. In diesem Fall entschiede man sich jedoch gegen die techn. Fachregeln.
Diese existieren jedoch, um Nachteilen begegnen, damit möglichst ausschließen zu können.
Die Frage 1 ist damit zu verneinen.
Die Frage 2 erledigt sich damit.
----------------------
Gruß: KlaRa
Danke für deine Antwort.

Jetzt ist z. B. bei verklebten Untergründen das überkleben nicht so selten und ich habe noch von keinen Problemen von Fliese auf Fliese gehört.

Welche Probleme könnten mich bei „lose auf lose“ erwarten und warum ist es in meinem Fall evtl. eine besonders schlechte Idee?
K
KlaRa
04.03.23 12:58
>Jetzt ist z. B. bei verklebten Untergründen das überkleben nicht so selten und ich habe noch von keinen Problemen von Fliese auf Fliese gehört.<
Antwort hierauf:
Ich habe auch noch nie von lose verlegten Wandfliesen gehört.
Wandfliesen wie auch Bodenfliesen kann man nach entsprechender Entfettung grundieren, spachteln und (bei Wandfliesen sofert) mit einem Reaktionsharzklebstoff hierauf verlegen.
----------
>Welche Probleme könnten mich bei „lose auf lose“ erwarten und warum ist es in meinem Fall evtl. eine besonders schlechte Idee<
Antwort hierauf:
"schubert79" hatte auf diese Frage bereits eine der unangenehmen Folgen einer solchen unfachmännischen Verlegung aufgeführt!
Gerade bei den sogenannten "Klick-Systemen" sind (Anm.: aus Kostenersparnisgründen) die Verriegelungen gerade noch so ausgebildet, dass man sie bzw. das Fußbodenelement noch nutzen kann.
Das damalige ALLOC-System war hervorragend, doch aufgrund bestehender Patentrechten beim Nachbau teuer.
Heute sind die Kantenverriegelungen ausreichend, doch eben nur bei festen Untergründen, die nicht zu einem "unkontrollierten Eigenleben" nach dem Überbauen neigen.
--------------
Gruß: KlaRa
schwimmendkorkbodenfliesebödenüberkleben